RB Leipzigs Geschäftsführer Sport Marcel Schäfer hat sich nach den Rückschlägen vor Cheftrainer Martín Demichelis, dessen Trainerteam und die Mannschaft gestellt. Die Niederlagen bei Werder Bremen und in der Champions League bei Como 1907 hatten im Umfeld des Klubs kritische Diskussionen ausgelöst. Schäfer erklärte, die Verantwortlichen hätten wahrgenommen, was in den vergangenen Tagen in den Medien und sozialen Netzwerken über RB diskutiert worden sei. Die beiden Ergebnisse entsprächen nicht dem eigenen Anspruch und würden intern keineswegs schöngeredet. Der Klub setze sich kritisch und mit der notwendigen Klarheit damit auseinander. Personelle Konsequenzen oder eine Abkehr vom eingeschlagenen Weg deutete der Sportchef jedoch nicht an. Stattdessen betonte er den Zusammenhalt innerhalb des Vereins: Alle Mitarbeiter, die Spieler und das Trainerteam besäßen weiterhin die Unterstützung und das Vertrauen der Führung.
Schäfer verwies zugleich auf den Umbruch während des Sommers. Leipzig habe zahlreiche Veränderungen vorgenommen und mehrere neue Spieler in den Kader integriert. Hinzu seien Verletzungen gekommen, die das Einspielen und die Entwicklung der Mannschaft erschwert hätten. Nun kehrten wichtige Akteure zurück. Eine neu zusammengestellte Mannschaft benötige Zeit, um Automatismen zu entwickeln und als Einheit zusammenzufinden, stellte der Geschäftsführer klar. An der Überzeugung von der Qualität des Kaders habe sich nichts geändert. Entscheidend sei nun, aus den vergangenen Auftritten die richtigen Schlüsse zu ziehen, weiterzuarbeiten und die Entwicklung in den kommenden Wochen in die gewünschte Richtung zu lenken. „Wir stehen zusammen, übernehmen gemeinsam Verantwortung und gehen unseren Weg konsequent weiter“, erklärte Schäfer. Von den aktuellen öffentlichen Debatten wolle sich RB Leipzig nicht abbringen lassen.

