Panorama

Wetterwoche im Schnellcheck Polarluft rahmt Hoch "Sarena" ein

Der metereologische Winter hat standesgemäß begonnen, gönnt sich unter der Woche aber erstmal ein paar mildere, sonnigere Tage. Doch schon am nächsten Wochenende könnte es wieder schneien. Und diesmal darf auch das Flachland auf einen weißen zweiten Advent hoffen.

Viel passender hätten sowohl die Adventszeit, als auch der meteorologische Winter, der ja immer am 1. Dezember beginnt, wohl kaum starten können. Und auch das nächste Adventswochenende hält Chancen auf eine Ladung Polarluft bereit.

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Dieses Wochenende überquert uns aber zunächst Tief "Olaf", so dass es zum Wochenwechsel besonders im Süden unseres Landes noch winterlich und glatt mit etwas Schnee weitergeht. Anschließend übernimmt Hoch "Sarena" und bringt uns einige ruhige, trockene und sogar häufiger mal sonnige Tage. Erst zum Wochenende wird es dann voraussichtlich wieder wechselhafter und windiger. Denn dann rückt das Skandinavientief näher und damit kommt die Polarluft mit der Option auf Schneeschauer wieder in Schlagdistanz. Definitiv eine spannende und abwechslungsreiche Woche mit der Chance auf ein winterliches Finale am zweiten Advent.

Werfen wir doch noch einen kurzen Blick zurück auf den November und vor allem auf den Herbst 2019. Der brachte richtig viel Regen und beendete endlich die akute Trockenheit in unseren Böden, besonders im Oberboden. Aber in vielen Landesteilen entspannt sich die Lage auch in den tieferen Bodenschichten zwischen ein und zwei Metern. Lediglich im Osten sind die Böden in den tieferen Schichten tendenziell noch zu trocken.

Zu verdanken haben wir das den rund 10 bis 20 Prozent an zusätzlichem Regen. Eine wahre Wohltat, die besonders dem Oktober geschuldet ist. Hier fielen im Durchschnitt knapp 90 Liter pro Quadratmeter. Das entspricht etwa 150 Prozent des durchschnittlichen Oktober-Solls. Die erste Dezemberwoche hingegen wird nicht viel Regen bringen. Hier die Einzelheiten:

Nacht zu Montag

In der Mitte und im Süden ist es frostig kalt und teilweise glatt. Vor allem von der Eifel über den Schwarzwald bis in den Süden Bayerns, wo zur Reifglätte auch noch Schnee und gefrierender Regen bis in den Berufsverkehr möglich sind. Auch der Norden bekommt einzelne Schauer - gelegentlich mit Schnee und Graupel durchmischt. Dabei sind die Temperaturen in zwei Metern Höhe zwar überwiegend frostfrei. Allerdings: Bodenfrost ist nicht auszuschließen und somit kann es auch hier glatt werden.

Montag

Am Alpenrand gibt es weitere Schneeschauer. Und auch in den Mittelgebirgen - insbesondere im Bereich von Erzgebirge und Harz - können ein paar Flocken dabei sein. Im großen Rest ist es teilweise bewölkt, teils freundlich mit einzelnen Regen- oder Graupelschauern im Norden. Die Temperaturen erreichen zwischen minus 1 und plus 7 Grad.

Dienstag bis Freitag

Hoch "Sarena" übernimmt und damit kehrt ruhiges Frühwinterwetter bei uns ein. Tagsüber ist es abseits von zum Teil zähen Nebel- oder Hochnebelfeldern öfter sonnig und insgesamt trocken. Die besten Chancen auf strahlend schöne Aussichten haben vor allem die Mitte und der Süden Deutschlands. Allerdings ist es mit einstelligen Tageshöchstwerten meist zwischen 3 und 8 Grad sowie frostigen Nächten, nach wie vor recht kühl.

Samstag und Sonntag

Unser Frühwinterhoch schwächelt und damit steigt die Spannung. Sowohl die nasskalten Varianten, als auch die winterlichen Szenarien sind in der Verlosung für unsere Temperaturen enthalten. Ziemlich sicher ist aber, dass es deutlich durchwachsener wird. Damit dürften sich Schauer häufen. Im Bergland erreichen die uns als Schnee oder Schneeregen. Und auch im Flachland können die Winterfreunde unter uns auf jeden Fall noch guter Hoffnung sein.

Quelle: ntv.de