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Wenn man warm eingepackt ist, dann haben die Minusgrade auch ihre schönen Seiten.
Wenn man warm eingepackt ist, dann haben die Minusgrade auch ihre schönen Seiten.(Foto: imago/photothek)
Mittwoch, 28. Februar 2018

Fünf Tipps für eisige Tage: Was bei der Kälte hilft

Der Winter zeigt nochmal, was er kann. Die arktische Kälte hat Deutschland fest im Griff. Bevor es wieder etwas milder wird, lassen einige Kniffe die Kälte zumindest etwas erträglicher erscheinen.

Schon die Band Foreigner sang einst "You're as cold as ice" – bei den aktuellen Temperaturen kein ganz abwegiges Bild. Auch wenn in großen Teilen Deutschlands die Sonne am klaren Himmel scheint, gehen vermutlich die wenigsten zurzeit freiwillig aus dem Haus. Hier fünf Tipps, mit denen die Kälte erträglicher wird:

1. Chili in die Socken

Es klingt zugegebenermaßen skurril, in Japan aber ist es ein alter Brauch. Das Chili soll die Füße durch den Wirkstoff Capsaicin wärmen. Dieser sorgt nämlich beim Essen für die berüchtigte Schärfe. Allein der direkte Kontakt reicht aus, um ein Wärmegefühl auszulösen. Auch viele in Deutschland erhältliche Wärmepflaster gegen Nacken- oder Rückenschmerzen enthalten Capsaicin.

2. Wärmende Lebensmittel

Wem Chili in den Socken zu unangenehm ist, kann auch zur klassischen Methode greifen und es essen. Gewürze wie Ingwer, Zimt oder Tabasco sorgen ebenfalls für ein wärmendes Gefühl. Die traditionelle chinesische Medizin lehrt außerdem, dass Lebensmittel wie Rindfleisch, Thunfisch, Lauch und Nüsse denselben Effekt haben sollen. Übrigens: Wer meint, dem Körper beim Rauchen Wärme zuzuführen, irrt sich. Nikotin verengt die Blutgefäße, sodass weniger Wärme durch den Körper transportiert wird. Auch Alkohol hilft nicht, wenn man friert. Er erweitert die Blutgefäße und dadurch werden zwar Hände und Gesicht besser durchblutet, die Organe aber nicht. Denen geht Wärme verloren. So beschleunigt Alkohol die Unterkühlung.

3. Geduld mit dem Handy haben

Die Kälte geht auch an unserem liebsten Begleiter, dem Handy, nicht spurlos vorüber. Durch die eisigen Temperaturen laufen die Prozesse in dem Gerät langsamer ab. Im schlimmsten Fall kann das Mobiltelefon auch ganz ausfallen. Hat man es im Auto vergessen oder war damit längere Zeit draußen, sollte das Handy erstmal eine Weile im Warmen liegen, bevor man es benutzt oder auflädt. Am besten wartet man damit, bis der Akku wieder Zimmertemperatur hat.

4. Pferdesalbe verwenden

Viele Sportler greifen auf die Pferdesalbe zurück, um angespannte Muskeln zu behandeln. Aber auch Nicht-Sportler können von ihr Gebrauch machen. Die Salbe fördert die Durchblutung der Muskeln. Das Ergebnis: ein wohlig-warmes Gefühl.

5. Abhärten

Das ist das vielleicht unangenehmste Mittel gegen die Kälte: den inneren Schweinehund überwinden und raus an die frische Luft. Wer den ganzen Tag im warmen Büro sitzt und zu Hause sofort unter die Decke kriecht, empfindet die Kälte deutlich schlimmer. Regelmäßige Spaziergänge oder Fahrradtouren bei den eisigen Temperaturen senken die persönliche Schmerzgrenze. Auch der Heiß-Kalt-Wechsel in der Sauna kann die Abwehrkräfte stärken.

Quelle: n-tv.de