Panorama

Wetterwoche im Schnellcheck Kalte Polarluft weht nach Deutschland

Es wird nasser und kälter, auch der erste Schnee dieses Winters dürfte sind in höheren Lagen einstellen. Dafür sorgt kalte Luft, die auf dem Weg Richtung Mitteleuropa ist.

Für Spannung ist in der neuen Wetterwoche auf jeden Fall schon mal gesorgt. Denn bereits seit einigen Tagen basteln die Wettercomputer bei ihren Vorhersagen an einer nachhaltigen Umstellung der Großwetterlage. Zuerst einmal wird es immer nasser und teilweise windig bei eher milden Temperaturen. Jedoch wird sich das schon bald ändern: pünktlich zum meteorologischen Winterbeginn am 1. Dezember macht sich nämlich ein Schub polarer Kaltluft auf den Weg zu uns.

Dementsprechend sinkt zum Monatswechsel die Schneefallgrenze. In den Berglagen wird es sicherlich für Schnee reichen. Und auch im Flachland sind in den ersten Dezembertagen Schneeschauer nicht auszuschließen. Zumal es momentan so aussieht, als könnte sich die Kaltluft längerfristig bei uns einnisten.

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n-tv Meterologe Björn Alexander.

Gleichzeitig entspannt sich die Lage am Mittelmeer - zumindest vorübergehend. Zuvor erlebten die Menschen besonders rund um den Golf von Genua und in den Westalpen und Teilen Frankreichs heftige Unwetter. Teilweise mit mehreren Hundert Litern Regen pro Quadratmeter mit Erdrutschen und Überschwemmungen.

In den Hochlagen der Alpen fiel dementsprechend viel Schnee. Eine brenzliche Situation im Hinblick auf die Lawinengefahr. Verschärfend wirkte sich außerdem der stürmische Wind im Hochgebirge aus. So sind zu den mitunter erheblichen Neuschneemengen noch jede Menge Schneeverfrachtungen hinzugekommen. Mit solchen Schneemassen ist bei der Umstellung unserer Wetterlage natürlich nicht zu rechnen. Jedoch zeigt der Trend in Richtung Frühwinter. Hier die Details.

Montag

Besonders am Alpenrand bleibt es noch lange sonnig. Ansonsten wird es auch abseits von Nebel und Hochnebel immer wolkiger. Es bleibt aber noch bis zum Abend überwiegend trocken. Die Temperaturen erreichen zwischen 5 Grad im Dauernebel und 11 Grad an den Alpen und im Rheinland.

Dienstag

Die Wolken sind zahlreich und bringen besonders in der Nordhälfte wiederholt Regen mit. Am ehesten mal freundlich zeigt sich nach wie vor der Süden. Die Temperaturen liegen nach wie vor auf der milden Seite bei 7 Grad im Nordosten und 13 Grad im Breisgau.

Mittwoch

Der Wind frischt auf und auf den Bergen im Südwesten sind Sturmböen nicht auszuschließen. Hierbei überwiegen die Wolken mit zeitweiligem Regen bei 7 bis 12, am Oberrhein bis 14 Grad.

Donnerstag

Der Osten bleibt mit Glück trocken und insgesamt zeigt sich die Sonne dort häufiger als im Westen, wo es demzufolge öfter regnet. Die Temperaturen reichen von 8 Grad in der Eifel bis 12 Grad Richtung Lausitz. Vor allem im Süden bleibt es windig.

Freitag

Es wird zunehmend ungemütlich. Im Süden mit vielen Wolken und Regen. Der Norden bekommt Schauerwetter, mit dem sich die kältere Luft ankündigt. Somit sinkt die Schneefallgrenze in den Mittelgebirgen bis zum Abend allmählich gegen 500 Meter. Die Temperaturen zeigen sich dementsprechend nasskalt bei 6 bis 10 Grad.

Samstag

Der Norden bleibt mehrheitlich trocken. In übrigen Lagen ist es hingegen wechselhafter mit einzelnen Schauern, die oberhalb von rund 400 Metern in Schnee übergehen. Die Temperaturen: morgens im Bergland um 0, im Flachland 1 bis 3 Grad mit örtlichem Bodenfrost. Tagsüber werden es höchstens noch 4 bis 10 Grad.

Sonntag

Der Nordosten ist lange noch trocken, während im übrigen Land von Westen her das nächste Tief aufzieht. Das hat kräftigen Regen im Gepäck und lässt die Schneefallgrenze kurzzeitig auf 1000 Meter ansteigen. Die Temperaturen: am Morgen minus 2 bis plus 2 Grad, nachmittags höchstens 3 bis 8 Grad. Hinter dem Tief folgt der nächste Schwall Polarluft und dann sind auch Schneeschauer bis ins Flachland nicht mehr auszuschließen.

Quelle: ntv.de