Fußball

Abschied nach 26 JahrenSteven Gerrard sagt Liverpool goodbye

02.01.2015, 10:01 Uhr
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Noch ist Steven Gerrard nicht vom FC Liverpool wegzudenken. (Foto: REUTERS)

Er ist die lebende Legende von der Anfield Road: Steven Gerrard ist aus dem Trikot des FC Liverpool eigentlich nicht mehr wegzudenken. Doch das englische Fußball-Idol sucht eine neue Herausforderung - und steht nun vor dem Abschied von seiner großen Liebe.

Der ehemalige englische Fußball-Nationalspieler Steven Gerrard wird den FC Liverpool nach 16 Profi-Jahren am Saisonende verlassen. Das bestätigte der Premier-League-Club via Twitter. "Das war die härteste Entscheidung in meinem Leben", ließ die Vereins-Ikone zudem über die Vereins-Homepage mitteilen.

Angeblich werde Gerrard, der seit seinem achten Lebensjahr an der Anfield Road spielt, seine Karriere in der US-amerikanischen Major League Soccer fortsetzen. Laut "Sky" befinde sich der Kapitän der Reds bereits in Gesprächen mit LA Galaxy, New York Red Bulls und dem New York City FC. In der Mitteilung auf der Vereins-Homepage verriet er lediglich, dass er nicht zu einem Verein wechseln wird, mit dem er gegen Liverpool spielen könnte.

Für Liverpool absolvierte der 34-Jährige insgesamt 695 Partien und erzielte 180 Tore. Seit 2003 ist er Kapitän der Reds. Gerrard führte den Club 2005 zum sensationellen Triumph in der Champions League. Neben dem Gewinn des Uefa-Cups 2001 holte er mit seinem Verein zweimal den FA-Cup und dreimal den Liga-Pokal. Der Gewinn der englischen Meisterschaft blieb Gerrard bisher versagt.

Bereits im Sommer 2014 gab der exzellente Freistoß- und Elfmeterschütze seinen Rücktritt aus der englischen Nationalmannschaft bekannt. In 113 Spielen für die Three Lions, deren Kapitän er ab 2008 war, erzielte der in einem Vorort von Liverpool geborene Mittelfeldspieler 21 Tore. Seinen Abschied aus der Nationalelf begründete Gerrard noch mit seiner Hingabe für seinen Herzensverein: "Um sicherzugehen, dass ich auch weiterhin auf einem hohen Level für die Fans des FC Liverpool spielen kann, habe ich die richtige Entscheidung getroffen".

Quelle: ntv.de, cri/dpa

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