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Von Zitzewitz wird Neunter Al-Attiyah gewinnt Rallye Dakar

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Nasser Al-Attiyah gewinnt die Rallye Dakar.

(Foto: imago/ZUMA Press)

Nasser Al-Attiyah steht bei der Rallye Dakar erneut ganz oben. Zum dritten Mal gewinnt der Pilot aus Katar den Klassiker und beschert Toyota den ersten Herstellertitel. Für Dirk von Zitzewitz läuft es zehn Jahre nach seiner Sternstunde nicht ganz so gut.

Nasser Al-Attiyah hat sich zum dritten Mal zum König der Rallye Dakar gekrönt. Der 48 Jahre alte Pilot aus Katar war mit seinem Beifahrer Matthieu Baumel auf der letzten Etappe nicht mehr von der Konkurrenz einzuholen. Al-Attiyah gewann das strapaziöse Offroad-Abenteuer durch Peru zum dritten Mal nach 2011 und 2015 und bescherte Toyota den erstmaligen Sieg als Hersteller. "Es ist fantastisch. Ich bin stolz auf das Team", sagte Al-Attiyah, der übrigens 2012 in London bei seiner fünften Teilnahme an Olympischen Spielen als Sportschütze Bronze im Skeet geholt hatte. Ein Abschied von der Dakar sei kein Thema: "Ich möchte im nächsten Jahr wiederkommen."

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So sieht eine Seriensieger bei der Rallye Dakar aus: Nasser Al-Attiyah (m.).

(Foto: imago/Agencia EFE)

Der Pilot aus Katar war am letzten Tag mit einem komfortablen Vorsprung von mehr als 51 Minuten in den abschließenden Zeitabschnitt gestartet. Am Ende hatte Al-Attiyah noch mehr als 46 Minuten Vorsprung auf den Zweiten Nani Roma (Mini) aus Spanien. Dritter bei der 41. Auflage der Dakar wurde der Franzose Sebastien Loeb, der zusammen mit seinem Beifahrer Daniel Elena für das private Team PH Sport an den Start ging. Damit feierte der neunmalige Rallye-Weltmeister auch bei seiner vierten Teilnahme an dem Klassiker, der immer wieder auch Menschenleben gefordert hat, nicht den ersehnten Triumph.

Carlos Sainz gewinnt 10. Etappe

Die zehnte Etappe nach 112 Kilometern in der Wertungsprüfung von Pisco zurück in die Hauptstadt Lima sicherte sich der spanische Vorjahres-Gesamtsieger Carlos Sainz vom hessischen Mini-Team X-Raid. Der Südafrikaner Giniel de Villiers belegte mit seinem deutschen Co- Piloten Dirk von Zitzewitz (Toyota) den neunten Platz in der Gesamtwertung. Vor zehn Jahren hatte das Duo das Abenteuer durch Sand und Wüste noch gewonnen.

Der Franzose Stéphane Peterhansel, mit 13 Erfolgen Rekordsieger der seit 2009 durch Südamerika führenden Rallye Dakar, musste nach der vorletzten Etappe aufgeben, da sich sein Beifahrer David Castera bei einem Unfall mit dem Mini am Rücken verletzt hatte. Die Motorrad-Wertung entschied der Australier Toby Price zum  zweiten Mal nach 2016 für sich. Hersteller KTM feierte den 18. Sieg nacheinander. Die Rallye war in diesem Jahr übrigens erstmals nur in einem südamerikanischen Land ausgetragen worden.

Quelle: n-tv.de, tno/dpa/sid

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