Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Der Herbst fegt den Sommer aus dem Land

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In der neuen Wetterwoche beginnt kalendarisch der Herbst.

(Foto: picture alliance/dpa)

Noch verwöhnt uns der Altweibersommer mit warmen Sonnenstrahlen und milden Temperaturen. Ende der Woche soll damit aber Schluss sein. Denn der lebhafte Herbstwind sorgt verstärkt für ungemütliches Wetter mit Regen und Gewitter.

In der neuen Wetterwoche beginnt kalendarisch der Herbst. Am Dienstag steht die Sonne senkrecht über dem Äquator, Tag und Nacht sind gleich lang und damit ist der Sommer 2020 definitiv vorbei. Und das sieht auch unser Wetter so. Bis einschließlich Dienstag dominiert der Altweibersommer mit viel Sonne, am Mittwoch werden Schauer und Gewitter häufiger und dann gibt es deutschlandweit sogar mal wieder nennenswerten Regen. Zumindest sind die Wettermodelle sehr optimistisch gestimmt, dass es in der Fläche mal für 20 bis 40 Liter Regen pro Quadratmeter reichen könnte. Stellenweise sind auch Mengen bis zu 80 Liter pro Quadratmeter nicht auszuschließen.

Außerdem setzt sich kühlere Luft bei uns durch, und damit sind auf den Bergen Richtung Alpen und vielleicht auch im Schwarzwald Schneeflocken drin. Die Schneefallgrenze sinkt am Wochenende auf 1200 bis 1500 Meter, und in den Hochlagen der Alpen sind auch mal 50 Zentimeter Neuschnee oder mehr in Sicht.

Björn Alexander

Björn Alexander

Zuvor gilt es die letzten Atemzüge von Hoch "Manfred" auszunutzen. Und während der bärenstarke "Manfred" bei uns für traumhafte Aussichten mit bis zu 12 Sonnenstunden sorgt und sorgte, sah es in Europa um uns herum ziemlich heftig aus. Einerseits der Medicane, der am Freitag und Samstag in Griechenland wütete oder zuletzt der ehemalige Subtropensturm "Alpha". Dessen Reste sorgten beispielsweise in Portugal und Spanien für Tornados und in Teilen Südfrankreichs für massiven Regen. Hier sind zum Teil über 700 Liter Regen auf den Quadratmeter niedergegangen. Mehr als in Berlin in einem Jahr fällt.

Nacht zum Montag

Es schaut schon mal aus wie Herbst und fühlt sich auch so an. Neben lokalen Dunst- und Nebelfeldern kühlt es nämlich schon mal ganz ordentlich auf 12 bis 4 Grad ab und stellenweise ist auch Bodenfrost nicht ganz auszuschließen.

Montag und Dienstag

Es sieht richtig schick aus. Nach frischen Nächten erwartet uns sehr viel Sonne und einzig im Süden sind ab dem Mittag örtliche Schauer und Gewitter unterwegs. Dazu erreichen die Temperaturen oft spätsommerliche 21 bis 28 Grad. Lediglich bei den Nordlichtern ist es mit 17 bis 20 Grad im Seewind frischer.

Mittwoch

Der erste Tag im kalendarischen Herbst hat nochmals angenehme 20 bis 28 Grad im Programm. Gar nicht so übel also. Und auch beim Wetter bleiben der Norden und der Osten noch lange schön. Ansonsten wird es aber schon wechselhafter mit mehr Wolken und häufigeren Schauern sowie Blitz und Donner.

Donnerstag

Es geht durchwachsen mit Regengüssen und lokalen Gewittern weiter. Außerdem weht der Wind teils kräftig und sorgt dafür, dass sich die maximal 16 bis 24 Grad nochmals herbstlicher anfühlen.

Freitag und am Wochenende

Es herbstelt ordentlich weiter. Neben zum Teil dicken Regenwolken ist ein mitunter lebhafter Wind dabei und sorgt für eher ungemütliches Wetter mit entsprechenden Temperaturen: Freitag bei 12 bis 18 und am Wochenende bei höchstens noch 10 bis 16 Grad mit der Chance auf Schnee auf den Schwarzwaldgipfeln und teilweise kräftigem Schneefall in den Alpen oberhalb von circa 1500 Metern. Kurzum: Der Herbst kommt und bleibt. Zumal auch anschließend kein stabiles Hoch in Sicht ist.

Quelle: ntv.de