Panorama

Terrormiliz in Somalia 21 Menschen sterben bei Bombenanschlag

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Die somalische Polizei geht wegen der starken Explosion davon aus, dass es noch weitere Opfer gibt.

(Foto: picture alliance / AA)

Am Morgen tötet die Terrormiliz Al-Shabaab mehrere Sicherheitskräfte in Somalia. Wenige Stunden später sterben mindestens 21 Zivilisten, als ein Selbstmordattentäter eine Bombe in der Hauptstadt Mogadischu zündet. Zahlreiche weitere Personen werden durch die heftige Explosion verletzt.

Bei einem Selbstmordanschlag in der somalischen Hauptstadt Mogadischu sind nach vorläufigen Angaben mindestens 21 Menschen ums Leben gekommen. Knapp drei Dutzend weitere Personen seien bei dem Angriff verletzt worden, hieß es von der Polizei. Zahlreiche weitere Personen seien bei dem Angriff verletzt worden, hieß es von der Polizei. "Sie können sich kaum vorstellen, wie stark die Explosion war", sagte Polizeioffizier Ali Hassan. Er geht daher davon aus, dass sich die Opferzahl deutlich erhöhen könnte.

Bei den Toten handelt es sich ausschließlich um Zivilisten. Das populäre Restaurant, gegen das sich der Anschlag richtete, war bereits zum zweiten Mal Ziel eines Selbstmordanschlags. Es wird vor allem von Regierungsmitarbeitern, Sicherheitspersonal und der städtischen Bevölkerung frequentiert. Die sunnitische Terrorgruppe Al-Shabaab reklamierte den Angriff über ihr Sprachrohr Radio Andalus für sich. Nur wenige Stunden zuvor hatten mutmaßliche Kämpfer der Gruppierung ein Gefängnis in der Hafenstadt Bosaso in der semiautonomen Provinz Puntland angegriffen und mindestens acht Sicherheitskräfte getötet. Etliche Häftlinge seien daraufhin entkommen, darunter mutmaßliche Terroristen, hieß es laut Polizeiangaben.

Al-Shabaab beanspruchte auch diesen Angriff für sich und behauptete, die Angreifer hätten fast 400 Gefangene befreit. Al-Shabaab, die Verbindung zu dem Terrornetzwerk Al-Quaida hat, kämpft seit Jahren in dem Land am Horn von Afrika um die Vorherrschaft. Die Terrorgruppe kontrolliert weite Teile des Südens und des Zentrums und verübt immer wieder Anschläge auf Zivilisten und Sicherheitskräfte.

Quelle: ntv.de, spl/dpa/AFP

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