Panorama

Schon sein drittes AttentatPleite-Sohn scheitert mit Mordplan

23.02.2018, 10:19 Uhr
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In der russischen Stadt Sotschi gibt ein junger Mann den Befehl, seine Eltern töten zu lassen. (Foto: imago stock&people)

Ein junger Mann aus Russland braucht Geld. Anstatt es durch Arbeit zu verdienen, will er an das Erbe seiner Eltern. Weil beide noch leben, brütet er einen hinterhältigen Plan aus. Doch der geht mächtig schief.

Seine Eltern wollen ihm einfach kein Geld geben. Deshalb sollen sie sterben, damit er an das Erbe kommt. Das war zumindest der Plan eines 22-jährigen Russen. Er heuert einen Auftragskiller an, der in das Elternhaus im russischen Sotschi eindringen und beide ermorden soll. Dumm nur: der vermeintliche Killer ist ein Undercover-Polizist und die Eltern in das Vorhaben eingeweiht.

Wie die britische Zeitung "The Sun" berichtet, glaubt der Sohn, als er Fotos seiner ermordeten Eltern sieht, dass seine Geldprobleme nun endlich ein Ende gefunden haben. Der Vater liegt blutüberströmt auf dem Boden in der Küche. Die Mutter hat es noch bis zur Treppe geschafft. Dort scheint sie der Killer erwischt zu haben. Auf dem Foto liegt sie zusammengekauert in ihrem Blut. Was der Sohn zu diesem Zeitpunkt noch nicht weiß: Die Eltern und der Undercover-Polizist haben die Fotos gestellt. Die Eltern sind wohlauf, das Blut nur rote Farbe.

Der Sohn verspricht dem Auftragsmörder rund 43.000 Euro Lohn, sobald er das Erbe erhält. In diesem Moment schnappt die Falle zu. Polizisten stellen den jungen Mann und der vermeintliche Auftragskiller gibt seine wahre Identität preis. Im Verhör gibt der Russe zu, den Tod seiner Eltern seit einigen Monaten geplant zu haben. "Wir können nicht glauben, dass er so etwas machen würde", zitiert die örtliche Polizei die Eltern.

Dem Bericht zufolge, war es ist bereits das dritte Mal, dass der junge Mann den Tod seiner Eltern herbeiführen wollte. Beim ersten Mal hatte er den Plan, seine Eltern mit vergiftetem Wasser zu töten. Der Vater bemerkte allerdings, dass etwas nicht stimmte und entsorgte das Wasser. Für den zweiten Anschlag auf seine Eltern beschädigte er die Lüftung des Autos. Die giftigen Gase des Auspuffs sollten in den Wageninnenraum strömen. Auch dieser Plan ging schief. Nach dem dritten Versuch, seine Eltern zu töten, droht dem Mann nun eine Haftstrafe von bis zu 15 Jahren.

Quelle: ftö

RusslandMord und Totschlag