Die SpVgg Greuther Fürth setzt langfristig auf Omar Sillah. Der Zweitligist hat die vereinsseitige Option im Vertrag des 23 Jahre alten Mittelstürmers gezogen und das Arbeitspapier damit bis mindestens zum 30. Juni 2028 verlängert. Dabei soll es nicht bleiben: Geschäftsführer Sport Daniel Meyer bestätigte, dass mit Sillah und dessen Berater bereits Gespräche über eine weitere Verlängerung geführt wurden. Diese sollen während der kommenden Länderspielpause fortgesetzt werden. Nach Angaben Meyers lagen im Sommer Anfragen für den Angreifer vor, die aus Sicht des Kleeblatts jedoch nicht dessen sportlichem Wert und Entwicklungspotenzial entsprachen. Mit der Option macht Fürth deutlich, dass der Verein fest mit Sillah plant.
Sillah war im Sommer 2025 als Torschützenkönig der Regionalliga Nord von der zweiten Mannschaft des Hamburger SV nach Fürth gewechselt. In seiner ersten Saison absolvierte er zwölf Zweitligaspiele und erzielte einen Treffer, ehe er für die Rückrunde an Alemannia Aachen verliehen wurde. Dort kam der Stürmer in 13 Drittligapartien zum Einsatz. Nach seiner Rückkehr erarbeitete er sich während der Vorbereitung eine neue Ausgangsposition und wurde von Trainer Heiko Vogel an den ersten fünf Spieltagen jeweils eingewechselt. Dabei setzte Sillah wichtige Impulse: Beim 4:3 in Cottbus war er als Joker an zwei Treffern beteiligt, beim 1:1 in Bochum erzielte er den Ausgleich. Vogel bezeichnete den Angreifer als „absolutes Arbeitstier“ und betonte, dass dessen positive Entwicklung kein Zufall sei. Sillah investiere auch abseits der Mannschaftseinheiten viel Zeit in zusätzliche Arbeit, setze Gegner energisch unter Druck und sei nach Einwechslungen sofort auf Betriebstemperatur. Der Stürmer zeigte sich dankbar für das Vertrauen und kündigte an, weiter hart an seiner Entwicklung zu arbeiten.

