Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Erst Schnee, dann ein Hauch von Frühling

100034148.jpg

Viel Sonne und blauen Himmel gibt es zwischen Ostsee und Schwarzwald.

(Foto: picture alliance / Ina Fassbende)

Eine Nacht zeigt der Winter laut n-tv Meteorologe Björn Alexander noch, was er zu bieten hat. Doch pünktlich zum Beginn der neuen Wochen wird er von Hoch "Chloe" abgelöst. Bei spürbar milden und frühlingshaften Temperaturen können so manche Menschen ihre dicken Wollpullis wieder im Schrank verstauen.

Ein Tief über Italien bringt in der Nacht zum Montag vom Schwarzwald bis zum Erzgebirge nochmal tief winterliches Wetter mit einigen Zentimetern Neuschnee und entsprechend glatten Straßen. Dann sorgt aber ein Hoch mit dem klangvollen Namen "Chloe" für einen ruhigeren und teils sonnigen Wochenstart. Jedoch sind die Temperaturen nach frostiger Nacht auch tagsüber noch eher winterlich. Aber nicht mehr lange. Denn schrittweise setzt sich mildere Luft bei uns durch. Im Westen klopft somit schon mal der Vorfrühling an, während es im Südosten noch länger kalt bleibt.

Björn Alexander.jpg

n-tv Meteorologe Björn Alexander

Betrachten wir doch zuerst die Lawinensituation auf der Hauptverkehrsader von Tirol nach Südtirol. Rund um die Brennerautobahn sorgen zunächst noch kräftige Schneefälle für eine angespannte Lawinensituation. Allerdings lassen auch dort die Schauer zu Beginn der neuen Wetterwoche rasch nach, so dass die Lawinenwarnstufe ebenso schnell runtergehen wird. Derzeit bewegt sich die Lawinengefahr aber noch bei Stufe 4 von 5.

Nacht zu Montag

Es ist mal wieder eine teilweise schwierige Nacht für Verkehrsteilnehmer. Im Süden und Südosten mit der angesprochenen Schneeglätte. Im übrigen Land ist es aber ebenfalls frostig und somit kann es Glätte durch gefrierende Nässe oder Reif geben. Zudem bilden sich regional zum Teil dichte Nebelfelder. Kurzum: eine mitunter unheilvolle Kombination bei Tiefstwerten zwischen minus 7 Grad an den Alpen und minus 1 Grad ganz im Norden.

Montag

Nach Auflösung von Nebel wird es vor allem von der Ostsee bis zum Schwarzwald ein richtig schöner Wochenstart mit viel Sonne und blauem Himmel. Danke an "Chloe". Im Nordwesten breiten sich dagegen dichtere Wolken aus und ab dem Nachmittag fällt hier erst Schnee, später Regen mit Glättegefahr. Dazu bleibt es vorerst noch kühl mit -2 Grad im Erzgebirge bis plus 6 Grad im Rhein-Main-Gebiet.

Dienstag und Mittwoch

Im Norden ziehen zeitweise dichtere Wolken und etwas Regen durch. Im großen Rest wird es hingegen nach Nebelauflösung freundlich bis sonnig und trocken. Nachts gibt es aber weiterhin Frost und dementsprechend kalt geht es morgens zunächst auch los. Tagsüber sind am Dienstag im Westen aber schon bis 7 Grad, am Mittwoch sogar bis 10 Grad möglich. Und das fühlt sich definitiv schon ein bisschen wie Frühling an. Auch sonst wird es spürbar milder mit Temperaturen zwischen 4 und 7 Grad. Einzig im Südosten bleibt es winterlich mit bis zu zweistelligen Minusgraden in der Nacht und nur wenigen Plusgraden am Tag.

Donnerstag

Der Süden und der Osten können sich über die Sonne freuen, während es in der Nordwesthälfte wolkiger und unbeständiger weitergeht. Dafür sind Sie dort nach wie vor auf der milderen Seite des Wetters bei bis zu 10 Grad. Die kühlsten Temperaturen finden sich derweil im Südosten bei um die 3 Grad.

Freitag und am Wochenende

Das Temperaturgefälle von West nach Ost hält sich zäh. So sind am Freitag zwischen 2 und 9 Grad möglich. Das Wochenende bringt uns oft 3 bis 10 Grad. Wettertechnisch bleibt es insgesamt wechselhaft mit aufgelockerten Abschnitten und weiteren Schauern. Für die Winterfreunde heißt es dementsprechend: rauf auf die Berge. Nur dort fällt dann nämlich noch Schnee.

Quelle: n-tv.de

Mehr zum Thema