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Fehlt nur noch die Unterschrift? Scaloni soll als Argentinien-Trainer verlängern

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Lionel Scaloni soll Nationaltrainer Argentiniens bleiben. (Foto: Imago)
21.10.2026 | 23:59 Uhr

Lionel Scaloni steht offenbar unmittelbar vor einer Vertragsverlängerung als argentinischer Nationaltrainer. Wie „La Nación“ und „Clarín“ berichten, haben die Gespräche zwischen dem 48-Jährigen und dem argentinischen Fußballverband AFA zum gewünschten Ergebnis geführt. „Es fehlt nur noch die Unterschrift“, schreibt „La Nación“. Nach Angaben von „Clarín“ verfolgen beide Seiten dasselbe Ziel: Scaloni soll die Albiceleste bis zur Weltmeisterschaft 2030 betreuen. Sein aktueller Vertrag läuft am 31. Dezember 2026 aus, eine offizielle Bestätigung steht noch aus. Zuletzt war ein Modell im Gespräch, das zunächst eine Verlängerung bis zur Copa América 2028 und anschließend eine Fortsetzung bis zur WM 2030 vorsieht. Scaloni hatte seine Zukunft nach dem verlorenen WM-Finale zunächst offengelassen, später aber erklärt, die notwendige Energie für einen weiteren Zyklus zu besitzen und grundsätzlich bleiben zu wollen.

Scaloni hatte die argentinische Auswahl im August 2018 zunächst interimsweise übernommen und anschließend eine der erfolgreichsten Phasen der Verbandsgeschichte geprägt. Unter seiner Leitung gewann Argentinien die Copa América 2021 und 2024, die Finalissima 2022 sowie die Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Bei der WM 2026 führte der Trainer den Titelverteidiger erneut bis ins Endspiel, das gegen Spanien nach Verlängerung mit 0:1 verloren ging. Anschließend musste Scaloni auch den personellen Umbruch im Team einleiten. Der Wunsch des Verbands nach Kontinuität war bekannt. AFA-Präsident Claudio Tapia hatte wiederholt betont, mit Scaloni bis 2030 weiterarbeiten zu wollen. Die wirtschaftlichen Punkte verhandelt dessen Berater Matías Aldao, der auch weitere Mitglieder des Trainerstabs vertritt. Folgt die Unterschrift wie erwartet, würde Scaloni die Albiceleste bei seiner dritten Weltmeisterschaft als Cheftrainer betreuen und könnte bis 2030 auf zwölf Jahre im Amt kommen.

Verwendete Quelle: ntv.de