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Sachsen-Anhalt Landratsamt nach Cyberangriff weiter lahmgelegt

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Bitterfeld-Wolfen (dpa/sa) - Das Landratsamt Anhalt-Bitterfeld ist nach einer Cyberattacke weiter massiv gehandicapt. "Wir sind nicht in der Lage, Dienstleistungen anzubieten", sagte ein Sprecher am Freitag. Das werde noch die komplette kommende Woche so bleiben. Die Auswirkungen des schweren Angriffs ließen sich nicht schnell beheben. Es werde nach Lösungen gesucht - auch am Wochenende. Mit Bürgerinnen und Bürgern vereinbarte Termine für Dienstleistungen könnten vorerst nicht eingehalten werden, der Landkreis sei auch nicht in der Lage, neue Termine zu vergeben.

Das Landratsamt ist nach eigenen Angaben Ziel eines Hackerangriffs geworden. Es seien Daten und Programme verschlüsselt und die Technik im Amt damit lahmgelegt worden. Das Landratsamt kann deshalb vorerst keine Dienstleistungen für die Bürger erbringen, etwa bei der Autozulassung. Betroffen sind den Angaben zufolge die Standorte Köthen, Zerbst und Bitterfeld, insgesamt etwa 800 Mitarbeiter. Experten des Landeskriminalamts und der Polizeiinspektion Dessau-Roßlau ermitteln in dem Fall.

© dpa-infocom, dpa:210709-99-318354/2

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