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Auto in NRW überschlägt sich Automatensprenger flüchten wohl nach Unfall

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In dem Unfallfahrzeug fanden die Beamten eine Sprengvorrichtung, die vor Ort gesprengt werden musste.

(Foto: picture alliance / dpa)

Mehrere Unbekannte scheitern bei dem Versuch in NRW, einen Geldautomaten aufzusprengen. Kurz darauf ereignet sich ein schwerer Autounfall auf einer Bundesstraße, bei dem die Insassen flüchten. Die Polizei geht von einer Verbindung der beiden Fälle aus.

Wenige Minuten nach dem gescheiterten Versuch, einen Geldautomaten aufzusprengen, sind die Täter in Nordrhein-Westfalen offenbar mit ihrem Fluchtauto verunglückt. Die Polizei im münsterländischen Borken berichtete am Morgen von einem schweren Unfall, der sich in der Nacht auf einer Bundesstraße zwischen Isselburg und Bocholt ereignete. Dort kam ein Auto vermutlich wegen überhöhten Tempos von der Fahrbahn ab und überschlug sich.

Die zunächst unbekannten Insassen flüchteten nach dem Unfall. Laut Polizei könnte der Verkehrsunfall mit der versuchten Sprengung eines Geldautomaten wenige Minuten zuvor im niederrheinischen Rees in Verbindung stehen. "Die Täter blieben dort erfolglos und ergriffen die Flucht", hieß es im Polizeibericht.

In dem Unfallfahrzeug fanden die Beamten eine zündfähige Sprengvorrichtung, die vor Ort kontrolliert gesprengt werden musste. Die Fahndung nach den mutmaßlichen Tätern blieb bislang erfolglos. Bei der Suche wurde auch ein Hubschrauber eingesetzt. Die Polizei in den benachbarten Niederlanden beteiligte sich ebenfalls an der Fahndung.

Quelle: ntv.de, can/AFP