Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Der Winter schickt einen ersten Gruß

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Der Raureif ist schon da, der erste Schnee kommt bald.

(Foto: picture alliance/dpa)

Nachdem monatelang die Temperaturen in Deutschland deutlich über dem langjährigen Durschnitt lagen, kehrt in der kommenden Woche die Normalität zurück. Das heißt: Es wird kalt. In einigen Regionen ist auch mit erstem Schnee zu rechnen.

Nach dem Wetterwahnsinn, den uns das Jahr 2018 bisher brachte, zeigt uns die neue Wetterwoche, dass es es auch mal Normalität geben kann. Denn die letzten acht Monate waren eben alles andere als normal: der April 5 Grad zu warm, der Mai 4 Grad, der Juni 2,5 Grad, der Juli 3,5 Grad und der August 3,3 Grad. Weniger überschwänglich ging es im September und Oktober zur Sache bei knapp 2 Grad über dem langjährigen Durchschnitt. Dafür verlief der November bisher schon wieder knapp 4 Grad wärmer als normal.

Jetzt ist aber das Ende der dauerhaften Überhitzung gekommen. Zurück zur Normalität ist somit das Motto der nächsten Tage. Und einigen Regionen wird sogar Frau Holle hierbei sogar einen ersten weißen Gruß schicken. Eine geschlossene Schneedecke von einigen Zentimetern dürfte es vor allem im Bereich der zentralen und östlichen Mittelgebirge geben. Doch nicht nur dort kann dementsprechend glatt werden. Auch in den tieferen Lagen macht sich der Frühwinter bemerkbar. Hier sind unter Umständen ebenfalls ein paar Flocken möglich.

Nachts wird es häufig frostig und zudem weht ein teilweise kräftiger und kalter Ostwind. Gerade das Warten auf Bus und Bahn ist somit alles andere als angenehm und wir sollten uns spätestens jetzt Schal, Mütze, die dicke Jacke und gegebenenfalls Handschuhe zur Abwehr der nasskalten Polarluft parat legen. Die zweite Wochenhälfte wird dann etwas weniger ungemütlich. Hier die Details:

Nacht zu Montag

Aus Nordosten breiten sich immer mehr Wolken aus und nachfolgend fällt zeitweise etwas Regen. In Bayern, Sachsen und Thüringen allerdings auch Schnee bis in tiefe Lagen und bei 0 bis -3 Grad droht streckenweise Straßenglätte. Im Norden bleibt es milder mit 3 bis 5 Grad. Dabei frischt der Nordostwind teils stark bis stürmisch auf.

Montag

Oft beginnt die neue Woche wolkig oder trüb und zeitweise etwas etwas Regen, der oberhalb von 300 bis 500 Meter in Schnee übergeht. Dazu erreichen die Temperaturen zwischen 1 bis 7 Grad. Derweil nisten sich oberhalb von 700 Meter Höhe Dauerfrost und Glätte ein. Der Nordostwind weht ziemlich eisig übers Land und sorgt landesweit für gefühlte Temperaturen zwischen minus 4 und plus 3 Grad.

Dienstag bis Freitag

Die Wolken dominieren und lediglich im Süden sowie am Mittwoch vorübergehend auch im Westen gibt es mehr Chancen auf längere sonnige Phasen. Regional fällt etwas Regen, der besonders im Bergland weiterhin in Schnee übergeht. Allerdings sind die Flocken auch in den tieferen Lagen nicht ganz auszuschließen. Die Höchstwerte bringen es oftmals auf 4 bis 7, an den zunehmend föhnigen Alpen bis 10 Grad. In den Mittelgebirgen ist es unterdessen eher winterlich bei minus 2 bis plus 3 Grad. Hierbei lässt das Bibbergefühl Stück für Stück nach, denn der Ostwind wird allmählich schwächer.

Am Wochenende

Die Unterschiede bei den verschiedenen Wettermodellen werden größer. Jedoch sieht es derzeit mit einem Tiefdruckgebiet von Westen her nach einem wechselhaften bis wolkigen Wochenende aus. Gebietsweise dürften somit Schauer unterwegs sein, die in den höheren Lange noch als Schnee niedergehen können. Die Temperaturen bringen es meistens auf 3 bis 8 Grad und sind somit eher unterdurchschnittlich. Das gilt natürlich ebenso für die Pegelstände an unseren Flüssen. Eine Entspannung der Niedrigwasser-Situation ist angesichts des ausbleibenden Regens nämlich nicht abzusehen.

Quelle: ntv.de

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