Start geht in die Hose

Serienstar feiert Debüt als Fußball-Profi

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Cristo Fernández (links) schaffte den Sprung vom Filmset in den Profikader. (Foto: IMAGO/Landmark Media)
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13.07.2026 | 21:46 Uhr
Diesmal ist der Jubel echt, als Cristo Fernandez das Feld betritt: Der Mexikaner, der in der Erfolgsserie "Ted Lasso" einen Profifußballer spielt, ist jetzt wirklich einer.

Cristo Fernández' Fußball-Traum ist Realität geworden: Der Schauspieler aus der vielgepriesenen TV-Serie "Ted Lasso" hat sein Profi-Debüt für El Paso Locomotive gegeben. Im Spiel gegen New Mexico United wurde der 35 Jahre alte Mexikaner unter dem Jubel der Fans in der 79. Minute eingewechselt. Acht Minuten später sah er gleich die Gelbe Karte nach einem Foul am gegnerischen Torwart. Die Partie ging für Fernández und sein Team mit 0:2 verloren.

Fernández spielte in der TV-Serie den sympathischen Fußballer Dani Rojas. Sein besonderer Charakterzug ist seine ansteckend gute Laune. Mit einem breiten Grinsen sagt Rojas zu seinen Mitspielern und zu Trainer Ted Lasso immer wieder: "Fußball ist Leben!"

Das Debüt schlug Wellen, mehr als 18.000 Menschen liketen den Beitrag von Fernandez' El Paso Locomotive, der die Einwechslung des Schauspiel-Fußballers dokumentierte.

Im Mai unterschrieb Fernández bei seinem Klub, einem Team aus der zweitklassigen USL Championship in Nordamerika, einen Profi-Vertrag. Diesen hat er sich nicht nur wegen seiner TV-Berühmtheit verdient, sondern auch durch gute Leistungen in einem zweimonatigen Probetraining.

Fußball sei "schon immer ein wichtiger Teil" seines Lebens und seiner Identität gewesen, "und egal, wohin mich das Leben geführt hat, der Traum vom Profifußball hat mich nie wirklich verlassen", sagte Fernández bei seiner Verpflichtung.

In seiner Heimatstadt Guadalajara hatte er in der Jugend ambitioniert Fußball gespielt, ehe er seinen Traum von einer Profikarriere wegen einer Knieverletzung vorerst aufgeben musste. Danach zog er nach London und widmete sich notgedrungen anderen Projekten - darunter auch der Schauspielerei.

Verwendete Quellen: ntv.de, ter/dpa