Donnerstag, 01. Dezember 2022Der Börsen-Tag

Heute mit Thomas Badtke und Wolfram Neidhard
17:36 Uhr

DAX profitiert von sinkender Zinsangst und legt zu

Bekräftigte Signale für eine moderatere Zinspolitik der US-Notenbank haben dem deutschen Aktienmarkt Auftrieb gegeben. Hinzu kamen erneut Hoffnungen, dass China seine strikte Corona-Politik allmählich etwas lockern könnte. Das würde die Nachfrage nach vielen Wirtschaftsgütern ankurbeln. Für einen Dämpfer allerdings sorgten die deutschen Einzelhandelsumsätze im Oktober, die unerwartet stark sanken.

DAX
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"Die FED-Aussagen vom Vortrag haben die Zinsangst vorerst aus dem Markt genommen. Der DAX sieht trotz der Vorgaben etwas ausgebremst aus, vielleicht weil der Euro sich auf über 1,05 zum US-Dollar verteuert hat und die wirtschaftlichen Aussichten aus allen Richtungen hierzulande nicht allzu rosig aussehen", sagte ntv-Börsenreporter Frank Meyer: "Wichtig ist, dass der DAX die 14.450er Marke nachhaltig verteidigt. Zumindest wird der Dezember seinem Ruf an seinem ersten Tag gerecht, dass er ein statistisch freundlicher Monat ist."

Mit dem DAX ging es heute bis auf 14.564 Punkte nach oben. Am Ende ging dem Leitindex etwas die Luft aus, sodass er mit einem kleineren Plus von 0,6 Prozent auf 14.490 Punkte schloss. Der EUROSTOXX50 notierte 0,4 Prozent höher bei 3980 Stellen.

Unter den Einzelwerten stiegen im DAX Deutsche Telekom um 1,4 Prozent. JP Morgan sieht im kommenden Jahr einige potenzielle Kurstreiber für die Aktie und setzte sie daher auf die "Analyst Focus List" für besonders aussichtsreiche Werte. Außerdem bleibt sie seine Favoritin in der Branche.

Im MDAX sprangen Nemetschek um 7,7 Prozent hoch. Im kommenden Jahr erwartet der Vorstandschef des Bausoftwareherstellers "weiterhin Umsatzwachstum und ein operatives Ergebnis auf hohem Niveau".

In den Fokus rückten überdies die Aktien der Shop Apotheke, die an der SDAX-Spitze um 13,2 Prozent zulegten. Die Versandapotheke profitierte davon, dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach betont hatte, das E-Rezept werde Mitte nächsten Jahres kommen.

17:21 Uhr

Amerikanischer ISM-Index spricht für fallenden Preisdruck

Weitere Daten vom Nachmittag sprechen für die im Markt erwünschte These, dass die Inflation ihren Höhepunkt hinter sich hat. So zeigte in den USA der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe im November einen Rückgang zum Vormonat. Auch die Job-Komponente und die neuen Aufträge gingen zurück und zeigten eine sich abkühlende Wirtschaft. Vor allem aber fiel die Preiskomponente deutlich zurück auf 43,0 nach 46,6 im Vormonat.

"Alle Indizien deuten weiter auf fallenden Preisdruck", so ein Händler. Der Markt ziehe aber nicht weiter an, da er nach der Tech-Rally vom Vortag mit Sektorrotation beschäftigt sei.

17:05 Uhr

Streik bei ComTS - Commerzbank lässt sich auf Gespräche mit Verdi ein

Am vierten Tag des einwöchigen Streiks bei der Commerzbank-Tochter ComTS hat sich der MDAX-Konzern mit der Gewerkschaft Verdi doch geeinigt. Die Commerzbank wolle im Februar 2023 Gespräche mit Verdi über einen Haustarifvertrag bei den ComTS-Servicegesellschaften aufnehmen, teilte das Geldinstitut mit.

Die Gewerkschaft hat laut Coba zugesichert, dass bis zur Aufnahme der Verhandlungen nicht mehr gestreikt wird. Die Verbandstarifverträge des privaten Bankgewerbes, die für Commerzbank-Beschäftigte gelten, blieben von den Tarifverhandlungen mit ComTS unberührt.

16:35 Uhr

Vorsicht an der Wall Street vor den US-Arbeitsmarktdaten

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(Foto: AP)

Der Optimismus der US-Anleger hält sich trotz Aussichten auf kleinere Zinsschritte der Notenbank FED in Grenzen. Der Dow-Jones-Index der Standardwerte eröffnete 0,2 Prozent tiefer bei 34.534 Punkten. Der breiter gefasste S&P 500 startete mit 4087 Zählern 0,2 Prozent höher in den Handel. Der Index der Technologiebörse Nasdaq stieg um 0,1 Prozent auf 11.475 Punkte.

Vor den US-Arbeitsmarktdaten zum Wochenschluss ist Börsianern zufolge Vorsicht geboten. Der vorsichtige Optimismus verhalf Wachstumswerten wie Tesla, Netflix, Microsoft und Apple zu einem Plus von bis zu 1,5 Prozent. Die Titel des Softwarehauses Salesforce stürzten dagegen nach der Ankündigung eines Vorstandswechsels um gut neun Prozent ab.

16:00 Uhr

Netflix will Zehntausende Nutzer Inhalte vorab sehen lassen

Netflix
Netflix 332,45

Netflix will dem „Wall Street Journal“ zufolge sein Vorschauprogramm "Preview Club" erweitern. So wolle der Streamingdienst ab Anfang 2023 Zehntausenden von Nutzern ermöglichen, Inhalte auf der Plattform vorab anzuschauen, berichtete das Blatt.

Bisher seien nur rund 2000 Abonnenten Teil des Programms, das es den Mitgliedern erlaube, Serien und Filme zu sehen und sie zu bewerten, obwohl sie noch nicht auf der Plattform veröffentlicht seien.

15:35 Uhr

Warum nicht alle familiengeführten Unternehmen gut sind

Immer wieder mal ist zu hören, dass familiengeführte Unternehmen besser geführt werden als andere. Aber stimmt das wirklich? Und welche positiven aber auch negativen Beispiele gibt es? Friedhelm Tilgen spricht darüber mit Henrik Muhle von Gané.

15:18 Uhr

E-Rezepte lassen Kurse von Versandapotheken explodieren

Shop Apotheke
Shop Apotheke 65,00

Aktien von Versandapotheken haussieren Händlern zufolge in der Hoffnung auf eine Einführung von elektronischen Rezepten in Deutschland im kommenden Jahr. Die Titel von Shop Apotheke gewannen bis zu 14,3 Prozent, in der Schweiz sprangen die Papiere der DocMorris-Mutter Zur Rose in der Spitze um 18,3 Prozent.

Börsianer verwiesen darauf, dass Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach den bundesweiten Start für das verzögerte Projekt für Mitte 2023 in Aussicht gestellt haben soll. Anleger versprechen sich von einer verpflichtenden Einführung Wachstumsimpulse für die Branche.

14:56 Uhr

US-Jobmarkt bleibt äußerst robust

Die Zahl der Erstanträge auf Leistungen aus der US-Arbeitslosenversicherung ist in der Woche zum 26. November 2022 niedriger als erwartet gewesen. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl saisonbereinigt um 16.000 auf 225.000, wie das US-Arbeitsministerium mitteilte. Volkswirte hatten einen Rückgang auf 235.000 vorhergesagt.

Für die Vorwoche wurde der Wert nach oben revidiert, auf 241.000 von ursprünglich 240.000. Der gleitende Vierwochendurchschnitt erhöhte sich gegenüber der Vorwoche um 1750 auf 228.750.

14:35 Uhr

Ölpreise gehen deutlich hoch

Die Ölpreise haben sich am Nachmittag deutlich nach oben bewegt. Ein Barrel der Nordseesorte Brent kostete 88,44 US-Dollar, das waren 2,1 Prozent mehr als zur Wochenmitte. Der Preis für ein Barrel der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um ebenfalls 2,1 Prozent auf 82,16 Dollar.

Gleichzeitig ist auch die Förderpolitik des Ölverbunds OPEC+ ein bestimmender Faktor am Ölmarkt. Zuletzt haben mehrfach Spekulationen über die künftige Produktionsmenge des Kartells die Ölpreise bewegt. In der Allianz haben sich die Mitgliedsstaaten des Ölkartells und andere wichtige Förderstaaten wie Russland zusammengeschlossen.

Brent Rohöl
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Rohöl WTI
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13:58 Uhr

Ukraine-Krieg lässt Kasse von Heckler & Koch klingeln

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Maschinenpistolen des Typs MP5 von Heckler & Koch.

(Foto: picture alliance / dpa)

Der Waffenhersteller Heckler & Koch wirtschaftet deutlich profitabler als zuvor. In den ersten drei Quartalen des Jahres schnellte der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 70 Prozent auf 29,1 Millionen Euro in die Höhe, wie die Firma in Oberndorf (Baden-Württemberg) mitteilte. Der Umsatz kletterte um sieben Prozent auf 226 Millionen Euro.

Unter anderem Lieferungen von Sturmgewehren nach Litauen, Lettland, Norwegen und in die USA ließen die Kasse klingeln. "Die operative Fähigkeit unserer Firma kommt nun voll zur Geltung", sagte Firmenchef Jens Bodo Koch. Man sei für die Deckung der steigenden Nachfrage in Folge des Ukraine-Krieges gut aufgestellt.

13:49 Uhr

Amazon und die Grenzen der künstlichen Intelligenz

Amazon will den Kunden seiner Cloud-Sparte auf Warnkarten über die Grenzen der dort angebotenen KI-Technologie aufklären. Die sogenannten AI Service Cards - von dem englischen Begriff "artificial intelligence" für künstliche Intelligenz (KI) - sollten anlässlich der jährlichen Cloud-Konferenz in Las Vegas veröffentlicht werden, wie es von Seiten des US-Konzerns hieß. Ziel sei es, Fehler bei dem Einsatz der Systeme zu vermeiden, über deren Funktionsweise zu informieren und Fragen des Datenschutzes anzusprechen. Auf einer Karte, die Reuters vorab einsehen konnte, wurde etwa davor gewarnt, dass es bei der Stimmerkennung unter gewissen Umständen zu "ungerechten Ergebnissen für verschiedene demografische Gruppen" kommen könne.

Amazon
Amazon 93,70

Andere Technologiekonzerne in dem Sektor wie IBM und Alphabet haben zum Teil bereits vor Jahren Einzelheiten darüber veröffentlicht, wie die zugrundeliegende Technologie funktioniert und welche Konsequenzen sich daraus ergeben können. Hintergrund sind unter anderem Sorgen, dass gewisse Gruppen benachteiligt werden könnten. Amazon hatte 2019 eine Studie angefochten, der zufolge die Bilderkennungs-Software Rekognition Schwierigkeiten gehabt habe, das Geschlecht von Personen mit dunklerer Hautfarbe korrekt zu erkennen. Nach der Ermordung des Afroamerikaners George Floyd während eines US-Polizeieinsatzes 2020 verbat Amazon die Verwendung seiner Programme zur Gesichtserkennung durch die Polizei.

13:04 Uhr

FTX-Gründer äußert sich zu Betrugsvorwürfen

Der Gründer und ehemalige Chef der inzwischen bankrotten Kryptobörse FTX, Sam Bankman-Fried, distanziert sich von Betrugsvorwürfen. Er habe "nie versucht", Betrug zu begehen und er glaube nicht, dass er strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden könne, sagt Bankman-Fried bei seinem ersten öffentlichen Auftritt seit dem Zusammenbruch seines Unternehmens im November. Er konzentriere sich jetzt nicht auf die Betrugsvorwürfe. "Es wird für mich eine Zeit und einen Ort geben, an dem ich über mich selbst und meine eigene Zukunft nachdenken kann", sagte der 30-Jährige.

Der Liquiditätsengpass bei FTX entstand einem früheren Reuters-Bericht zufolge, nachdem Bankman-Fried im Stillen zehn Milliarden Dollar an FTX-Kundengeldern an seine eigene Brokerfirma Alameda Research verschoben hatte. Mindestens eine Milliarde Dollar davon sei verschwunden. Bankman-Fried sagte Reuters, das Unternehmen habe nicht "heimlich transferiert", sondern seine "verwirrende interne Kennzeichnung" falsch gelesen. "Gegen Ende des 6. Novembers stellten wir alle Daten zusammen... die Teil der Dashboards sind, das ich immer im Auge hatte... und als wir uns das ansahen, gab es ein ernstes Problem", sagte Bankman-Fried. FTX meldete Konkurs an und Bankman-Fried trat am 11. November als Geschäftsführer zurück, nachdem Händler innerhalb von drei Tagen sechs Milliarden Dollar von der Plattform abgezogen hatten und die konkurrierende Börse Binance einen Rettungsversuch abgebrochen hatte. Die Notlage von FTX versetzte den gesamten Krypto währu ngsmarkt in Turbulenzen.  

12:42 Uhr

Ist die Dollar-Schwäche eine Überreaktion?

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(Foto: dpa)

Der nach den Aussagen von FED-Chef Jerome Powell weicher gewordene US-Dollar könnte ING zufolge eine Überreaktion sein. Powell hatte signalisiert, dass sich das Tempo der Zinserhöhungen im Dezember verlangsamen könnte. Der DXY-Dollar-Index werde sich wahrscheinlich über der Marke von 105,00 halten, meinte ING-Währungsanalyst Chris Turner. "Powells Kernbotschaft war die einer hartnäckig hohen Kerninflation", so der Teilnehmer weiter. "Wir sind nach wie vor der Ansicht, dass ein handelsgewichteter Indikator wie der DXY-Dollar-Index das Unterstützungsniveau um die 105er-Marke halten kann oder zumindest nicht darunterfallen wird", ergänzt Turner.

Das Hauptaugenmerk werde sich nun auf die am Nachmittag anstehenden US-Daten zu den persönlichen Ausgaben und Einkommen sowie den US-Arbeitsmarktbericht für November am Freitag richten. Der DXY-Dollar-Index fällt aktuell um 0,3 Prozent auf 105,59.

12:36 Uhr

Wollte Apple Twitter aus dem App Store schmeißen?

Twitter-Neu-Eigentümer Elon Musk und Apple-Chef Tim Cook haben ein Missverständnis über eine mögliche Entfernung der Social-Media-Plattform aus dem App Store von Apple ausgeräumt. "Tim hat sehr deutlich gemacht, dass Apple dies nie in Erwägung gezogen hat", so der Twitter-Chef. Musk hatte Apple zuvor in einer Reihe von Tweets beschuldigt, Twitter ohne Angaben von Gründen im App Store zu sperren und dass der iPhone-Hersteller seine Werbung auf der Social-Media-Plattform eingestellt habe. Später hatte er Cooks Twitter-Account in einem weiteren Tweet markiert und gefragt: "Was ist hier los?" Twitter und Apple reagierten nicht sofort auf Anfragen zur Stellungnahme zu Musks letztem Tweet. Apple hat auch auf frühere Tweets von Musk nicht öffentlich reagiert.

Musk hatte sich zuvor auch über die Gebühr von bis zu 30 Prozent beschwert, die Apple für In-App-Käufe erhebt. Musk postete in dem Zusammenhang auf Twitter ein Meme, in dem er andeutete, dass er eher bereit wäre, mit Apple "in den Krieg zu ziehen", als die Provision zu zahlen.

Apple
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Twitter
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12:16 Uhr

Wall Street mit leicht rötlichem Anstrich

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(Foto: picture alliance / zz/NDZ/STAR MAX/IPx)

Nach der durch Aussagen von FED-Chef Jerome Powell verursachten Rally am Mittwoch dürften die Indizes heute eine Pause einlegen. Die Terminkontrakte auf die Aktienindizes verzeichnen minimale Verluste.

Zurückhaltung herrscht momentan auch noch, weil eine Reihe von Konjunkturdaten auf der Agenda steht, darunter vor der Startglocke die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe und die Persönlichen Ausgaben und Einkommen. Nach Börsenstart folgen unter anderem die zweite Lesung des Einkaufsmanagerindex und der ISM-Index, beide für das verarbeitende Gewerbe. Der Blick richtet sich aber auch schon auf den Freitag, wenn der offizielle Arbeitsmarktbericht veröffentlicht wird.

11:52 Uhr

Gaspreis geht kräftig hoch - Chemieaktien leiden

Der weiter steigende Gaspreis hat weiter auf die Chemiewerte gedrückt. Im DAX fielen BASF um 1,1 Prozent und Covestro um zwei Prozent. Der TTF-Gas-Future lag mehr als 50 Prozent über den jüngsten Tiefs. Er legt aktuell um 4,9 Prozent auf 153 Euro pro Megawattstunde zu.

Covestro
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BASF
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11:28 Uhr

Industrie-PMI Euroraum steigt - Italien überzeugt, Deutschland nicht

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(Foto: picture alliance / CFOTO)

Die Aktivität des verarbeitenden Sektors im Euroraum ist im November nach Angaben von S&P Global in etwa wie erwartet geschrumpft. Wie aus der zweiten Veröffentlichung des Einkaufsmanagerindex (PMI) für das verarbeitende Gewerbe hervorgeht, gab es aber in Frankreich und Deutschland negative Überraschungen. Der von S&P Global erhobene PMI stieg auf 47,1 (Oktober: 46,4) Punkte. Volkswirte hatten eine Bestätigung der in erster Veröffentlichung gemeldeten 47,3 Punkte gemeldet. Indexwerte unter 50 deuten auf eine sinkende Aktivität hin. Deutschlands Industrie-PMI erhöhte sich auf 46,2 (45,1) Punkte und Frankreichs auf 48,3 (47,2), doch waren hier in erste Veröffentlichung höhere Stände von 46,7 und 49,1 Punkten gemeldet worden. Italiens Industrie-PMI, für den es keine erste Schätzung gibt, stieg auf 48,4 (46,5) Punkte. Erwartet worden waren nur 47,5 Punkte.

Laut S&P Global sanken Produktion und Auftragseingang nicht mehr ganz so stark wie im Oktober. Überdies schwächte sich der Inflationsdruck aufgrund der rückläufigen Nachfrage und abklingender Lieferschwierigkeiten ab. Ungeachtet dessen wurde die Produktion erneut kräftig zurückgefahren, und beim Auftragseingang schlug wegen der Nachfrageflaute innerhalb der Eurozone und auf den internationalen Märkten abermals ein hohes Minus zu Buche.

11:02 Uhr

Lidl und Aldi dürfen sich Lebensmittel-Hersteller zulegen

Die Bildkombo zeigt die Logos der deutschen Discounter Aldi (l) und Lidl. Die Schwarz-Gruppe mit ihren Töchtern Lidl und Kaufland und der Discounter Aldi haben ihren Platz unter den zehn größten Einzelhändlern weltweit behauptet.

(Foto: Pa/PA Wire/dpa)

Hier mal wieder eine interessante Nachricht abseits des Börsengeschehens: Das Bundeskartellamt hat den Discountern Aldi und Lidl grünes Licht für die Übernahme von Lebensmittel-Unternehmen gegeben. Die Behörde sieht eigenen Angaben zufolge den Wettbewerb durch die Transaktionen nicht gefährdet.

Aldi darf nun unter anderem die Altmühltaler Mineralbrunnen GmbH schlucken, die zu den großen Getränkeherstellern in Deutschland gehört und mit rund 500 Beschäftigten vor allem Handelsmarken für Discounter produziert. Konkurrent Lidl kann sich die Erfurter Teigwaren GmbH einverleiben, die Nudeln und Pasta aller Art für den Lebensmitteleinzelhandel herstellt und damit einen Jahresumsatz von rund 70 Millionen Euro erzielt.

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10:51 Uhr

Miese Stimmung in der Gesundheitsbranche

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(Foto: picture alliance / dpa)

Die hohen Preise bei Energie und Rohstoffen lassen die Gesundheitswirtschaft so pessimistisch nach vorn schauen wie noch nie. 43 Prozent der Betriebe schätzen ihre Geschäftsaussichten für das kommende Jahr als schlecht ein, wie aus einer Umfrage des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) unter 700 Unternehmen hervorgeht. Nur noch zehn Prozent bewerten den Ausblick auf die kommenden zwölf Monate als gut.

Die Folgen des russischen Angriffs auf die Ukraine einschließlich der daraus resultierenden Preisanstiege für Energie und Rohstoffe nennen 79 Prozent der Unternehmen als Risiko für ihre Geschäfte. Besonders die energie- und rohstoffintensiven Unternehmen aus den Branchen der Medizintechnik (95 Prozent) und der pharmazeutischen Industrie (93 Prozent) sind von den Preisexplosionen betroffen. Zudem nennen 66 Prozent der befragten Betriebe den Fachkräftemangel als Geschäftsrisiko.

10:28 Uhr

Zins-Peak USA jetzt unter fünf Prozent

Die Zinserhöhungsspekulation in den USA ist von der Powell-Rede weiter gedämpft worden. Der Leitzinsgipfel wird nun bei 4,92 Prozent erwartet nach 5,01 Prozent zuvor. Für Ende 2023 wird nun ein Leitzins von 4,43 Prozent erwartet 21,3 Basispunkte weniger als vor der Rede.

10:10 Uhr

US-Zinssignale drücken Dollar runter

Klare Signale der US-Notenbank für eine Drosselung des Zinserhöhungstempos im Dezember setzen dem Dollar zu. Der Dollar-Index, der die US-Devisen zu anderen wichtigen Währungen misst, verlor nach einem einprozentigen Kursrutsch am Mittwoch weitere 0,5 Prozent auf 105,30 Punkte. Der Euro gewann bis zu 0,6 Prozent auf 1,0463 Dollar. Derzeit notiert die Gemeinschaftswährung bei 1,0435 Dollar.

Euro / Dollar
Euro / Dollar 1,09

09:56 Uhr

Probleme bei Softwaresystemen halten Tesla in Atem

Tesla hat erneut in größerem Umfang Autos in China zurückgerufen. Von dem Rückruf sind diesmal mehr als 435.000 Fahrzeuge betroffen, wie die chinesische Aufsichtsbehörde mitteilte. Erst Ende vergangener Woche wurden dort rund 80.000 Tesla-Fahrzeuge zurückgerufen.

Der Behörde zufolge wird Tesla die Software der Fahrzeuge per Fernzugriff über die so genannte Over-the-Air-Technologie aktualisieren, um die Probleme zu beheben. Auch werde sich der US-Konzern mit den Besitzern der Fahrzeuge in Verbindung setzen, deren Softwaresysteme nicht per Fernzugriff aktualisiert werden können.

09:34 Uhr

Strom und Gas in Russland deutlich teurer

Die russischen Behörden heizen die Inflation durch die Anhebung der staatlich regulierten Nebenkostentarife deutlich an. Die Preise für Gas steigen nach Medienangaben um 8,5 Prozent, für Strom um neun Prozent. Auch die Wasser- und Wärmeversorgung wird teurer. Es ist bereits die zweite Tarifanhebung im laufenden Jahr.

Die russischen Bürger haben seit Kriegsbeginn mit einer zweistelligen Inflationsrate zu kämpfen. Obwohl der Rubel sich gegenüber den Leitwährungen Euro und US-Dollar seither verteuert hat, sind vor allem technische Geräte und andere Importwaren kostspieliger geworden. Die von einigen Wirtschaftsexperten geäußerte Hoffnung, dass nach der Reduzierung der Rohstoffexporte Gas auf dem Binnenmarkt billiger wird, hat sich ebenfalls nicht erfüllt.

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09:18 Uhr

Deutsche-Börse-Aktie verzeichnet Rekord

Die Aktie der Deutschen Börse ist auf neue Allzeithochs ausgebrochen. Mit 180 Euro hat das Papier das bisherige Hoch von 175,90 Euro deutlich hinter sich gelassen. Die Aktie profitiert von den guten Börsenumsätzen, aber auch von EU-Plänen zur Verlagerung des Derivate-Clearings in die EU. Derzeit liegt der Kurs allerdings wieder etwas niedriger - plus 0,1 Prozent auf 176 Euro.

Deutsche Börse
Deutsche Börse 163,55

09:08 Uhr

Asien-Börsen nehmen Ball von der Wall Street auf

Nikkei
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Die Aussicht auf ein verlangsamtes Zinsanhebungstempo der US-Notenbank hat die asiatischen Börsen heute angetrieben. In Tokio stieg der Nikkei um 0,9 Prozent auf 28.226 Prozent. Der breiter gefasste Topix trat indes auf der Stelle. Vor allem bei riskanteren technologielastigen Werten griffen die Investoren zu. Papiere des Chip-Konzerns Tokyo Electron sprangen um vier Prozent, Advantest kletterten um 4,4 Prozent. Die Aktien des Tech-Investors Softbank zogen 1,6 Prozent an. Aktien des Biotech-Unternehmens Eisai stiegen um 4,7 Prozent.

Die Börse in Shanghai lag rund ein halbes Prozent im Plus. Die Hoffnung auf Lockerungen der strengen Corona-Einschränkungen in China ermunterte die Investoren zu Aktienkäufen.

09:03 Uhr

DAX geht dank Powell-Aussage mit breiter Brust in den Tag

Die deutschen Aktienindizes sind mit klaren Aufschlägen in den Handel gestartet. Der DAX gewann ein Prozent auf 14.547 Punkte. MDAX, SDAX und TECDAX stiegen zwischen 1,6 und 2,1 Prozent.

"US-Notenbankchef Jerome Powell hat den Weg für eine Attacke auf der Oberseite frei gemacht", so ein Marktteilnehmer in Frankfurt. Ihm zufolge könnte die FED bereits auf der Sitzung im Dezember das Tempo der Zinserhöhungen verlangsamen. Powell sagte allerdings auch, dass sich der überhitzte Arbeitsmarkt noch weiter abkühlen müsse, damit die Inflation dauerhaft in Richtung ihres Ziels von zwei Prozent sinken werde.

DAX
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08:54 Uhr

Deutsche Industrie fordert CETA-Ratifizierung

Industriepräsident Siegfried Russwurm hat die erwartete Ratifizierung des EU-Freihandelsabkommens mit Kanada durch den Bundestag als überfällig bezeichnet. Dies müsse der EU nun neuen Schwung in der Handelspolitik verleihen, erklärt Russwurm, Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie. "Deutschland und die EU brauchen offene Märkte, gerade in Zeiten des zunehmenden Protektionismus."

Der Bundestag stimmt am Donnerstag nach jahrelangen Debatten über eine Ratifizierung des umstrittenen EU-Handelsabkommens mit Kanada (CETA) ab. CETA ist seit September 2017 vorläufig in Kraft - allerdings nur in denjenigen Bereichen, für die allein die EU zuständig ist und nicht deren Mitgliedstaaten. Die anderen Teile etwa zum Investitionsschutz liegen auf Eis, bis die Ratifizierung abgeschlossen ist. In der EU fehlt noch die Zustimmung aus mehreren Staaten, darunter Deutschland.

Russwurm sagte, das Handelsvolumen sei seit der vorläufigen CETA-Anwendung 2017 bereits deutlich gestiegen. Kanada sei die zehntgrößte Volkswirtschaft der Welt und ein Wertepartner für Deutschland.

08:36 Uhr

Infineon vor charttechnischem Ausbruch

Mit einem Flaggen-Ausbruch in den Aktien von Infineon rechnet IG-Markets-Analyst Christian Henke. Seit dem Hoch von 33,05 Euro Mitte November habe der Kurs trendbestätigend konsolidiert. "Sollte die Aktie den Ausbruch aus der Flagge nun schaffen, läge das nächste Ziel bei 35 Euro", so Henke. Hier liege das 61,8-Fibonaccci-Retracemt der vorausgegangenen Baisse-Welle.

Infineon
Infineon 34,23

08:23 Uhr

Einzelhandelsumsatz höher als vor der Pandemie

Die Einzelhandelsunternehmen in Deutschland haben im Oktober nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes kalender- und saisonbereinigt real 2,8 Prozent und nominal 1,7 Prozent weniger umgesetzt als im September. Im Vergleich zum Vorjahresmonat verzeichnete der Einzelhandel ein reales Umsatzminus von 5,0 Prozent und ein nominales von 6,2 Prozent.

Die Differenz zwischen den nominalen und realen Ergebnissen spiegelt die hohen Preissteigerungen im Einzelhandel wider. Im Vergleich zum Jahreshöchstwert im März 2022 ging der Einzelhandelsumsatz um 6,2 Prozent zurück, er war allerdings 1,8 Prozent höher als im Oktober des Vor-Corona-Jahres 2019.

07:55 Uhr

DAX-Kurssprung direkt zum Auftakt

Mit Rückenwind von der Wall Street deutet sich für den DAX zum Start ins Donnerstagsgeschäft ein Kurssprung an. Der deutsche Börsenleitindex wird aktuell mit Kursen um 14.580 Zähler taxiert. Das wäre ein Plus von knapp 1,3 Prozent.

Am Mittwoch hatte er in Erwartung der Rede von US-Notenbankchefs Jerome Powell 0,2 Prozent tiefer bei 14.355 Punkten geschlossen. Die wichtigsten US-Indizes gingen höher aus dem Handel, nachdem Powell die Finanzmärkte vor der letzten Sitzung der Notenbank Fed im laufenden Jahr auf eine weniger aggressive Gangart bei den Zinsen einstimmte. Die Wahrscheinlichkeit für einen Zinsschritt in Höhe von 0,50 Prozentpunkten für die Dezember-Sitzung wird an den Finanzmärkten nunmehr auf 75 Prozent taxiert. Am Donnerstag stehen vor allem US-Konjunkturdaten im Fokus der Investoren. So werden unter anderem die US-Konsumausgaben und der ISM-Einkaufsmanagerindex erwartet.

 

07:42 Uhr

Powell-Aussagen treiben Asien-Börsen an

Die Hoffnung auf ein weniger straffes Zinserhöhungstempo der US-Notenbank sorgt auch an den ostasiatischen Börsen für Kursgewinne. Gleichwohl fallen diese nicht so deutlich aus, wie an der Wall Street. Fed-Chef Jerome Powell hat angedeutet, dass die Zentralbank bei ihrer nächsten Sitzung im Dezember die Zinsen um 50 Basispunkte erhöhen wird. Sie würde damit die beispiellose Serie von vier Erhöhungen um 75 Basispunkte zur Bekämpfung der hohen Inflation beenden. Powell sagte in einer Rede, dass sich der überhitzte Arbeitsmarkt noch weiter abkühlen müsse, damit die Fed zuversichtlich sei, dass die Inflation dauerhaft in Richtung ihres Ziels von 2 Prozent sinken wird. Damit rückt der US-Arbeitsmarktbericht für November am Freitag noch stärker in den Fokus.

Weiteren Auftrieb erzeugen die jüngsten Äußerungen zur chinesischen Covid-Politik. China scheint seinen Ton bezüglich seiner Covid-19-Politik zu mäßigen, nachdem Vizepremierministerin Sun Chunlan sagte, dass die Bemühungen zur Bekämpfung des Virus in eine neue Phase eintreten, so IG-Marktstratege Yeap Jun Rong. "Das scheint auf Pläne für eine Wiedereröffnung im nächsten Jahr hinzudeuten", ergänzt der Teilnehmer. Die chinesischen Gesundheitsbehörden haben nach den Protesten im Land gegen den strengen Corona-Kurs ihre Aussagen zu den Risiken von Covid-19 gemildert. Zudem werden die Lokalregierungen aufgefordert, unnötige und langwierige Lockdowns zu vermeiden

07:29 Uhr

Elon Musks Neuralink zündet die nächste Stufe

Das Neurotechnologieunternehmen Neuralink von Tesla-Chef Elon Musk will in voraussichtlich sechs Monaten mit klinischen Studien seiner seine drahtlosen Gehirncomputerchips an Menschen beginnen. "Wir sind extrem vorsichtig und wollen sichergehen, dass es gut funktioniert, bevor wir ein Gerät in einen Menschen einsetzen, aber wir haben, glaube ich, die meisten unserer Unterlagen bei der FDA eingereicht", so Musk. Mit den Schnittstellen will Musk neurologische Erkrankungen wie Alzheimer, Demenz und Rückenmarksverletzungen heilen.

Das in Austin, Texas, ansässige Unternehmen hat in den vergangenen Jahren erfolgreich klinische Studien an Tieren durchgeführt. Bei der letzten öffentlichen Präsentation von Neuralink vor mehr als einem Jahr steuerte ein Affe mit einem Gehirnchip ein Computerspiel allein mit seinen Gedanken.

Neuralink liegt jedoch hinter seinem angekündigten Zeitplan zurück. Musk sagte 2019, er strebe eine behördliche Genehmigung bis Ende 2020 an. Auf einer Konferenz Ende 2021 sagte er dann, er hoffe, noch in diesem Jahr mit Versuchen am Menschen beginnen zu können.

07:12 Uhr

Tesla plant deutlichen Produktionsausbau

Tesla plant einem Medienbericht zufolge, die Produktion seines Fahrzeugmodells Model Y in der neuen Gigafactory in Texas im nächsten Jahr deutlich zu steigern. Das berichtet die US-Nachrichten-Website "Electrek". Der E-Autobauer wolle dort 75.000 Model Y im ersten Quartal 2023 vom Band laufen lassen. Bei Tesla war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Im Oktober war bekannt geworden, dass in der Fabrik in Texas bislang 20.000 Model Y produziert worden sind.

Tesla
Tesla 158,00

06:50 Uhr

Dollar im frühen Geschäft unter Druck

Im asiatischen Devisenhandel verliert der Dollar 0,9 Prozent auf 136,73 Yen und gibt 0,2 Prozent auf 7,0707 Yuan nach. Zur Schweizer Währung notiert er 0,3 Prozent niedriger bei 0,9428 Franken. Parallel dazu steigt der Euro 0,2 Prozent auf 1,0427 Dollar und gibt 0,1 Prozent auf 0,9832 Franken nach. Das Pfund Sterling gewinnt 0,2 Prozent auf 1,2082 Dollar.

Euro / Dollar
Euro / Dollar 1,09
Britisches Pfund / Dollar
Britisches Pfund / Dollar 1,24

 

06:40 Uhr

Hoffnungen auf kleinere Zinsschritte lässt Asien-Anleger frohlocken

Die Andeutung einer Verlangsamung der geldpolitischen Straffung durch Fed-Chef Jerome Powell beflügelt die Anleger in Asien. Powell sagte, dass die US-Notenbank das Tempo ihrer Zinserhöhungen "schon im Dezember" zurückfahren könnte, warnte aber, dass der Kampf gegen die Inflation noch lange nicht vorbei sei. "Es sieht so aus, als ob der Fed-Vorsitzende Powell das Memo nicht erhalten hat, sich gegen die Wende-Hoffnungen zu wehren und die finanziellen Bedingungen straff zu halten, bevor er seine Rede gehalten hat", sagte Robert Carnell von ING. Die Märkte gehen derzeit mit einer 91-prozentigen Wahrscheinlichkeit davon aus, dass die Fed die Zinsen am 14. Dezember um 50 Basispunkte anheben wird, und sehen eine Neun-prozentige Chance für eine weitere Erhöhung um 75 Basispunkte.

Der Nikkei liegt im Verlauf 1,1 Prozent höher bei 28.281 Punkten. Der breiter gefasste Topix steigt 0,2 Prozent auf 1990 Zähler. Der Shanghai Composite notiert ein Prozent im Plus. Der Index der wichtigsten Unternehmen in Shanghai und Shenzhen gewinnt 1,7 Prozent.

Nikkei
Nikkei 27.382,56

06:25 Uhr

DAX zündet das Jahresendrally-Feuerwerk

Der Handelsschluss zur Wochenmitte hat es noch nicht angedeutet: Der DAX legte lediglich rund 40 Zähler oder 0,3 Prozent auf 14.397 Punkte zu. Aber nach Börsenschluss hierzulande ging es an der Wall Street ab: Allein der Dow-Jones-Index kletterte mehr als 700 Stellen. Den Impuls für diesen Kurssprung lieferte US-Notenbankchef Jerome Powell, der bei einer Rede eine Drosselung der Zinserhöhungen in den USA angedeutet hat. Die Anleger nahmen das freudig zur Kenntnis, auch wenn nach wie vor viel Interpretationsspielraum bleibt. Für den deutschen Börsenleitindex bedeutet das wiederum für das heutige Geschäft bereits einen vorbörslichen Boost: Der DAX wird aktuell mit Kursen um 14.590 Zähler taxiert.

Nach den Inflationsdaten aus Deutschland und der EU an den vergangenen beiden Handelstagen blicken Anleger heute vor allem in Richtung USA. Dort ist die Konjunkturagenda prall gefüllt. Zur Veröffentlichung stehen etwa Daten zu den Bauausgaben und zu den persönlichen Ausgaben und Einkommen an. Der ISM-Index für das verarbeitende Gewerbe und Einkaufsmanagerdaten zum verarbeitenden Gewerbe sind ebenso terminiert wie die wöchentlichen Zahlen zu den Erstanträgen auf US-Arbeitslosenhilfe.

Einkaufsmanagerdaten gibt es zudem bereits am Morgen und Vormittag auch aus Deutschland, Italien, Frankreich und der EU. Der deutsche Einzelhandelsumsatz und die Schweizer Verbraucherpreise werden gleichfalls veröffentlicht. Unternehmensseitig ist es da schon ruhiger: Der Branchenverband VDMA stellt die Auftragseingänge im Maschinen- und Anlagenbau vor. Daneben lädt die Rational AG Investoren zu einem Kapitalmarkttag ein.

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