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Nächster Sieg bei Eishockey-WM DEB-Team übersteht torreichen Kraftakt

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Daniel Fischbuch traf für die ersatzgeschwächte deutsche Mannschaft zum 2:0.

(Foto: IMAGO/ActionPictures)

Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft fährt bei der Weltmeisterschaft den nächsten Sieg ein. Das DEB-Team tut sich gegen Gruppenschlusslicht Kasachstan allerdings schwerer als erwartet. Nun ist sogar die beste Gruppenphase der Verbandsgeschichte möglich.

Deutschlands Eishockey-Nationalteam hat nach dem fünften Sieg in Serie bei der WM in Finnland die Chance auf die beste Vorrunde der Verbandsgeschichte. Die ersatzgeschwächte Auswahl von Bundestrainer Toni Söderholm gewann gegen den Vorrundenletzten Kasachstan mühevoll 5:4 (3:2, 1:1, 1:1). Am Dienstag im abschließenden Gruppenspiel gegen den Erzrivalen Schweiz (11.20 Uhr/Sport1 und MagentaSport) kann Deutschland im Optimalfall gar den Gruppensieg und damit die beste Ausgangslage für das Viertelfinale am Donnerstag erringen.

Jonas Müller (5. Minute) mit seinem ersten WM-Tor überhaupt, Leo Pföderl (17.), Daniel Fischbuch (19.), Lukas Reichel (26.) und Yasin Ehliz (48.) schossen in Helsinki die Tore für die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB). Mit nun 15 Punkten stellte das DEB-Team bereits nach sechs Spielen das bislang erfolgreichste WM-Vorrunden-Abschneiden von 2019 ein. Roman Starschenko (3.), Jegor Petuchow (16.), Pawel Akolzin (40.) und Nikita Michailis (41.) trafen für den kampfstarken Außenseiter, dem der Abstieg aus der A-Gruppe droht.

Da der Viertelfinal-Einzug schon vorher festgestanden hatte, schonte Söderholm einige Leistungsträger. Im Tor kam Dustin Strahlmeier von den Grizzlys Wolfsburg zu seinem WM-Debüt, NHL-Goalie Philipp Grubauer stand gar nicht im Kader. Auch die leicht angeschlagenen Korbinian Holzer und Matthias Plachta spielten nicht. "Die sind beide spielfähig, nichts Schlimmes", sagte Söderholm zum Duo aus Mannheim.

Auch zu NHL-Stürmer Tim Stützle hatte der Bundestrainer eine ähnliche Meinung. Doch der 20 Jahre alte Ausnahmestürmer wird nach seiner leichten Knieverletzung aus dem Spiel gegen Frankreich am vergangenen Montag (3:2) bei der WM nicht mehr spielen - offenbar auf Geheiß seines NHL-Teams Ottawa Senators. «Die Entscheidung liegt nicht in meinen Händen», sagte Söderholm verstimmt.

Quelle: ntv.de, ter/dpa

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