Der Sport-Tag
18. Januar 2017
20:15 Uhr

Formel-1-Übernahme so gut wie perfekt

Der Automobil-Weltverband FIA hat den Weg für den Wechsel des Formel-1-Besitzers frei gemacht. Einen Tag nach den Aktionären von Liberty Media stimmte auch der Motorsport-Weltrat der FIA in Genf der Übernahme der Königsklasse durch das US-Medienunternehmen zu.

Die Partnerschaft mit Liberty Media werde "den anhaltenden Erfolg und die Weiterentwicklung" der Rennserie sichern, urteilte das Gremium bei einer Sondersitzung. Liberty Media wird künftig "Formula One Group" heißen. Das Unternehmen besitzt bereits 19,1 Prozent der Anteile, will dies bis Ende März auf 35,3 Prozent aufstocken und damit endgültig die Kontrolle übernehmen.

19:31 Uhr

Aubameyang hält Gabun im Afrika-Cup

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(Foto: AP)

Für Pierre-Emerick Aubameyang persönlich ist der Afrika-Cup bisher eine voller Erfolg, seine gabunische muss dagegen ums Weiterkommen zittern. Beim Heimturnier erzielte der Stürmer von Borussia Dortmund gegen Burkina Faso bereits das zweite Tor im zweiten Spiel, am Ende reichte es in Libreville allerdings nur zu einem 1:1 (1:1). Schon beim 1:1 zum Auftakt gegen Guinea-Bissau hatte Aubameyang getroffen.

In der Tabelle der Gruppe A hat Gabun damit wie Burkina Faso nach zwei Partien zwei Punkte auf dem Konto. Im anderen Gruppenspiel trifft der viermalige Afrika-Meister Kamerun am Abend auf Guinea-Bissau.

18:46 Uhr

Glandorf verstärkt DHB-Auswahl bei der WM

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Ein fast vergessenes Bild: Holger Glandorf jubelt im Test gegen Österreich im Trikot der deutschen Mannschaft. (Foto: dpa)

Holger Glandorf wird die deutsche Nationalmannschaft bei der Handball-WM in Frankreich verstärken. Der 33-jährige Weltmeister von 2007 stößt am Donnerstag zum Team und wird schon im Spiel um den Gruppensieg gegen Kroatien am Freitag Teil des Teams sein. Das teilte der Deutsche Handballbund während des Spiels gegen Weißrussland mit.

Glandorf hatte erst unmittelbar vor der WM sein DHB-Comeback nach über zweieinhalb Jahren gefeiert. Nach der Generalprobe gegen Österreich (33:16) war der Rückraumspieler allerdings wieder nach Hause gefahren und hatte sich seitdem bei seinem Klub SG Flensburg-Handewitt fit gehalten.

Glandorf hatte im Herbst 2014 mit 168 Einsätzen sowie 579 Toren auf dem Konto seinen Rücktritt aus der DHB-Auswahl erklärt. Stattdessen spielt er jetzt seine fünfte WM nach 2005, 2007, 2009 und 2011.

Den n-tv.de-Liveticker zum Spiel gegen Kroatien finden Sie hier.

17:24 Uhr

Hunderte englische Klubs in Missbrauchsskandal verwickelt

Die Anzahl der englischen Fußballklubs, die in den Missbrauchsskandal verwickelt sind, hat sich allein im vergangenen Monat um rund 100 erhöht. Das geht aus der neuen Polizeistatistik hervor, laut der 248 Vereine von den Amateur- bis zu den Profiligen von entsprechenden Vorwürfen betroffen sind. Darunter befinden sich auch vier Klubs aus der Premier League, deren Name nicht genannt wird.

Insgesamt haben sich mittlerweile 526 Opfer bei der Polizei gemeldet, unter anderem auch aus Sportarten wie Rugby, Turnen, Kampfsport und Leichtathletik. 184 Verdächtige sind nach Polizeiangaben derzeit identifiziert. "Wir werden nicht aufhören, allen Berichten zum Thema sexueller Missbrauch mit der gebotenen Gründlichkeit nachzugehen", sagte Polizeichef Simon Bailey.

Der Skandal war Ende November ins Rollen gekommen, nachdem mehrere Ex-Profis erklärt hatten, dass sie als Jugendliche missbraucht worden seien. Unter anderen soll sich der mittlerweile verstorbene Jugendtrainer Eddie Heath an sechs früheren Spielern des FC Chelsea vergangen haben. Die meisten Vorfälle haben sich angeblich während Heaths Tätigkeit für Chelsea in den 70er Jahren ereignet.

16:47 Uhr

ManUnited stellt Anti-Terrorismus-Manager ein

Der englische Fußball-Rekordmeister Manchester United stellt einen Anti-Terrorismus-Manager ein. Der Verein des deutschen Weltmeisters Bastian Schweinsteiger hat die Maßnahme in einem Fan-Forum bekanntgegeben, wie britische Medien berichten. Man United soll demnach der erste Fußballclub sein, der eine solche Vollzeitstelle eingerichtet hat.

Nach Informationen der BCC wird ein ehemaliger Inspektor der Greater Manchester Police den Posten übernehmen. Damit reagiert der Club auch auf einen Vorfall im Mai vergangenen Jahres vor dem Spiel gegen den AFC Bournemouth. Die Partie musste damals kurzfristig abgesagt und verschoben werden, weil auf der Stadiontoilette eine Bombenattrappe gefunden wurde.

15:56 Uhr

Van Gaal verwirrt mit Aussagen zu Karriereende

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Van Gaal macht erst mal ein Sabbatjahr. (Foto: imago/BPI)

Der General tritt ab - und zwar so selbstbewusst, wie man Louis van Gaal kennt. "Der brennende Ehrgeiz ist weg, denn ich habe alles erreicht, was ich wollte", sagte van Gaal bei einer Gala am Montag im niederländischen Scheveningen, wo er nach 30 Jahren seine beeindruckende Trainerkarriere offiziell beendete: "Ich habe es schlauerweise Sabbatical genannt, aber jetzt glaube ich, dass ich nie mehr in den Beruf zurückkehren werde." Bei der Gala wurde der 65-Jährige für seine Lebensleistung ausgezeichnet.

Danach hat sich Van Gaal in einem Radio-Interview mit dem spanischen Sender Cadena aber doch noch eine Hintertür offen gelassen. "Ich höre nicht auf", sagte der 65-Jährige. Seine Zukunft als Coach hänge von möglichen Angeboten ab, er befinde sich in einer Auszeit. Das Ende sei nicht definitiv, sagte van Gaal.

Zuvor sagte er noch der niederländischen Zeitung Telegraaf, dass selbst ein Angebot aus China, wo er 50 Millionen Euro in drei Jahren verdienen würde, ihn nicht zurück auf die Trainerbank locken könne. "In China zahlen sie solche Summen. Aber Geld ist nicht mehr meine Motivation. Es ist so viel in meiner Familie passiert, dadurch kommt man als Mensch wieder auf den Boden der Tatsachen." Im vergangenen Monat verstarb sein Schwiegersohn. Seiner Ehefrau Truus zuliebe tritt van Gaal jetzt kürzer. "Truus hätte es lieber, wenn wir zusammen die Zeit verbringen und das Leben genießen", sagt van Gaal: "Und ich denke, sie hat recht."

14:33 Uhr

Ex-Nationalspieler steht auf ägyptischer Terrorliste

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Mohamed Aboutrika. (Foto: imago sportfotodienst)

Der frühere ägyptische Fußball-Nationalspieler Mohamed Aboutrika steht auf der Terrorliste seines Heimatlandes. Laut den Angaben seines Anwalts Mohamed Osman veranlasste ein Gericht diese Maßnahme, weil der 100-malige Nationalspieler (39 Tore) unter dem Verdacht steht, die verbotene Muslimbruderschaft finanziell unterstützt zu haben.

Schon 2015 wurden die Konten des dreimaligen Afrika-Cup-Siegers, der seine Karriere in der Nationalmannschaft zwei Jahre zuvor beendet hatte, vom Staat eingefroren. Osman bezeichnete die Aufnahme seines Mandaten auf die Liste als "gesetzwidrig". Aboutrika, der eine finanzielle Unterstützung der Muslimbrüder stets dementiert hat, werde dagegen Einspruch einlegen.

13:09 Uhr

Robben äußert sich zu Alonsos Karriereende

Arjen Robben hat sich nach Spekulationen über ein Karriereende des 35-jährigen Xabi Alonso nach dieser Saison zurückhaltend geäußert. "Ich weiß noch nichts, ich glaube, das ist alles noch nichts bestätigt. Das ist eine persönliche Entscheidung", sagte der Flügelspieler des FC Bayern in München. Wenn Alonso tatsächlich aufhören solle, sei das natürlich traurig, sagte Robben.

  • "Er ist ein sehr guter Mensch und ein guter Profi. Er passt sehr gut zu Bayern, hat fußballerisch seine Qualitäten", sagte Robben, der selbst in dieser Woche bis ins Jahr 2018 verlängert hat. "Er hat eine Wahnsinnskarriere hinter sich. Er hat alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt."

  • Alonso spielt seit 2014 für den FC Bayern, sein Vertrag läuft am Saisonende aus. Der Spanier wurde einmal Welt- und zweimal Europameister, gewann zweimal die Champions League. "Es gibt keine Deadline", sagte Alonso selbst im Trainingslager mit Blick auf seine Karrierefortsetzung. Er wolle die Entscheidung von seinem Gefühl abhängig machen.

  • Laut "Sport Bild" (Mittwoch) hat der 35-Jährige die Club-Führung informiert, dass er im Sommer nach fast zwei Jahrzehnten aufhören will.

11:50 Uhr

Leichtathleten des Jahres sind gewählt

Speerwurf-Olympiasieger Thomas Röhler und zum zweiten Mal in Folge 3000-m-Hindernis-Europameisterin Gesa Felicitas Krause sind Deutschlands Leichtathleten des Jahres. In einer Publikumswahl setzte sich der Jenaer Röhler, der 2016 auch erstmals die 90-m-Marke übertroffen hatte, mit 35,3 Prozent der Stimmen vor Dreisprung-Europameister Max Heß (Chemnitz/14,8) und Diskus-Olympiasieger Christoph Harting (Berlin/11,1) durch.

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(Foto: imago/Rene Schulz)

Ebenfalls deutlich fiel die Wahl von Gesa Felicitas Krause aus. Die Olympiasechste aus Frankfurt erhielt 30,1 Prozent der Stimmen. Als letzte Deutsche vor Krause hatte es 400-m-Läuferin Grit Breuer (Neubrandenburg) 2001 und 2002 geschafft, zweimal nacheinander Leichtathletin des Jahres zu werden. "Das ist eine tolle Anerkennung und ein Motivationsschub. Damit hatte ich überhaupt nicht gerechnet", sagte Krause. Als der Deutsche Leichtathletik-Verband sie angerufen habe, habe sie "erst Sorgen gehabt, ich hätte vergessen, beim DLV etwas abzugeben."

10:54 Uhr

FC St. Pauli bekommt Zuwachs aus Norwegen

Der Wechsel von Fußball-Profi Mats Möller Daehli vom SC Freiburg zum FC St. Pauli steht kurz bevor. Der 21 Jahre alte Nationalspieler aus Norwegen ist bereits im Trainingslager des norddeutschen Zweitligisten im spanischen Sotogrande eingetroffen.

"Herzlicher E mpfang für Möller #Daehli. Danke @scfreiburg für die Gastspielgenehmigung! Wir hoffen, dass wir heute alles eintüten können", teilte der Kiezclub dazu via Twitter mit. Der talentierte Mittelfeld- und Angriffsspieler soll bei den Hanseaten einen Leihvertrag bis zum Saisonende erhalten.

Möller Daehli ist nach Stürmer Lennart Thy (Ausleihe von Werder Bremen) und dem von Eintracht Frankfurt verpflichteten Spielmacher Johannes Flum der dritte namhafte Zugang des Tabellenletzten, der sich wie vor zwei Jahren in der Rückrunde den Klassenverbleib sichern will

09:29 Uhr

Hoeneß berichtet aus dem Knast

Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat über Provokationen von Mitgefangenen während seiner Haftstrafe berichtet. "Es wurde versucht, mit reingeschmuggelten Handys Bilder von mir zu machen, um sie dann für sehr viel Geld zu verkaufen. Es war hart zu erfahren, dass Leute, mit denen ich zuvor Karten gespielt hatte, probierten, mich unter der Dusche oder sonst wo zu fotografieren", sagte Hoeneß der Zeitung "Die Welt". In solchen Momenten sei es nicht einfach gewesen, ruhig zu bleiben.

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(Foto: dpa)

Dass diese Bilder nie an die Öffentlichkeit gelangten, sei darin begründet, dass "die Zeitungen wussten, wie teuer es für sie würde, wenn sie darauf eingehen würden", so der 65-Jährige. Das Münchner Landgericht hatte den Präsidenten des FC Bayern München im Jahr 2014 wegen Steuerhinterziehung von 28,5 Millionen Euro zu dreieinhalb Jahren Freiheitsstrafe verurteilt. Nach 21 Monaten in Haft war Hoeneß auf Bewährung vorzeitig nach Hause entlassen worden.

08:44 Uhr

Federer kehrt siegreich zurück

Der ehemalige Tennis-Weltranglisten-Erste Roger Federer hat sich in die dritte Runde der Australian Open gespielt. Der Schweizer siegte in Melbourne 7:5, 6:3, 7:6 (7:3) gegen Qualifikant Noah Rubin aus den USA. Dabei drehte Federer im letzten Satz einen 3:5-Rückstand noch um.

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(Foto: REUTERS)

Der viermalige Australien-Sieger trifft am kommenden Freitag auf den Tschechen Tomas Berdych, der schon im Wimbledon-Finale stand. Der 35-jährige Federer ist erst im neuen Jahr ins Profi-Tennis zurückgekehrt, nachdem er seine vergangene Saison wegen Knieproblemen schon im Juli beendet hatte. In Melbourne ist er nur noch an Nummer 17 gesetzt.

07:43 Uhr

Kerber feiert ihren Geburtstag mit einem Sieg

Die topgesetzte Angelique Kerber hat sich an ihrem 29. Geburtstag das wichtigste Geschenk selbst beschert: Trotz Problemen zog die Titelverteidigerin bei den Australian Open durch ein 6:2, 6:7 (3:7), 6:2 im deutschen Duell mit Carina Witthöft in die dritte Runde ein.

Nach 2:08 Stunden verwandelte Kerber vor rund 7500 Zuschauern in der Rod-Laver-Arena ihren ersten Matchball und darf ungeachtet der noch fehlenden Topform weiter von ihrem dritten Grand-Slam-Triumph nach ihren Coups von 2016 in Melbourne und New York träumen.

Kerber machte sich das Leben immer wieder selbst schwer, weil sie zu passiv agierte. In der Partie um den Sprung ins Achtelfinale trifft die Branchenführerin am Freitag auf die Tschechin Kristyna Pliskova, die Zwillingsschwester von US-Open-Finalistin Karolina Pliskova. Dagegen ist Julia Görges (Bad Oldesloe) in der zweiten Runde ausgeschieden.

06:31 Uhr

Nowitzki siegt in Deutschem NBA-Duell

Dirk Nowitzki hat das deutsche Basketball-Duell mit Paul Zipser in der NBA denkbar knapp gewonnen. Nowitzki und die Dallas Mavericks setzten sich in Chicago mit 99:98 bei den Bulls mit dem Ex-Münchner Zipser durch. Für die Entscheidung sorgte Wesley Matthews elf Sekunden vor Schluss mit einem Drei-Punkte-Wurf.

  • Kurz zuvor hatte Nowitzki nur einen von zwei Freiwürfen zur zwischenzeitlichen 96:94-Führung seiner Mavs verwandelt. Insgesamt kam der Routinier auf zehn Punkte und zehn Rebounds. Bester Werfer bei Dallas war Harrison Barnes mit 20 Punkten. Die Mavericks haben durch den dritten Sieg in Serie nun 14 Erfolge auf dem Konto - allerdings auch 27 Niederlagen.

  • Chicago kassierte im Rennen um einen Playoff-Platz die 22. Niederlage im 43. Spiel. Den Bulls reichten auch 24 Punkte von Jimmy Butler nicht. Der in der Startformation aufgebotene Zipser erzielte fünf Zähler und stand gut 19 Minuten auf dem Parkett.