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Baden-Württemberg Corona-Inzidenz in Baden-Württemberg klettert nach oben

Ein Arzt macht einen Abstrich für einen Corona-Test. Foto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

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Stuttgart (dpa/lsw) - Die Zahl der Corona-Neuinfektionen im Südwesten ist auch am Samstag weiter gestiegen. Nach Angaben des Landesgesundheitsamts betrug die Sieben-Tage-Inzidenz landesweit 12,2. Schon seit Anfang Juli steigen die Fallzahlen leicht. Inzwischen liegen 28 der 44 Stadt- und Landkreise im Südwesten über einer Inzidenz von 10. Im Main-Tauber-Kreis ist der Wert mit 31,0 den Angaben nach am höchsten, in Freudenstadt mit 1,7 am niedrigsten.

Die Zahl der bestätigten Ansteckungen in Baden-Württemberg seit Beginn der Pandemie nahm nach amtlichen Angaben um 219 auf 504.243 zu. 10.377 Menschen sind an einer Infektion mit dem Coronavirus oder im Zusammenhang damit gestorben, einer mehr als am Vortag. Als genesen gelten geschätzt 491.316 Infizierte (plus 149).

14,7 Prozent der betreibbaren 2337 Intensivbetten sind der Mitteilung nach im Moment frei. Dieser Wert ist wichtig, um die Auslastung des Gesundheitssystems beurteilen zu können. Intensivbetten werden aber nicht nur für Covid-19-Patienten mit schweren Verläufen gebraucht, sondern auch für Menschen mit anderen gravierenden Erkrankungen.

Seit Ende Dezember wurden dem Landesgesundheitsamt 142.987 Fälle mit Hinweisen auf "besorgniserregende Varianten" übermittelt. Als solche gelten Viren mit Mutationen, die ein höheres Ansteckungsrisiko haben. Es dominiert die ansteckendere Delta-Variante, die zuerst in Indien entdeckt wurde.

© dpa-infocom, dpa:210724-99-511654/2

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