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Sorgerechtsstreit mit Ex-Freund Asarenka droht US-Open-Verzicht

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Wiktoria Asarenka ist nach einjähriger Babypause zurück auf dem Tennisplatz.

(Foto: imago/AFLOSPORT)

Seit der Trennung von ihrem Freund kämpft Tennisstar Wiktoria Asarenka um das Sorgerecht des gemeinsamen Sohnes. Ein Gericht in Los Angeles gibt nun eine erste Entscheidung bekannt - die der Mutter den Start beim US-Open kosten könnte.

Der früheren Weltranglistenersten Wiktoria Asarenka droht wegen eines Sorgerechtsstreits um ihren Sohn der US-Open-Verzicht. Der achtmonatige Leo darf nach Anordnung eines Gerichts den Bundesstaat Kalifornien bis zur Klärung der Rechtsangelegenheit nicht verlassen. Das berichteten mehrere US-Medien.

Frühestens im Oktober soll es vor der Instanz in Los Angeles zu einer ersten Entscheidung kommen. Das vierte und letzte Grand-Slam-Turnier des Jahres beginnt am 28. August in New York. Die zweimalige Australian-Open-Siegerin Asarenka hatte 2012 und 2013 im Endspiel von Flushing Meadows gestanden.

Asarenkas Ex-Freund Billy McKeague, amerikanischer Vater des gemeinsamen Sohnes, hatte nach der Trennung des Paares im Juli 2017 einen Sorgerechtsantrag beim Gericht in Los Angeles eingereicht. Die Familie hat dort ebenso einen Wohnsitz wie im weißrussischen Minsk, wo Asarenka geboren wurde.

Die 28-Jährige hatte erst im Juni beim Turnier auf Mallorca ihr Comeback nach rund einjähriger Babypause gefeiert. In Wimbledon war Asarenka, derzeit nur die Nummer 204 der Welt, im Achtelfinale an Simona Halep gescheitert. Aus "familiären" Gründen hatte Asarenka ihre Teilnahme am Hartplatzevent in dieser Woche in Cincinnati abgesagt. Davor hatte sie in Stanford offiziell wegen einer Viruserkrankung gefehlt.

Quelle: n-tv.de, vck/sid

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