Panorama

Die Wetterwoche im Schnellcheck Sonne beschert uns milde Temperaturen

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(Foto: picture alliance/dpa)

Nach einem wechselhaften Beginn, wird es im Wochenverlauf wieder milder. Dank der Sonne ist mit Temperaturen im zweistelligen Bereich zu rechnen. Nachts bleibt es jedoch frostig. In den Alpen und am Mittelmeer gehen die Unwetter unterdessen weiter.

Die Lage in Norditalien und im Bereich der Südalpen bleibt weiterhin äußerst brisant bis gefährlich. Denn nach einer kurzen Wetterberuhigung hat inzwischen das nächste Tief an Fahrt aufgenommen und neuerlich zum Teil ergiebigen Regen unten und heftige Schneefälle auf den Bergen gebracht. Bis Montag in der Früh sind im Grenzgebiet zwischen Slowenien, Südösterreich und Norditalien bis nach Kroatien noch mal 50 bis 100 Liter Regen pro Quadratmeter, stellenweise bis 150 Liter pro Quadratmeter möglich. Dabei schwankt die Schneefallgrenze, liegt aber fast durchweg oberhalb von 1000 Metern.

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n-tv Meteorologe Björn Alexander.

Damit bleibt das Gefahrenpotenzial in den betroffenen Gebieten im Südstau der Alpen sehr groß. Verbreitet muss mit spontanen Lawinenabgängen gerechnet werden. Zudem drohen Schneebruch sowie Überschwemmungen, Hochwasser, Murenabgänge und Erdrutsche in den tieferen Lagen. Das gilt ebenso in der Schweiz, wo neue Schneefälle die Lawinengefahr ansteigen lassen. Besonders in Graubünden, oftmals mit der zweithöchsten Lawinenwarnstufe 4 (von 5).

Zum Wochenstart folgt dann zunächst einmal die nächste Beruhigung, bevor sich das nächste Niederschlagsgebiet anschließen dürfte. Hierbei bestehen zwar noch Unsicherheiten, ob der tatsächlichen Ausprägung. Jedoch könnten nochmals flächendeckend 50 bis 100 Liter auf jeden Quadratmeter folgen. Erst zur Wochenmitte zeichnet sich im Alpenraum eine nachhaltigere Entspannung ab.

Derweil erwartet uns hierzulande vorerst einmal nur ein Tiefdruckgebiet. Das sorgt zum Beginn der Wetterwoche für wechselhaftere Aussichten. Anschließend überwiegt dagegen trockenes Wetter mit recht milden Werten. Zumindest sind mit Sonne häufiger wieder zweistellige Temperaturen drin. Nachts bleibt es dagegen kühl und unter längeren Aufklarungen müssen wir nach wie vor mit Frost und lokaler Reifglätte rechnen. Und auch die Nacht zum Montag wird teilweise rutschig. Hier die Übersicht: 

Nacht zu Montag

Vor allem von der Nordsee bis zum Schwarzwald fällt mitunter intensiver Regen, der im Bergland in Schnee übergeht. Das betrifft somit bevorzugt die Eifel, den Hunsrück und den Schwarzwald. Oftmals liegt die Schneefallgrenze bei um die 400 Meter und gelegentlich können sich die Schneeschauer auch bis in tiefere Lagen verirren. Am ehesten glatt wird es aber im Bergland, wo Sie mit Temperaturen um den Gefrierpunkt rechnen müssen. Im großen Rest verläuft die Nacht dagegen mehrheitlich frostfrei. Trocken bleibt es in den östlichen Landesteilen. 

Montag

Von der Nordsee bis zum Schwarzwald beginnt die Woche trüb und nass mit Regen, der auf den Bergen weiterhin in Schnee übergeht. Dabei liegt die Schneefallgrenze im Bereich von Eifel und Schwarzwald nach wie vor bei um die 500 Meter. Außerdem weht auf den Bergen zum Teil ein lebhafter Wind. Unterdessen bekommt auch der Osten einzelne Schauer ab, während es im übrigen Land oft trocken und ab und zu freundlich weitergeht. Dazu 3 Grad an den Alpen und bis 12 Grad in der Lausitz.

Dienstag

Tief „Ingmar“ geht bereits wieder die Puste aus und damit verziehen sich die letzten Schauer in den Norden und den Nordwesten. Sonst wird es freundlicher und zeitweise zeigt sich die Sonne bei 2 bis 9 Grad. 

Mittwoch und Donnerstag

Es bleibt mehrheitlich trocken und abseits von Nebel und Wolken gibt es auch mal längere sonnige Abschnitte. Die Temperaturen gehen hierbei ebenfalls langsam aufwärts. Tagsüber gerne mal mit Werten um die 7 bis 11 Grad. Nachts wird es jedoch unterm klaren Himmel weiterhin für leichten Frost und örtliche Reifglätte reichen.

Freitag und am Wochenende

Freitag und Samstag könnte es im Süden sowie im Westen gelegentliche Schauer geben. Überwiegend bleibt es aber trocken, wobei es die Sonne wiederholt schwer hat, sich gegen das Novembergrau am Himmel und am Boden in Form von Nebel oder Hochnebel durchzusetzen. Überall, wo ihr das gelingt, wird es recht mild bei Höchstwerten bis zu 13 Grad. Das gibt dann also einen Hauch von Frühling, obgleich wir schon auf das November-Ende zusteuern.

Quelle: n-tv.de