Transfer-Ticker

Offiziell: Carlos Queiroz nach kuriosem Hin und Her nicht mehr Ghana-Trainer

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Carlos Queiroz ist nicht länger Nationaltrainer Ghanas. (Foto: Imago)
01.10.2026 | 11:49 Uhr

Carlos Queiroz ist nicht mehr Trainer der ghanaischen Nationalmannschaft. Der Verband und der 73 Jahre alte Portugiese haben den Anfang September erneuerten Vertrag einvernehmlich aufgelöst. Nach Angaben der Ghana Football Association fiel die Entscheidung nach respektvoll geführten Gesprächen. Beide Seiten seien zu dem Ergebnis gekommen, dass die Trennung unter den gegenwärtigen Umständen die angemessene Lösung darstelle. Queiroz erklärte, dass die notwendigen Voraussetzungen trotz des gemeinsamen Engagements nicht vollständig geschaffen worden seien. Auch die jüngsten Ergebnisse hätten dazu beigetragen. Wer die Black Stars künftig betreuen wird, ließ der Verband offen. Das für Sonntag geplante Testspiel gegen Marokko wurde abgesagt, die Spieler reisten nach der Niederlage gegen Gambia zu ihren Vereinen zurück.

Queiroz hatte das Amt im April 2026 übernommen, nachdem sich Ghana von Otto Addo getrennt hatte. Sein ursprünglicher Auftrag war auf die Weltmeisterschaft begrenzt. Dort führte der erfahrene Trainer die Black Stars überraschend in die erste K.-o.-Runde. Ghana holte unter anderem ein 0:0 gegen England, scheiterte im Sechzehntelfinale aber mit 0:1 an Kolumbien. Nach dem Turnier endete Queiroz’ erstes Mandat, ehe Verband und Trainer am 2. September ihre erneute Zusammenarbeit bekanntgaben. Die zweite Amtszeit dauerte nicht einmal einen Monat. In der Qualifikation für den Afrika-Cup verlor Ghana zum Auftakt mit 0:2 in der Elfenbeinküste und verspielte danach gegen Gambia eine 2:0-Führung. Die 2:4-Heimniederlage verschärfte den Druck auf Queiroz erheblich. Der Portugiese verabschiedete sich versöhnlich, dankte Spielern, Mitarbeitern und Fans und rief dazu auf, der Mannschaft weiter zu vertrauen. Für Ghana beginnt damit die Suche nach einem Nationaltrainer, der den Fehlstart in der Qualifikation korrigieren soll.

Verwendete Quelle: ntv.de