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Hoher Besuch im Werk Grünheide Musk überreicht erste Tesla "Made in Germany"

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Ursprünglich wollte Elon Musk schon Ende 2021 die ersten Autos aus Grünheide verkaufen.

(Foto: picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild)

Erst Anfang des Monats erhielt Tesla die endgültige Genehmigung für sein neues Werk in Grünheide. Erste Autos wurden in der Zwischenzeit aber schon hergestellt und werden kommende Woche von Elon Musk persönlich überreicht. Auch aus Deutschland kündigt sich hoher Besuch an.

Tesla liefert am kommenden Dienstag im brandenburgischen Werk in Grünheide die ersten Autos an die Käuferinnen und Käufer aus. Zu dieser Eröffnungsfeier wird Firmenchef Elon Musk anreisen, auch Bundeskanzler Olaf Scholz wird vor Ort erwartet, wie eine Regierungssprecherin in Berlin mitteilte. Tesla hatte die endgültige Genehmigung für das Werk erst Anfang März erhalten. Erste Autos wurden dort aber bereits hergestellt. Ursprünglich sollte das Werk bereits Ende 2021 in Betrieb gehen.

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Musk will in der Fabrik in Brandenburg jährlich bis zu 500.000 Elektroautos bauen lassen, auch eine Batteriefabrik soll entstehen. Die Produktionshallen für das SUV-Modell Y sind bereits fertig. Der US-Elektroautobauer will in seinem einzigen europäischen Werk 12.000 Mitarbeiter beschäftigen. Laut Brandenburger Landesregierung entsteht das bundesweit drittgrößte Autowerk.

Problem Wasserbedarf

Der regionale Wasserverband Strausberg-Erkner befürchtet allerdings, dass es möglicherweise nicht ausreichend Grundwasser für den Bedarf der Gigafactory geben könnte. Der Verband teilte am Donnerstag mit, dass für dieses Jahr eine Einigung erreicht wurde. Mit dem Landesamt für Umwelt sei eine Duldung von rund 3,8 Millionen Kubikmeter Wasser pro Jahr vereinbart worden. Für 2022 sei die Trinkwasserversorgung für die Bevölkerung und für die erste Ausbaustufe von Tesla daher gesichert.

Die Gesamtsituation im Verbandsgebiet bleibe aber angespannt, warnte der Verband. "Durch bereits bestehende Flächennutzungspläne und Verdichtung in den Gemeinden werden die verbleibenden Reserven gänzlich ausgeschöpft. Darüber hinaus gehende Bebauungspläne, Gewerbe- und Industrieansiedlungen sind damit wegen fehlender Grundwasserentnahmemengen derzeit nicht möglich."

Quelle: ntv.de, chr/dpa

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