Textilarbeiterinnen sterbenReisebus und Lkw kollidieren
Mehrere Angestellte einer Textilfabrik sterben in Kambodscha bei einem Unfall. Sie waren auf dem Weg zur Arbeit. Ob es auch Tote in dem am Unfall beteiligten Touristenbus gab, ist unklar.
Mindestens 18 Angestellte einer Textilfabrik sind in Kambodscha bei der Kollision ihres total überfüllten Kleintransporters mit einem Touristenbus ums Leben gekommen. Die fünf ausländischen Touristen an Bord des Busses seien bei dem Unfall nicht verletzt worden, sagte ein Sprecher der Polizei. Über ihre Nationalität konnte er keine Angaben machen.
Der Bus sei zu schnell gefahren, berichtete die Zeitung "Phnom Penh Post" unter Berufung auf die Polizei. Der Fahrer sei festgenommen worden. Die Zeitung gab die Zahl der Toten mit 18 an. Einige Schwerverletzte seien im Laufe des Tages gestorben. Unter den Toten waren 14 Frauen. 20 Personen wurden teils schwer verletzt. Die Zeitung "Cambodia Daily" hatte zunächst von 25 Toten gesprochen.
Der Bus sei auf dem Weg von Kambodschas Hauptstadt Phnom Penh nach Ho-Chi-Minh-Stadt in Südvietnam gewesen, sagte der Polizeisprecher. Das Unglück ereignete sich am Morgen in der Provinz Svay Rieng, etwa auf halbem Weg zwischen Phnom Penh und Ho-Chi-Minh-Stadt. Die Strecke ist populär bei Rucksacktouristen auf Rundreise in Südostasien.
Auf einem Video der Unfallszene kurz nach dem Unglück waren Dutzende Menschen, aber keine westlich aussehenden Touristen zu sehen. Das Video zeigte einen relativ intakten rotweißen Reisebus mit der Aufschrift "Cambodia-Vietnam". Die linke vordere Ecke war beschädigt.
Der Kleintransporter, in dem die Textilarbeiter unterwegs waren, eine Art Minibus, war völlig zerstört. Die Lokalzeitung "Koh Santepheap Daily" lud das Video auf ihrem YouTube-Kanal hoch.