Klassiker der Weltliteratur30 Bücher, die wirklich jeder gelesen haben muss

Für jeden sieht die Liste der Bücher, die jeder gelesen haben muss, ein wenig anders aus. Trotzdem herrscht ein gewisser Konsens darüber, welche Bücher in keiner Liste fehlen dürfen. Vom Klassiker zur Weltliteratur bis hin zu hochaktueller Lektüre.
Welche Bücher sollte jeder einmal im Leben gelesen haben? Die Meinungen gehen auseinander, und auch diese Top 30 ist natürlich subjektiv.
Einige dieser Bücher werden als Klassiker der Weltliteratur bezeichnet – und das nicht ohne Grund. Sie behandeln universelle Themen, stammen von den großen Köpfen ihrer Zeit und sind bis heute relevant. Moderne Klassiker haben selbstverständlich auch ihren Stellenwert. Wir haben sämtliche Bestenlisten durchforstet und präsentieren nun unsere Top 30.
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1. Hanya Yanagihara: "Ein wenig Leben"
"Ein wenig Leben" hat die Literaturwelt nicht gerade "wenig" aufgerüttelt: Das Epos über die Traumata, Liebe und Freundschaft von vier New Yorkern hält sich seit dem Erscheinungsjahr 2015 konstant auf den Bestseller-Listen der Welt. Der US-amerikanischen Schriftstellerin Hanya Yanagihara ist es gelungen, ein hoch emotionales Porträt von vier noch so unterschiedlichen Männern zu zeichnen, das sich trotz der knapp Tausend Seiten nicht in die Länge zieht.
Erscheinungsjahr: 2015
Seitenzahl: 960
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2. Oscar Wilde: "Das Bildnis des Dorian Gray"
Der reiche und schöne Dorian Gray gilt als eine der bekanntesten Figuren der Weltliteratur. Getrieben von seinem Verlangen nach Schönheit wünscht er sich eine unvergängliche Jugend – auf wunderbare Art und Weise altert fortan ein Porträt an seiner Stelle. Oscar Wilde steigt tief in die moralischen Abgründe der menschlichen Seele ein und hält der immer oberflächlicher werdenden Gesellschaft den Spiegel vor. Dieser Klassiker zieht den Leser mit einer psychologisch tiefgründigen Geschichte in den Bann und lässt ihn mit poetischem Schreibstil auch nicht mehr los.
Erscheinungsjahr: 1890
Seitenzahl: 288
3. Annie Ernaux: "Die Jahre"
Annie Ernaux ist die Grande Dame der französischen Autofiktion. Nicht ohne Grund erhielt sie 2022 den Nobelpreis für Literatur. In "Die Jahre" erzählt sie von der Nachkriegszeit bis in die frühen 2000er und verbindet dabei ihre persönliche Lebensgeschichte mit dem gesellschaftlichen Wandel Frankreichs. Für diesen kollektiven Erinnerungsstrom verwendet Ernaux kein "Ich", sondern ein distanziertes "man" oder "wir" – und erreicht gerade dadurch eine ungeheure emotionale Tiefe.
Erscheinungsjahr: 2008 (2017 ins Deutsche übersetzt)
Seitenzahl: 255
4. Fjodor M. Dostojewski: "Verbrechen und Strafe"
Raskolnikow will kein Mörder sein, doch von sozialer Not gedrängt, begeht er ein Verbrechen, das ihn in grenzenlose Einsamkeit stürzt. "Verbrechen und Strafe" ist ein sprachgewaltiger Krimi über die Verzweiflung an einer Mordschuld. Das Ergebnis ist ein Roman, der Dostojewskis Existenzialismus auf die Spitze treibt. Übrigens: Wir empfehlen für alle Werke Dostojewskis die Übersetzungen von der in Fachkreisen hochgelobten Übersetzerin Swetlana Geier.
Erscheinungsjahr: 1866
Seitenzahl: 784
5. Sylvia Plath: "Die Glasglocke"
"Die Glasglocke" ist der einzige Roman der amerikanischen Dichterin Sylvia Plath, die nach ihrem Tod zu einer internationalen Ikone der Frauenbewegung wurde. Die Collegestudentin Esther Greenwood stürzt nach ihrem Volontariat bei einer Modezeitschrift in New York in eine tiefe Sinnkrise. Schonungslos, rücksichtslos ehrlich und gleichzeitig poetisch nimmt uns die Protagonistin mit in die Abgründe ihrer Psyche.
Erscheinungsjahr: 1963
Seitenzahl: 262
6. George Orwell: "1984"
Beängstigend, beklemmend und höchst aktuell – "1984" ist ein Klassiker der dystopischen Romane. George Orwell ist seiner Zeit voraus, als er 1949 ein Buch über einen Überwachungsstaat veröffentlicht, das selbst heute noch aktueller nicht sein könnte. Unglaublich realistisch beschreibt er unsere Gegenwart und die wohl mögliche Zukunft, die uns im digitalen Zeitalter bevorstehen könnte.
Erscheinungsjahr: 1949
Seitenzahl: 400
7. Charles Dickens: "Oliver Twist"
Das Findelkind Oliver Twist wächst im Armenhaus einer englischen Kleinstadt unter dem harten Regiment seines brutalen Lehrherrn auf. Oliver beschließt nach London zu fliehen, gerät in der Großstadt aber in die Fänge des Hehlers Fagin, der eine Bande jugendlicher Taschendiebe anführt. Charles Dickens entwirft hier einen der ersten großen sozialkritischen Romane, der einen präzisen Blick in die Milieus und Missstände der viktorianischen Gesellschaft zulässt. Als grundlegendes Werk der englischsprachigen Literatur bleibt die Erzählung über Menschlichkeit und Mitgefühl bis heute ein Muss auf jeder Leseliste.
Erscheinungsjahr: zwischen 1837 und 1839
Seitenzahl: 480
8. Herta Müller: "Atemschaukel"
"Atemschaukel" ist der erschütternde Bericht eines jungen Mannes, der in ein russisches Straflager verschleppt wird. Die Schriftstellerin Herta Müller unterhielt sich im Vorfeld mit dem verstorbenen Dichter Oskar Pastior sowie anderen Überlebenden der Lager und formte den gesammelten Stoff zu überwältigender Literatur, die 2009 mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet wurde.
Erscheinungsjahr: 2009
Seitenzahl: 304
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9. James Baldwin: "Von dieser Welt"
Der erste Roman des US-amerikanischen Schriftstellers James Baldwin glich sowohl für ihn selbst als auch für alle Leser einem Befreiungsschlag – er erzählt hart und realistisch von der Geschichte des jungen John Grimes. Mit poetischer Meisterklasse schreibt er über Selbstbestimmung, wie ein einziges Ereignis unsere ganze Welt zum Einstürzen bringen kann und wie genau dort oft auch unsere Rettung liegt.
Erscheinungsjahr: 1953
Seitenzahl: 320
10. Patrick Süskind: "Das Parfum"
Hinter Süskinds Literaturerfolg steckt ein Werk, das gegen den literarischen Strom schwimmt. Das Leben von Jean-Baptiste Grenouille ist Psychothriller, Künstler- und Entwicklungsroman in einem. Der Franzose hat keinen eigenen Körpergeruch, besitzt aber dafür einen erstaunlich ausgeprägten Geruchssinn. Für die Herstellung eines außergewöhnlichen Parfums wird er zum Mörder.
Erscheinungsjahr: 1985
Seitenzahl: 336
11. Jane Austen: "Stolz und Vorurteil"
Autorinnen sind in den Buch-Toplisten dieser Welt leider meist eine Rarität. Ein Name ist dennoch jedem bekannt: Jane Austen kann bis heute mit ihren Liebesromanen begeistern. In "Stolz und Vorurteil" taucht der Leser in die Welt um die Jahrhundertwende vom 18. ins 19. Jahrhundert ein und wird von der Geschichte über Elizabeth Bennet und Mr. Darcy mitgerissen.
Erscheinungsjahr: 1813
Seitenzahl: 400
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12. Erich Maria Remarque: "Im Westen nichts Neues"
Jeder hat wohl schon einmal von der tragischen Geschichte des 19-jährigen Paul Bäumer gehört, der als ahnungsloser Kriegsfreiwilliger frisch von der Schulbank zur Front gelangt. Die Erzählung bleibt dennoch immer wieder mit einem bleibenden Eindruck zurück. Aktuell gerät der Weltliteratur-Klassiker erneut in den Fokus: Es handelt sich um das Buch zum Oscar-nominierten Film "Im Westen nichts Neues".
Erscheinungsjahr: 1929
Seitenzahl: 336
13. Günter Grass: "Die Blechtrommel"
Mit der Geschichte über den kauzigen Oskar Matzerath, der im Alter von drei Jahren aufhört, zu wachsen, wurde Günter Grass weltbekannt. "Die Blechtrommel" ist der erste Teil in der "Danziger Trilogie" von Grass und gilt bis heute als eines der wichtigsten Werke der Nachkriegsliteratur.
Erscheinungsjahr: 1959
Seitenzahl: 816
14. F. Scott Fitzgerald: "Der große Gatsby"
Wie so oft wurde auch Fitzgerald zu Lebzeiten kaum bis gar nicht für sein Werk gelobt. Heutzutage ist die schillernde 20er-Jahre-Geschichte jedem ein Begriff. Spätestens nach der Verfilmung mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle erfährt Jay Gatsby den Ruhm, der ihm gebührt. Die sehnsuchtsvolle Liebesgeschichte überzeugt mit großen Gefühlen in einer turbulenten Zeit.
Erscheinungsjahr: 1925
Seitenzahl: 160
15. Gabriel García Márquez: "Hundert Jahre Einsamkeit"
Dieser moderne Klassiker aus Kolumbien erzählt vom Aufstieg und Niedergang der Familie Buendía und des von ihr gegründeten Dorfes Macondo. Mitten im Urwald scheint das Dorf ein Paradies zu sein, in dem alle Träume zwischen Sümpfen und Bäumen in Erfüllung gehen. Mit poetischer Tiefe beschreibt Márquez die Intrigen einer von der Welt abgesonderten Gesellschaft. Kein Wunder also, dass das Werk 1982 den Nobelpreis für Literatur erhielt.
Erscheinungsjahr: 1967
Seitenzahl: 528
16. Umberto Eco: "Der Name der Rose"
Mit seinem Debüt gelang Umberto Eco vor 43 Jahren der Durchbruch als Schriftsteller. Im Jahre 1327 kommt es in einem Benediktinerkloster zu unheimlichen Todesfällen. Der Franziskaner William von Baskerville wird um Hilfe gebeten – kann er dem Fluch ein Ende setzen? Mit seinem großen Wissen über das Mittelalter hat Eco das Genre des historischen Romans neu erfunden – ein lesenswertes Stück Weltliteratur.
Erscheinungsjahr: 1980
Seitenzahl: 816
17. Haruki Murakami: "Die Ermordung des Commendatore"
Der japanische Schriftsteller Haruki Murakami hat die Literaturszene in den letzten zehn Jahren aufgewirbelt: Mit dem Erfolg seiner Romane geraten immer mehr japanische Autoren in den westlichen Canon, die in ihrer Heimat schon lange als Klassiker bekannt sind. Beim zweibändigen Buch "Die Ermordung des Commendatore" handelt es sich um einen episch-genialen Künstlerroman: Murakami erzählt mit Elementen von magischem Realismus von einem jungen Maler, der in eine Parallelwelt eintaucht.
Erscheinungsjahr: 2017
Seitenzahl: 480
18. Jack Kerouac: "Unterwegs"
"Unterwegs" prägt die Literaturgeschichte als Manifest der sogenannten "Beat Generation" – so wird eine Richtung der US-amerikanischen Literatur der 1950er-Jahre bezeichnet. Kerouac verfasste seinen Reiseroman innerhalb von drei Wochen und inspiriert mit dem Roadtrip-Buch noch heute die Freigeister dieser Welt.
Erscheinungsjahr: 1957
Seitenzahl: 384
19. Emily Brontë: "Sturmhöhe"
Keiner sagt, dass Klassiker ernst und trocken sein müssen: Emily Brontë beweist mit ihrem dramatischen und stellenweise grausigen Roman das Gegenteil. Die nordenglische Moorlandschaft spiegelt sich in der stürmischen Art der Charaktere wider und entfacht so eine mitreißende Lebens- und Liebesgeschichte.
Erscheinungsjahr: 1847
Seitenzahl: 448
20. Thomas Mann: "Buddenbrooks"
Lübeck, 1835 bis 1877: Das ist der Schauplatz für das Familienporträt von Thomas Mann. Auf knapp 750 Seiten erzählt der deutsche Schriftsteller von der Buddenbrook-Familie, die über mehrere Generationen hinweg die Entwicklung der bürgerlichen Gesellschaft in Deutschland widerspiegelt. Der Leser wird Zeuge eines schleichenden Verfalls der Lübecker Kaufmannsfamilie. Weitblick und Sprachgewalt machen dieses Werk zum Klassiker der Weltliteratur.
Erscheinungsjahr: 1901
Seiten: 768
21. Franz Kafka: "Die Verwandlung"
Obwohl sich bei Kafka als Schullektüre die Geister scheiden, kann sich beinahe jeder im Laufe seines Lebens in der Erzählung von Gregor Samsa wiederfinden. Nachdem er sich zur neuen Form seines Ichs entwickelt hat, stößt Samsa auf Ablehnung – Kafka erschafft hier eine Geschichte des Andersseins sowie über die Suche nach Akzeptanz. Auch wenn wir wahrscheinlich nicht eines Morgens als Käfer aufwachen, wird der Konflikt mit der eigenen Identität wohl jedem früher oder später begegnen.
Erscheinungsjahr: 1915
Seitenzahl: 80
22. Leo Tolstoi: "Anna Karenina"
Anna Karenina besitzt eigentlich alles, was glücklich macht. Als Offizier Graf Wronskij jedoch in ihr Leben tritt, beginnt das große Chaos. Anna entscheidet sich für die Liebe – selbst der Tod kann sie nicht von diesem Weg abhalten. Das hochgelobte Romanepos von Tolstoi porträtiert die Ehe und Moral im russischen Adel des 19. Jahrhunderts – ein Klassiker, den jeder gelesen haben muss.
Erscheinungsjahr: 1877/78
Seiten: 1.296
23. Albert Camus: "Der Fremde"
Einer der meistgedruckten französischen Romane des 20. Jahrhunderts erzählt von einem jungen Franzosen in Algerien, der durch einen lächerlichen Zufall zum Mörder wird. Camus regt den Leser an, über Fremdenhass und Feindbilder nachzudenken und liefert zeitgleich eines der Hauptwerke der Philosophie des Existentialismus.
Erscheinungsjahr: 1942
Seitenzahl: 160
24. Maya Angelou: "Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt"
Maya Angelou gilt als eine der wichtigsten Schriftstellerinnen der afroamerikanischen Literatur. In "Ich weiß, warum der gefangene Vogel singt" behandelt sie ihre bewegende Lebensgeschichte. Angelous Kindheit ist geprägt von Vorurteilen und Gewalt, da sie als schwarzes Mädchen in den 30er-Jahren in den Südstaaten Amerikas aufwuchs. Die Autobiografie handelt ihre Lebenslaufbahn aus der Erzählperspektive eines unschuldigen Mädchens ab – das macht das Buch unfassbar nahbar und emotional.
Erscheinungsjahr: 1969
Seitenzahl: 321
25. Homer: "Ilias" und "Odyssee"
Die beiden Klassiker der Antike sind ein Muss in jedem Buchregal. Ilias schildert den Trojanischen Krieg in 24 Gesängen. Das zweite Epos Odyssee handelt von der abenteuerlichen Heimfahrt Odysseus nach Kriegsende. Einmal gelesen, werden einem die antiken Motive überall in der modernen Literatur begegnen. Themen wie Liebe, Verrat, Rache und Versöhnung machen die Werke Homers zum Grundstein der europäischen Literaturgeschichte.
Erscheinungsjahr: circa 8. Jahrhundert v. Chr.
Seitenzahl: 880
26. James Joyce: "Ulysses"
Mit rund 832 Seiten ist James Joyces "Ulysses" definitiv keine leichte Kost. Dennoch lassen die Buch-Toplisten erahnen, dass der Roman seine Zeit und Mühe wert ist. In Anlehnung an Homers Odyssee irrt der Protagonist Leopold Bloom am 16. Juni 1904 durch Dublin. Der Klassiker wird jedes Jahr von vielen Lese-Fans an genau diesem Tag, dem sogenannten "Bloomsday", geehrt.
Erscheinungsjahr: 1922
Seitenzahl: 832
27. Johann Wolfgang von Goethe: "Faust. Eine Tragödie"
Bis heute wird Goethes Faust im Deutschunterricht behandelt. Bricht man die Geschichte des Gelehrten Doktor Faust einmal herunter, hat das Werk alles, was ein Klassiker braucht: einen konfliktgetriebenen Helden, eine Liebesgeschichte, eine innovative Idee (nämlich den Teufel höchstpersönlich auftreten zu lassen) und eine Handvoll Spannung.
Erscheinungsjahr: 1808
Seitenzahl: 356
28. Antoine de Saint-Exupéry: "Der kleine Prinz"
"Der kleine Prinz" hat die ganze Welt bewegt. Das Buch wurde in sämtliche Sprachen übersetzt und berührt noch heute mit einer zeitlosen Geschichte über Freundschaft und Liebe. Sätze wie "Man sieht nur mit dem Herzen gut, das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar" geben sowohl Kindern als auch Erwachsenen noch 80 Jahre später zu denken.
Erscheinungsjahr: 1943
Seitenzahl: 96
29. Anne Frank: "Tagebuch"
Das tragische Schicksal von Anne Frank berührt noch heute. Das jüdische Mädchen verbrachte seine Jugend gemeinsam mit seiner Familie in einem Versteck in Amsterdam, um den Nazis zu entkommen. Anne führte akribisch Tagebuch und gewährt uns einen Einblick in eine unvorstellbare Zeit. Nach ihrem Tod veröffentlichte Annes Vater die Tagebücher, die mittlerweile zu Recht zur Weltliteratur zählen.
Erscheinungsjahr: 1950
Seitenzahl: 368
30. Mary Shelley: "Frankenstein"
Frankensteins Monster hat die Welt der Gruselgeschichten grundlegend mitgestaltet. Das erstmals 1818 anonym veröffentliche Werk erzählt vom Forscher Viktor Frankenstein, der einen künstlichen Menschen erschafft – ein Monster, das seiner Kontrolle entflieht. Mit poetisch-düsterer Schreibweise versetzt "Frankenstein" seine Leser auch im 21. Jahrhundert in Schrecken und Schauer.
Erscheinungsjahr: 1818
Seitenzahl: 344
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Was macht einen Klassiker zum Klassiker?
Generell gilt: Ein Klassiker ist ein Buch, das sich von der breiten Masse abhebt und nicht an Aktualität verliert. Mit jeder Neuauflage avancieren viele Bücher zum Bestseller – jedoch hat nicht jeder Bestseller das Zeug zum Klassiker. Das Werk muss seine Botschaft spannend auf den Punkt bringen, polarisieren und auch das heutige Publikum in seinen Bann ziehen. Einigen Büchern ist das gelungen: Sie zählen zu den Werken, die jeder einmal gelesen haben sollte.





























