Transfer-Ticker

Offiziell: 1860 München bindet Estermann und Krasniqi bis 2028

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Ludwig Estermann hat seinen Vertrag bei 1860 München verlängert. (Foto: Imago)
22.10.2026 | 15:00 Uhr

Der TSV 1860 München setzt bei zwei Talenten aus dem eigenen Nachwuchsleistungszentrum auf Kontinuität. Die Löwen haben die Verträge von Ludwig Estermann und Edon Krasniqi vorzeitig bis zum 30. Juni 2028 verlängert. Beide Abwehrspieler sind 18 Jahre alt und gehören in dieser Saison zum Stammpersonal der zweiten Mannschaft in der Bayernliga Süd. Estermann ist gelernter Innenverteidiger und kann auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden, Krasniqi ist vor allem auf der rechten Abwehrseite zu Hause. Das Duo wird im Profikader geführt. Damit schafft 1860 Planungssicherheit und hält zwei Spieler, die nahezu ihre gesamte Ausbildung an der Grünwalder Straße absolviert haben. Estermann wechselte 2017 von der SpVgg Unterhaching zu den Löwen, Krasniqi kam bereits ein Jahr zuvor vom TuS Bad Aibling. Der kosovarische U19-Nationalspieler sammelte zudem internationale Erfahrung.

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Edon Krasniqi hat seinen Vertrag ebenfalls verlängert. (Foto: Imago)

Geschäftsführer Thomas Probst sieht in beiden Verteidigern weiteres Entwicklungspotenzial und wertet die Verlängerungen als Bestätigung des Nachwuchswegs. Den Talenten solle bei Sechzig eine klare Perspektive eröffnet werden. Estermann betonte, dass er sich in seinen neun Jahren beim TSV 1860 München sportlich und persönlich weiterentwickelt habe. Sein nächstes Ziel sei es, sich dauerhaft im Herrenbereich durchzusetzen. Krasniqi bezeichnete den Verein als seine „zweite Heimat“ und möchte das Vertrauen mit guten Leistungen zurückzahlen. Zunächst können beide regelmäßig Spielpraxis bei der Reserve sammeln und sich für höhere Aufgaben empfehlen. Zugleich bleiben sie eng an die Profimannschaft angebunden. Die bis 2028 laufenden Arbeitspapiere geben dem Klub die Möglichkeit, ihre nächsten Schritte ohne kurzfristigen Vertragsdruck zu steuern. Für die Löwen sind die Unterschriften auch ein Signal an weitere Nachwuchsspieler: Der Weg aus der eigenen Akademie in den Herrenbereich soll weiterhin offenstehen.

Verwendete Quelle: ntv.de