Moskaus Milliarden für Kiew"Putins langer Arm könnte bis in die Brüsseler Geschäftsführung reichen'"Die EU hat die Gelegenheit, Russlands Machthaber so richtig zu ärgern. Auf einem Gipfel entscheiden die EU-Mitgliedstaaten, ob 210 eingefrorene Milliarden der russischen Zentralbank Kiew zugutekommen sollen. Putin versuche, dies mit allen Mitteln zu verhindern, sagt Marie-Agnes Strack-Zimmermann.17.12.2025
Mehr Tempo in UkrainePutin beleidigt Europas Regierungschefs als "Ferkel"Russlands umfassender Krieg gegen die Ukraine dauert bald vier Jahre. Trotz aller diplomatischen Bemühungen führt Moskau seine Attacken mit unverminderter Härte fort. Dabei rückt Kremlchef Putin nicht von seiner Maximalforderung ab. Auch die Schuld am Krieg gibt er erneut dem Westen. 17.12.2025
Merz hält Kraftrede im Bundestag"Mehr Diplomatie geht nicht!"Vor dem EU-Gipfel gibt Bundeskanzler Merz seine letzte Regierungserklärung des Jahres ab und zeigt sich gleichermaßen kämpferisch wie nachdenklich. Deutschland dürfe "kein Spielball von Großmächten" werden.17.12.2025Von Sebastian Huld
"Druck auf Putin" erhöhenMerz: Deutschland kein Spielball von GroßmächtenDie Ausgaben der Bundesregierung für die Verteidigung sind hoch. Finanziert wird das durch eine Lockerung der Schuldenbremse. In seiner Regierungserklärung begründet Kanzler Merz den Etat mit einer nötigen Stärke Deutschlands in einer zunehmenden "Weltunordnung". 17.12.2025
Merz erklärt Zusagen an Ukraine"Wir würden auch russische Übergriffe und Angriffe erwidern"Einen Tag nach dem bemerkenswerten Ukraine-Gipfel in Berlin ordnet Kanzler Merz die Ergebnisse in einem ZDF-Interview ein. Er bremst Erwartungen an einen schnellen Frieden und sieht dennoch substanzielle Fortschritte - die Deutschland gefährlich in die Pflicht nehmen.16.12.2025Von Sebastian Huld
Der Westen zeigt sich einigGute Show, aber jetzt braucht Putin DruckDie zwei Tage von Berlin waren gut. Aber Putin interessiert das nicht. Wollen die westlichen Länder wirklich etwas erreichen, müssen sie jetzt Druck machen.16.12.2025Ein Kommentar von Frauke Niemeyer
Europäer bieten Kiew "Truppe" anIn Berlin kippt die Stimmung - zu Putins NachteilDas kam unerwartet: In Berlin nähern sich Trumps wichtigste Verhandler, der ukrainische Präsident Selenskyj und die Europäer binnen weniger Stunden einander an. Das Ergebnis: gemeinsame Vorschläge für einen Waffenstillstand in der Ukraine, zu denen Bundeskanzler Merz tatkräftig beigetragen hat.15.12.2025Von Sebastian Huld
"Glanzleistung von Merz"Fünf Lehren aus den Verhandlungen von BerlinDie Europäer demonstrieren in Berlin Geschlossenheit, Bundeskanzler Merz bringt Europa zurück an den Verhandlungstisch und es gibt Grund für vorsichtigen Optimismus. Aber: Jetzt hängt es an Putin und an der Frage, ob "die russische Staatsführung einen Rest an menschlichem Anstand" hat.15.12.2025Von Hubertus Volmer, Volker Petersen und Sebastian Huld
Schwiegersohn als AufpasserUngewöhnliches US-Duo soll in Berlin den Durchbruch bringenDer US-Außenminister ist nicht dabei, dafür aber der Schwiegersohn des Präsidenten, Jared Kushner. Er bildet mit dem Sondergesandten Witkoff ein ungewöhnliches Duo, das im Namen Donald Trumps in Berlin verhandelt. Das könnte sich für sie auszahlen.15.12.2025Von Roland Peters, New York
Reisners Blick auf die Front"Die Russen verhandeln nur, wenn sie das Messer an der Kehle haben"In Berlin verhandelt Ukraine-Präsident Selenksyj mit Amerikanern und Europäern über einen Frieden in dem von Russland angegriffenen Land. Russland beharrt auf Maximalforderungen. Oberst Reisner schätzt die Lage ein.15.12.2025