Panorama

Vater missbraucht Tochter Vergewaltiger rechtfertigt sich mit "Verwechslung"

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(Foto: imago/Pixsell)

Es ist eine Geschichte, die erschaudern lässt: In seiner Hochzeitsnacht vergewaltigt ein Mann seine eigene Tochter - und gibt nachher an, er habe die Frau verwechselt. Doch das ist noch nicht das Ende der perfiden Story.

Mehrere Jahre haben ein 50-jähriger Mann aus Dänemark und seine Tochter keinen Kontakt. Doch im Dezember 2017 finden die beiden Familienmitglieder wieder zueinander. Die zurückgewonnene 20-jährige Tochter wird zur anstehenden Hochzeit ihres Vaters eingeladen - alles scheint soweit in Ordnung zu sein. Die Party findet 2018 statt. Doch was sich dort zugetragen hat, klingt wie eine Schauergeschichte, die nun an die Öffentlichkeit dringt. Mehrere internationale Medien berichten nun anlässlich eines Gerichtsurteils über den Fall.

Bei der Hochzeit des Vaters betrinkt sich die Tochter heftig. Laut mehreren Berichten sollen die Partygäste entschieden haben, die Frau ins Hotel zu bringen, da sie es nicht mehr allein in ihre Unterkunft schaffen würde. Dann hätten der Vater und Bräutigam sie gemeinsam mit einem anderen Mann in das Zimmer des Hochzeitspaars gelegt und es anschließend verlassen.

Rund eineinhalb Stunden später kehrt der Vater gemeinsam mit seiner Frau zurück. Alle drei liegen demnach nebeneinander im Bett, der Mann in der Mitte. Gegen vier Uhr morgens dreht sich der Vater zur Tochter, begrabscht sie und vergewaltigt sie im Anschluss.

Eine SMS als Entschuldigung?

Nach Angaben des Gerichts versucht sie ihn verbal zu stoppen, doch der Vater schlägt ihr auf die Brust und macht einfach weiter. Die 20-Jährige ist ihm ausgeliefert, weil sie physisch unterlegen ist. Nach der Vergewaltigung durch ihren eigenen Vater kommt es für die junge Frau jedoch fast noch schlimmer. Denn ihr Peiniger glaubt, dass er mit einer SMS alles entschuldigen könne.

Darin schreibt er, er habe "sie mit seiner Ehefrau verwechselt". Außerdem bittet er die junge Frau, weiterhin mit ihm in Kontakt zu bleiben. Sein Fehler täte im leid.

Die Tochter zeigt ihren Vater jedoch an. Im Prozess sagt der 50-Jährige aus, dass er sich an nichts erinnern könne, und streitet die Tat ab. Das Gericht in Kolding verurteilt den Mann zu zweieinhalb Jahren Haft.

Quelle: n-tv.de, sgu

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