Politik

B-21 Raider vorgestellt Neuer Super-Bomber der USA erblickt Licht der Welt

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Der Raumschiff-gleiche Bomber soll 2023 erstmals abheben.

(Foto: picture alliance/dpa/AP)

Fernsteuerbar und praktisch unsichtbar für gegnerisches Radar: Der Tarnkappenbomber B-21 Raider soll Schritt für Schritt die US-Modelle aus dem Kalten Krieg ablösen. Technische Details sind rar, doch die Air Force freut sich auf den 700 Millionen Euro teuren Flieger.

Die US-Luftwaffe hat ihren neuen Tarnkappenbomber B-21 Raider vorgestellt - das erste neue Bomber-Modell der Air Force seit Jahrzehnten. Das Hightech-Flugzeug wurde in einer aufwändigen Inszenierung auf dem Gelände des Rüstungskonzerns Northrop Grumman im kalifornischen Palmdale präsentiert.

Der B-21 ist dank neuester Technologie für gegnerische Radare noch schwieriger auszumachen als andere Tarnkappenbomber und kann theoretisch ohne Besatzung fliegen. Er kann sowohl atomar als auch konventionell bestückte Raketen abfeuern. Der Preis pro Flugzeug dürfte bei knapp 700 Millionen Dollar (rund 670 Millionen Euro) liegen. Die US-Luftwaffe will mindestens hundert Maschinen kaufen. Der erste Flug ist für das kommende Jahr geplant.

Anspielung auf Zweiten Weltkrieg

Der B-21 soll in der Air Force schrittweise die bisherigen B-1- und B-2-Bomber ablösen, die aus der Zeit des Kalten Krieges stammen. "Der B-21 wird das Rückgrat unserer künftigen Bomber-Luftwaffe sein", erklärte Air-Force-Sprecherin Ann Stefanek. Das Flugzeug verfüge über die Fähigkeit, in die "umkämpftesten Risiko-Gebiete" der Welt einzudringen und in jedem Ziel weltweit für Gefahr zu sorgen.

Der Name Raider ist eine Ehrung des sogenannten Doolittle Raid - das englische Wort raid bedeutet Angriff - im Zweiten Weltkrieg. Monate nach dem japanischen Überraschungsangriff auf den US-Stützpunkt Pearl Harbor im Dezember 1941 hatten US-Bomber unter Führung von Oberstleutnant James Doolittle in einem Gegenangriff Tokio attackiert. Es war der erste US-Angriff auf das japanische Festland und ein symbolisch wichtiger Erfolg für die US-Streitkräfte.

Quelle: ntv.de, shu/AFP

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