Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Der Frühling geht baden - zumindest im Süden

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Ab Mittwoch nimmt das Projekt Wetterbesserung an Fahrt auf..

(Foto: picture alliance/dpa)

Nach einem wechselhaften Start lässt sich zur Mitte der Woche die Frühlingssonne blicken. Die Temperaturen steigen, können ihr Niveau allerdings nicht lange halten. Der Tanz in den Mai könnte in einigen Gegenden ins Wasser fallen.

Zuletzt häuften sich vor allem aus dem Süden Deutschlands die Probleme rund um das Thema Trockenheit. Zumindest was den Oberboden angeht, ist hierbei nun aber eine weitere Entspannung angesagt. Denn nach einem teils gewittrig nassen Ende der alten Wetterwoche bleibt es am Montag und Dienstag im Süden erst einmal durchwachsen. Auch die Mitte Deutschlands bekommt noch einige Schauer ab, während sich bei den Nordlichtern weiterhin der hohe Luftdruck über dem Nordatlantik auswirkt.

Zur Mitte der Woche geht es dann überall mit mehr Frühlingssonne und ansteigenden Temperaturen weiter. Saharastaub könnte hierbei erneut eine Rolle spielen, bevor unser Wetter zum Monatswechsel erneut an den Spannungsreglern drehen wird. So dürfte es insbesondere zum Maitanz sowie am Maifeiertag in einigen Landesteilen wieder wechselhafter und insgesamt auch spürbar kühler werden.

Der n-tv Wetterexperte Björn Alexander

Der ntv Wetterexperte Björn Alexander

Ein Trend, der sich derzeit ebenso im ersten Maidrittel manifestieren möchte. Alles in allem sehen die längerfristigen Computerberechnungen nämlich eher durchwachsene Entwicklungen im Wonnemonat. Natürlich mit den entsprechenden Unsicherheiten. Dennoch bevorzugt das Gros der Wettermodelle aktuell eher Tiefdrucklösungen als Varianten mit hohem Luftdruck.

Unterdessen gibt sich in Nordamerika das Extremwetter der anderen Art die Klinke in die Hand. Abermals mit Kaltluft und einem ausgewachsenen Wintersturm mit Schnee bis in den Süden Kanadas und den Norden der USA. Auf der Südseite der Wettergrenze sorgt dagegen feuchtwarme Luft für ganz andere Wetterextreme. Eine anhaltende Unwetterlage mit schweren Gewittern, großem Hagel und reichlich Potenzial für intensive Tornados. Bei uns ist es derweil deutlich ruhiger - auch wenn Blitz und Donner ebenfalls eine Rolle spielen. Hier die Details.

Nacht zum Montag: Norden trocken, sonst Schauer

Zwei Wetterwelten treffen sich über Deutschland. Im Norden weht ein lebhafter und trockener Nordostwind. Im übrigen Land weiten sich hingegen Schauer und örtliche Gewitter aus, sodass neben dem Süden ebenso die Landesmitte betroffen sein dürfte. Dazu Tiefstwerte zwischen 3 Grad bei den Nordlichtern und 8 Grad am Oberrhein.

Montag: Zweigeteilte Aussichten

Der Wochenstart zeigt sich im Süden und Westen unbeständig, mit weiteren, teilweise gewittrigen Regengüssen. Nach Norden und Osten hin ist es unterdessen trocken und zeitweise sonnig bei Höchstwerten zwischen 10 Grad am Erzgebirge und 17 Grad im Breisgau.

Dienstag: Nochmals kühler und im Süden Gewitter

Dass es mit den Temperaturen auch noch weiter heruntergehen kann, zeigt uns der Blick auf die Wetterkarten am Dienstag. Nach einem mitunter frostigen Start in den Tag werden es maximal noch 8 bis 16 Grad. Dabei bleibt die Wetterteilung grundsätzlich erhalten. In der Nordosthälfte dominiert mehrheitlich die Sonne, im Westen und Süden sind weitere Schauer möglich, die zum Teil von Blitz und Donner begleitet werden.

Mittwoch bis Freitag: Sonne und Wärme gewinnen die Oberhand

Das Projekt Wetterbesserung nimmt an Fahrt auf. Auch im Süden und Westen wird es immer sonniger, trockener und wärmer. Am Mittwoch bei Höchstwerten zwischen 11 und 19 Grad, am Donnerstag und Freitag bei 12 bis 22 Grad. Grundsätzlich wäre hierbei noch ein bisschen Luft nach oben. Jedoch zeigen die Wettercomputer mal wieder Saharastaub auf dem Weg nach Deutschland. Der könnte den Himmel eintrüben und so ein wenig auf die Temperaturen drücken.

Wetter am Wochenende: Mai mit Schauern und kühlerer Luft

Für die Details ist es noch zu früh - grundsätzlich haben die verschiedenen Wettermodelle nämlich noch unterschiedliche Ansätze in puncto Verteilung der mitunter gewittrigen Regengüsse. Was aber alle Prognosen eint, ist eben genau dieser Trend zu wechselhaften Aussichten. Ebenfalls dürfte das mit einem Knick bei den Temperaturen einhergehen. Am Samstag wären somit höchstens 10 bis 19, am Sonntag noch 9 bis 17 Grad drin.

Quelle: ntv.de

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