Politik

Hilfe nach Sturm "Harvey" Trump will eine Million Dollar spenden

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Nach Angaben des Weißen Hauses sind durch das Hochwasser im Zuge des Tropensturmes "Harvey" 100.000 Häuser beschädigt worden.

(Foto: picture alliance / Gerald Herber)

US-Präsident Trump schließt sich der Hilfsbereitschaft an und will eine Millionen Dollar zu einem Hilfsfonds für die Opfer des Tropensturms "Harvey" beisteuern. Auch das Weiße Haus bittet den Kongress um einen Notfallfonds - und könnte damit die Finanzlage weiter belasten.

US-Präsident Donald Trump will eine Million Dollar aus seinem Privatvermögen für Hilfen nach dem verheerenden Sturm "Harvey" spenden. Das sagte die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders. Mit dem Geld wolle Trump den Menschen in den schwer getroffenen Bundesstaaten Texas und Louisiana helfen.

Das Weiße Haus teilte überdies mit, den Kongress um einen Notfallfonds für den Wiederaufbau in den beiden Bundesstaaten zu bitten. Zwar wurde keine konkrete Summe genannt, die Hilfen könnten aber Milliarden an Dollar betragen, was die angespannte Finanzlage weiter belasten dürfte.

Bossert sagte, es sei davon auszugehen, dass rund 100.000 Haushalte von "Harvey" betroffen sein dürften. Dies seien gegenwärtig Schätzungen. Die betroffenen Haushalte seien unterschiedlich versichert. Einige seien gegen Hochwasser versichert, andere seien unterversichert und wieder andere hätten gar keine Versicherung.

Angesichts der Schäden durch den Sturm und die von ihm ausgelösten Überschwemmungen hatte der Gouverneur von Texas, Greg Abbott zuvor erklärt, sein Bundesstaat werde für den Wiederaufbau womöglich weit mehr als 125 Milliarden Dollar Hilfe von der Regierung in Washington benötigen. Die Summe, die 2005 New Orleans nach dem Hurrikan "Katrina" zur Verfügung gestellt wurde, werde vermutlich nicht ausreichen, denn das Gebiet sei größer als das vor zwölf Jahren.

Quelle: ntv.de, jki/AFP/rts