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Vegas feiert Drama-SiegEines der verrücktesten Siegtore der Finalgeschichte

07.06.2026, 08:50 Uhr
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Shea Theodore (27) feiert seinen Siegtreffer mit den Teamkollegen. (Foto: IMAGN IMAGES via Reuters Connect)

Das dritte Playoff-Endspiel in der NHL hat es in sich. Die Carolina Hurricanes verlieren am Ende trotz einer großen Aufholjagd. Auch Rekorde werden gebrochen. Am Ende entscheidet ein wilder Schuss die Partie.

Die Vegas Golden Knights haben nach einem turbulenten dritten Endspiel wieder die Führung in der Finalserie der NHL übernommen. Die Gastgeber gewannen in Las Vegas nach Overtime 5:4 gegen die Carolina Hurricanes, nachdem sie zuvor in der regulären Spielzeit eine 4:0-Führung aus den Händen gegeben hatten. Das Team aus der Glücksspiel-Metropole führt nun mit 2:1-Siegen, für den Titel braucht eine Mannschaft vier Erfolge.

Ein Glückstreffer bescherte Las Vegas in der sechsten Minute der zweiten Verlängerung das erlösende Siegtor. Ein Schlagschuss von Shea Theodore von der blauen Linie prallte von der Bande hinter dem Tor zurück. Der Puck ging dann von Carolina-Schlussmann Brandon Bussi aus ins Tor, nachdem zuvor noch sein Teamkollege Jordan Martinook hinter dem Tor die zurückkommende Scheibe unglücklich berührt hatte.

Gleich zwei Rekorde

Zunächst hatte alles nach einer klaren Angelegenheit ausgesehen. Auch weil Angreifer Mitch Marner mit drei Toren innerhalb von 6:10 Minuten überragte und damit einen neuen Rekord für den schnellsten Hattrick in der Geschichte des Stanley-Cup-Finals aufstellte, führte Vegas nach dem zweiten Drittel mit 4:0. "Ich kann so etwas nicht alleine schaffen. Wir fünf Spieler sind bestens aufeinander abgestimmt", sagte Marner, nachdem er die 69 Jahre alte Bestmarke des legendären Maurice Richard verbessert hatte. 

Carolina, das die Hauptrunde als bestes Team im Osten abgeschlossen hatte, gab sich jedoch nicht geschlagen. Jordan Martinook, Taylor Hall und Jordan Staal trafen innerhalb von nur 39 Sekunden und verkürzten im letzten Drittel von 0:4 auf 3:4. Es waren die schnellsten drei Tore in Folge in der Geschichte des Stanley-Cup-Finals.

Ohne eigenen Torwart und mit einem zusätzlichen Spieler erzwang Andrej Swetschnikow in der 59. Minute mit dem Tor zum 4:4 die Verlängerung. Dort durften dann doch noch die Hausherren jubeln. Das vierte Spiel der Serie findet in der Nacht zum Mittwoch erneut in Las Vegas statt. Für die Knights ist es das dritte Stanley-Cup-Finale im neunten Jahr ihrer Existenz. 2023 sicherte sich die Franchise aus dem US-Bundesstaat Nevada die Trophäe

Quelle: ntv.de, tno/dpa

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