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Hessen Darmstadt will auch in Paderborn punkten

Darmstadts Trainer Torsten Lieberknecht gestikuliert.

(Foto: Uwe Anspach/dpa/Archivbild)

Darmstadt (dpa/lhe) - Seit acht Spielen ist Fußball-Zweitligist SV Darmstadt 98 ungeschlagen. Das soll auch beim SC Paderborn 07 so bleiben, wenn der Tabellendritte aus Hessen auf den Zweiten trifft. "Das erklärte Ziel ist es, drei Punkte einzufahren. So wie in jedem Spiel. Paderborn ist aktuell die stärkste Mannschaft in der 2. Liga. Sie haben ähnlich wie wir ein sehr gutes Teamgefüge", sagte Coach Torsten Lieberknecht vor dem Spitzenspiel am Freitagabend (18.30 Uhr/Sky). 

Taktisch erwartet der 49-Jährige ein interessantes Spiel. Für seine Mannschaft gehe es darum, ein gutes Gleichgewicht aus Offensive und Defensive hinzubekommen. "Wir haben eine sehr analysereiche Woche hinter uns. Paderborn spielt unglaublich flexibel", sagte Lieberknecht. Aber auch sein Team sei nur schwer zu knacken. "Wir haben in dieser Saison ein komplett neues Spielsystem integriert. Es gibt immer noch Feinheiten, die wir verbessern können", betonte der Coach. 

Wichtig war für ihn und die Spieler die Länderspielpause, wo sich im Testspiel gegen den Drittligisten SV Wehen Wiesbaden vor allem Spieler wie Magnus Warming oder Mathias Honsak Spielpraxis holen konnten. Andere wie Tobias Kempe konnten dagegen mal durchschnaufen. Das gilt nicht für Klaus Gjasula, der zweimal für Albanien auflief. Auf dessen Rückkehr freute sich Lieberknecht besonders. "Wenn er von der Nationalelf zurückkommt, interessiert es mich, wie sein Trainer die Spiele interpretiert und welche Dinge ihm wichtig sind. Klaus erzählt dann immer mal wieder Sachen, die auch mir als Trainer helfen", sagte Lieberknecht. 

In Paderborn muss er auf die Stürmer Oscar Vilhelmsson und Aaron Seydel verzichten. Der Schwede fällt mit einem grippalen Infekt aus, Seydel hat sich einen kleinen Faserriss zugezogen. "Ansonsten müssen wir schauen, wie Gjasula von der Nationalmannschaft zurückkommt: Er hat zwei intensive Spiele hinter sich", sagte Lieberknecht.

Quelle: dpa

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