Panorama

Unglück in Rheinland-Pfalz Heißluftballon abgestürzt - ein Toter

In der Nähe der Loreley endet eine Heißluftballonfahrt auf tragische Weise: Der Landeanflug geht schief, in der Folge kommt der Ballonführer ums Leben, die anderen Insassen werden verletzt. Die Bergungsarbeiten sind zunächst schwierig.

Beim Absturz eines Heißluftballons mit sieben Insassen ist in Rheinland-Pfalz der Ballonführer ums Leben gekommen. Wie die Polizei in Koblenz in der Nacht zum Montag mitteilte, wurde der blaue Ballon am Vorabend im Bereich der Gemeinde Urbar bei Oberwesel im Landeanflug von einem Windstoß erfasst. Der Korb schlug zunächst mehrfach auf einem Acker auf, wobei vier Menschen herausgeschleudert wurden.

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(Foto: dpa)

Der Wind schleifte den Ballon daraufhin den Berg hinab in Richtung Rhein, wo er sich oberhalb von St. Goar im steilen und unwegsamen Hang in Bäumen verfing. Dort wurden die drei verbliebenen Insassen geborgen. Alle sieben Menschen wurden mit Hubschraubern und Rettungswagen in Krankenhäuser gebracht. Der Ballonführer erlag jedoch seinen schweren Verletzungen. Zwei weitere Schwerverletzte sind außer Lebensgefahr.

An der aufwändigen Rettungsaktion, die von einem heraufziehenden Unwetter erschwert wurde, waren mehr als hundert Helfer von Feuerwehr, Rettungsdienst, Technischem Hilfswerk, Deutscher Bahn und Polizei beteiligt. Sowohl die Bahnstrecke zwischen St. Goar und Oberwesel am Rhein als auch die dortige Bundesstraße wurden vorübergehend voll gesperrt. Die Unglücksursache soll untersucht werden. Der Ballon soll erst in den kommenden Tagen geborgen werden.

Quelle: ntv.de, hul/AFP