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Alle Daten und Grafiken So stark schwanken die Tankstellenpreise

Drei Monate lang konnten die Bundesbürgerinnen und -bürger verbilligt tanken.

Die Preise für Diesel sind zuletzt wieder gestiegen - und nun höher als vor der Steuersenkung am 1. Juni.

(Foto: Daniel Reinhardt/dpa)

Seit Anfang Juni gilt in Deutschland ein vergünstigter Steuersatz auf Kraftstoffe. Doch ob der sogenannte "Tankrabatt" zu einer spürbaren Entlastung der Verbraucher beiträgt, ist umstritten. Die aktuellen Entwicklungen an den Tankstellen wertet ntv.de in täglich aktualisierten Grafiken aus.

Mit dem sogenannten "Tankrabatt" sollen Autofahrerinnen und Autofahrer in Deutschland seit dem 1. Juni beim Spritpreis entlastet werden. Durch eine temporäre Absenkung der Energiesteuer bis Ende August fallen je Liter Super E5 und E10 jeweils 35,2 Cent weniger Steuern und Abgaben an, bei Diesel beträgt die fixe Entlastung 16,7 Cent.

An den Zapfsäulen machte sich der deutsche "Tankrabatt" bisher aber nur teilweise oder gar nicht bemerkbar. Ein Grund: Direkt nach dem Startschuss stiegen die Kraftstoffpreise in Deutschland deutlich an und machten den Steuervorteil schrittweise zunichte. Erst seit Ende Juni zeichnet sich - ähnlich wie auf dem Rohölmarkt - eine Entspannung ab. Zum Monatswechsel geben die Preise schließlich deutlich nach. Die aktuelle Lage wertet ntv.de an dieser Stelle in täglich aktualisierten Grafiken aus.

Datenbasis sind die offiziell validierten bundesweiten Durchschnittspreise der Markttransparenzstelle für Kraftstoffe (MTS-K), die wöchentlich vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht werden, sowie von ntv.de berechnete vorläufige Näherungswerte für die Durchschnittspreise an Tagen ohne validierte Daten. Für die Berechnung der vorläufigen Preise nutzt ntv.de die Daten, die das von der MTS-K als offizieller Verbraucherinformationsdienst zugelassene Portal "Tankerkönig" täglich als Open Data veröffentlicht.

Wie teuer sind Benzin und Diesel aktuell?

Die Grafik zeigt die bundesweiten Echtzeit-Durchschnittspreise und die Zahl der Tankstellen in Deutschland, an denen der jeweilige Kraftstoff zum Zeitpunkt der Datenabfrage gekauft werden konnte. Das Aktualisierungs-Intervall beträgt fünf Minuten.

Im Tagesverlauf sind die Durchschnittspreise deutlichen Schwankungen unterlegen, die teils im zweistelligen Cent-Bereich liegen. Die folgende Grafik stellt für jeden Kraftstoff die Entwicklung des Durchschnittspreises im Verlauf des aktuellen Tages dar. Das heißt, um Mitternacht starten die Linien zunächst wieder ganz links. Dabei zeigt sich typischerweise, dass Tanken am Morgen am teuersten ist. Im Tagesverlauf sinken die Durchschnittspreise tendenziell wieder.

Im europäischen Vergleich war das Tanken in Deutschland zuletzt günstiger als in vielen Nachbarländern. Das belegen Zahlen der EU-Kommission, die jeden Freitag im "Weekly Oil Bulletin" der EU-Kommission veröffentlicht werden und den Stand vom vorherigen Montag wiedergeben. Aufgrund des zurückliegenden Bezugszeitraums und der starken Preisschwankungen von Tag zu Tag können die Angaben für Deutschland in den EU-weiten Grafiken deutlich von den aktuellen Auswertungen auf bundesdeutscher Ebene abweichen.

Wieso steigen die Kraftstoffpreise trotz der "Spritpreisbremse"?

Die Langzeitbetrachtung zeigt den wichtigsten Treiber hinter der Spritpreisentwicklung: Mit dem Beginn des russischen Angriffs auf die Ukraine sind die Kosten für Benzin und Diesel regelrecht explodiert.

Der Westen will sich unabhängig machen von russischem Gas und Öl. Doch die Diskussionen um ein mögliches Ölembargo, bereits geltende Sanktionen sowie freiwillige Import- und Lieferstopps infolge des Krieges fallen ausgerechnet in eine Zeit, in der sich die Welt eigentlich von der Corona-Krise erholen will - und in der die Nachfrage nach Energie und Treibstoffen riesig ist.

An deutschen Tankstellen führte diese Gemengelage im März zu Abgabepreisen von mehr als 2,20 Euro pro Liter. Zum gleichen Zeitpunkt wurden auch die Rufe nach einer "Spritpreisbremse" und einer Entlastung der Autofahrenden laut.

Expertinnen und Experten warnten zwar allein schon aus sozialen und ökologischen Gründen vor staatlichen Eingriffen, die den Spritverbrauch fördern, statt Sparanreize zu setzen. Die FDP machte sich dennoch genau für ein solches Instrument in Form einer vorübergehenden Absenkung der Energiesteuer stark - und setzte sich damit gegen ihre Regierungspartner SPD und Grüne durch. Bundestag und Bundesrat stimmten den Plänen im Zuge eines großen Entlastungspakets zu.

An der Gesamtsituation hat sich dadurch wenig geändert. Denn die Nachfrage nach Benzin und Diesel bleibt hoch und wird durch den "Tankrabatt" sogar noch angekurbelt. Zugleich verzichtet der Staat auf Steuereinnahmen in Milliardenhöhe und subventioniert damit indirekt den ohnehin schon steigenden Absatz der Mineralölindustrie.

Ein allgemeines Tempolimit wäre vor diesem Hintergrund eine geeignetere Maßnahme gewesen, um der Energiekrise entgegenzuwirken und die Abhängigkeit von russischen Rohstoffen zu verringern, argumentierte unter anderem der Chef der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol, kurz vor der Steuerabsenkung in einem "Spiegel"-Interview.

Auch der Präsident des IFO-Instituts, Clemens Fuest, kritisierte den Steuerrabatt deutlich. Er setze die falschen Anreize und komme vor allem "Menschen mit höherem Einkommen und höheren Spritausgaben zugute", so der Ökonom.

In welchem Umfang wird der Tankrabatt weitergegeben?

Deutschen Autofahrerinnen und Autofahrern bleibt der Trost, dass eine Tankfüllung ohne den temporären Steuernachlass in der aktuellen Situation wohl noch mehr kosten würde. Diese Logik führt auch das IFO-Institut in einer Analyse an und kommt zu dem schlagzeilenträchtigen Schluss, dass der deutsche "Tankrabatt" nahezu vollumfänglich an die Kundinnen und Kunden weitergegeben werde. Das zeige ein Vergleich mit den Preisentwicklungen in Frankreich, wo es keine Steuersenkung gab und die Spritpreise Anfang Juni quasi ungebremst gestiegen sind.

Die Annahme der Forscher lautet: Ohne die Steuererleichterung hätten die Tankstellenpreise in Deutschland eine ähnliche Entwicklung genommen. Stattdessen ließ sich in Deutschland Anfang Juni dank des "Tankrabatts" sogar ausnahmsweise günstiger tanken als im Nachbarland. Warum genau Frankreich als Vergleichsland gewählt wurde, bleibt in der IFO-Veröffentlichung allerdings unerklärt.

Doch selbst wenn die Konzerne nur einen Teil des Steuerrabatts einbehalten, führt das zu einer nicht unerheblichen Steigerung der Gewinnmargen, insbesondere bei E5 und E10. Darauf verweist etwa eine auf vorläufigen Schätzungen basierende Analyse der Ludwigs-Maximilians-Universität (LMU), die die Weitergaberaten des IFO-Instituts im Prinzip bestätigt. Allerdings sei zu beachten, dass der Vergleich mit Frankreich die Weitergaberaten in Deutschland möglicherweise überschätze, "da nach dem 1. Juni nicht nur in Deutschland, sondern auch in Frankreich die Differenz zwischen Nettopreis und Rohölpreis deutlich anstieg".

Viel wichtiger aber: Verglichen mit der Mehrwertsteuersenkung von 2020 streichen die Mineralölkonzerne aktuell deutlich größere Beträge ein als noch vor zwei Jahren. "Trotz hoher Weitergabe in % heißt das bei E5: Es wurden rund 4 Cent/Liter einbehalten, ca. doppelt so viel wie 2020 (2 Cent)", rechnet die LMU-Wirtschaftsprofessorin Monika Schnitzer auf Twitter vor. Bei den Verbraucherinnen und Verbrauchern kam vor zwei Jahren bei Super e5 lediglich eine Entlastung in Höhe von 1 Cent je Liter an - zwei Drittel der Mehrwertsteuersenkungen kassierten hingegen die Konzerne ein.

ADAC spricht von "massiv überhöhten" Preisen

Den ADAC ärgern die Preismanöver an den deutschen Tankstellen maßlos. Zwar sind die Abgabepreise für Kraftstoffe zum 1. Juni tatsächlich von einem Tag auf den anderen stark gesunken. Der Automobilclub weist jedoch darauf hin, dass das Preisniveau an deutschen Tankstellen bereits Wochen vor der geplanten Steuersenkung deutlich gestiegen war. Die Literpreise Ende Mai bezeichnete der ADAC selbst unter Berücksichtigung von Einflussfaktoren wie dem Rohölpreis und dem Dollarkurs als "massiv überhöht". Allein durch marktwirtschaftliche Entwicklungen sei diese Preisgestaltung nicht zu erklären.

Die unter anderem vom ADAC, aber auch vom Deutschen Institut der Wirtschaft (DIW) kritisierten Preiserhöhungen werden besser sichtbar, wenn man die Steuern und Abgaben außer Acht lässt und nur die von den Herstellern festgesetzten Produktpreise betrachtet. Dieser umfasst neben den Kosten für Erzeugung, Transport, Vertrieb oder auch Produktbeschaffung (etwa den Rohölpreis) auch den Gewinn je verkauftem Liter Kraftstoff.

Die laufende ntv.de-Auswertung zeigt deutlich, dass die Produktpreise bereits unmittelbar vor Inkrafttreten des "Tankrabatts" gestiegen sind - und Anfang Juni noch einmal einen Sprung machten, obwohl die Rohölpreise zu diesem Zeitpunkt zunächst wieder fielen. Bei Diesel belief sich die Gesamtsteigerung zwischenzeitlich auf bis zu 15 Cent - was wiederum nahezu dem staatlichen Tankrabatt entspricht.

Rohöl WTI
Rohöl WTI 88,92

Auffällig ist zudem, dass die Spritpreise im Juni lange Zeit auf einem erhöhten Niveau verharrten und nur allmählich sinken. Die Rohölpreise haben in der Zwischenzeit hingegen deutlich nachgegeben (zum Beispiel Sorte Brent ).

Genauen Aufschluss über die Hintergründe dieser Entwicklung könnte nur der Blick in die Konzernkalkulationen geben - die unter Verschluss sind. Ein Erklärungsansatz für die Erhöhung des Produktpreises wäre: Sie war ganz einfach möglich - weil sie durch den Tankrabatt teilweise verdeckt wurde. Denkbar ist aber auch, dass die Erhöhung bereits "in Vorbereitung" auf das üblicherweise reisestarke Pfingstwochenende vollzogen wurde.

Eine Datenauswertung der "Zeit" hat jedoch gezeigt, dass der Preisanstieg vom Mittwoch vor Pfingsten bis Pfingstsamstag bei Superbenzin in diesem Jahr auffallend stärker war als in allen vorhergehenden Jahren seit 2015. Das Fazit lautet: "Die dieses Jahr festgestellte Preiserhöhung fällt (...) mehr als 20-mal so hoch aus wie im Mittelwert der Vorjahre. Allerdings dürfte wegen des Steuerrabatts auch die Nachfrage stärker angestiegen sein als in anderen Jahren."

Marktmacht-Missbrauch, um Kasse zu machen?

Bereits seit Jahren wird beim Thema Spritpreise diskutiert, dass die Konzerne tatsächliche, aber auch erwartete kurzfristige Nachfrage-Hochs und andere preistreibende Entwicklungen direkt und teilweise schon vorbeugend an ihre Kundinnen und Kunden weitergeben. Wenn es aber darum geht, sinkende Kosten durchzureichen, reagieren sie zögerlicher.

Die aktuelle Preisgestaltung auf dem Kraftstoffmarkt findet das Bundeskartellamt auffällig genug, um eine genaue Untersuchung anzukündigen. Die Begründung: Seit Monaten sehe man eine Entkopplung der Tankstellen- und Raffineriepreise vom Rohstoffmarkt.

Konkrete Hinweise auf illegale Preisabsprachen oder Marktmanipulation gebe es zwar nicht, so die Aufsichtsbehörde. Die Konzerne sind angesichts der hohen Marktkonzentration und Preistransparenz in diesem Sektor aber sowieso bestens über jede Entwicklung entlang der Produktionskette im Bilde. Unerwarteten Preisdruck durch alte oder neue Konkurrenten haben die Marktteilnehmer offenbar nicht zu befürchten. Gerade deshalb ist der Verdacht, dass hier ein Oligopol seine Marktmacht missbraucht, um Übergewinne einzufahren, noch lange nicht vom Tisch.

Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck von den Grünen will deshalb die Befugnisse des Bundeskartellamts per Gesetzesänderung ausweiten. Die Aufsichtsbehörde soll bei mutmaßlich wettbewerbsschädlichem Verhalten zulasten der Verbraucherinnen und Verbraucher leichter einschreiten und Unternehmen strenger kontrollieren können (mehr zu den Plänen hier). Bisher muss das Kartellamt die Verstöße gegen das Wettbewerbsrecht erst zweifelsfrei nachweisen, bevor es dagegen vorgehen kann - eine hohe Hürde, die die Mineralölindustrie bisher zuverlässig vor Eingriffen geschützt hat.

Wie rechtfertigen die Unternehmen die hohen Spritpreise?

Ein Problem ist, dass sich die Mineralölindustrie ungern freiwillig in die Karten schauen lässt. Wie sich die Preise entlang der Produktionskette zusammensetzen und wo die meisten Gewinne hängenbleiben, ist für Außenstehende kaum nachzuvollziehen.

Branchenvertreter verweisen etwa auf den starken Dollarkurs, der den Rohöleinkauf für Europäer teurer mache, sowie auf gestiegene Herstellungs- und Transportkosten. Für die Verarbeitung von Rohöl zu Benzin und Diesel wird beispielsweise Energie benötigt - und das dafür eingesetzte Erdgas ist bekanntlich ebenfalls teurer geworden.

Die Raffinerien können zudem aufgrund geschrumpfter Produktionskapazitäten höhere Preise aufrufen. Davon sind insbesondere die Dieselpreise betroffen, da dieser Kraftstoff mit dem in der Herstellung ähnlichen Heizöl um Produktionskapazitäten konkurriert.

Ob und in welchem Umfang die angeführten Faktoren die Preiserhöhungen an den Tankstellen rechtfertigen, bleibt offen. Kritiker wenden beispielsweise ein, dass die Kostenargumente nur bedingt gelten, wenn sich sowohl der Öl- und Gaslieferant als auch die Raffiniere in der Hand des gleichen Unternehmens befinden. Zumindest für die Branchengiganten bedeutet das letztendlich, dass sich Kosten und Gewinne nur entlang der Produktionskette neu verteilen - unter dem Strich bleibt aber ein deutliches Plus.

Zu diesem Ergebnis kommt auch eine Datenanalyse des "Spiegel": "Entscheidend für die Frage nach den Profiten der Mineralölwirtschaft ist letztlich der Abstand zwischen dem Rohöl- und den Tankstellenpreis - also die Marge in der gesamten Wertschöpfungskette. Diese lag vor dem Krieg steuerbereinigt bei etwa 25 Cent für Diesel beziehungsweise 30 Cent für Super E5. Jetzt ist sie fast doppelt so hoch", heißt es in dem Bericht. Mehr als ein Drittel des gesamten Anstiegs fielen dabei erst seit dem 31. Mai, also nach Einführung des "Tankrabatts" an - mit Anstiegen um "rund elf Cent je Liter Super und zwölf Cent je Liter Diesel".

Der nächste Preisschock ist abzusehen

Die versprochene Entlastung der Verbraucherinnen und Verbraucher fällt dagegen vergleichsweise gering aus. Eine Beispielrechnung zeigt, wie sich die Zusammensetzung des Tankstellenpreises durch die temporäre Steuersenkung verschiebt. Bei unveränderten Produkt- und Marktpreisen, Beschaffungs- und Herstellungskosten kann sich der "Tankrabatt" tatsächlich positiv auf den Gesamtpreis auswirken.

Würden die sonstigen Rahmenbedingungen unverändert bleiben und die Ölkonzerne die Preisreduktion durch die Spritpreisbremse vollumfänglich an Bürgerinnen und Bürger weitergeben, müsste der Literpreis für Benzin (E5 und E10) um 35,1465 Cent sinken. Davon entfallen 29,55 Cent auf die gesenkte Energiesteuer sowie 5,6145 Cent auf die verringerte Mehrwertsteuer (19 Prozent von 29,55 Cent). Bei Diesel wären es insgesamt 16,7076 Cent je Liter (Reduktion der Energiesteuer um 14,04 Cent plus 2,6676 Cent Mehrwertsteuersenkung).

Die Grafik für die drei Kraftstoffe zeigt, um wie viel Cent der bundesweite Durchschnittspreis seit Anfang Juni im Vergleich zum letzten Preis vor Inkrafttreten der Spritpreisbremse absolut gesunken ist. Negative Werte wie beim Diesel bedeuten eine Preissteigerung. An der vertikalen Skala lässt sich zudem ablesen, zu wie viel Prozent der mögliche Tankrabatt tatsächlich realisiert wurde.

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Beim Diesel ist die Wirkung der "Spritpreisbremse" nach etwa zwei Wochen bereits gänzlich verpufft. Wobei man dazusagen muss, dass der Steuervorteil durch das ohnehin geltende "Dieselprivileg" von Anfang an deutlich geringer ausfiel. Bei den Benzinsorten gab es zwar eine merkliche Entspannung - hier schlägt der staatliche "Tankrabatt" aufgrund der höheren Besteuerung aber auch stärker zu Buche. Aber: Auch bei E5 und E10 sind die Literpreise bislang zu keinem Zeitpunkt im erwarteten Maß gesunken. Wohin die fixen Entlastungen je Liter Benzin und Diesel fließen, bleibt unklar.

Unabhängig von der Frage, ob und inwiefern der Steuernachlass an die Kundinnen und Kunden weitergereicht oder von den Kraftstoffherstellern einbehalten wird, lässt sich festhalten: Der staatliche Steuerverzicht kann die anhaltenden Probleme auf dem Energiemarkt nicht lösen, sondern schafft bestenfalls eine temporäre Erleichterung. Der nächste Preisschock lässt sich bereits erahnen - nämlich im September, wenn der "Tankrabatt" ausläuft und sich die Versorgungslage in der Zwischenzeit nicht entspannt hat.

Quelle: ntv.de, lst/cwo

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