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Klare Führung verspieltFüchse Berlin bringen sich in Champions League arg in Schwierigkeiten

30.04.2026, 20:45 Uhr
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Mathias Gidsel und die Füchse Berlin stehen vor einem komplizierten Rückspiel. (Foto: picture alliance / contrastphoto)

Lange sieht es so aus, als würden die Füchse Berlin mit einem komfortablen Vorsprung ins Rückspiel des Champions-League-Viertelfinals gehen. Doch in der letzten Viertelstunde geht es im Hexenkessel von Veszprem dahin.

Die Handballer der Füchse Berlin haben im Viertelfinal-Hinspiel der Champions League eine gute Ausgangsposition verschenkt. Obwohl die Berliner lange Zeit führten, unterlagen sie beim ungarischen Meister Veszprém HC mit 34:35 (20:17). Beste Berliner Werfer waren Welthandballer Mathias Gidsel (13 Tore) und Lasse Andersson (8).

Obwohl der deutsche Meister statt mit einer komfortablen Führung ins Rückspiel geht, war Kapitän Max Darf schwer begeistert von dem Duell in der stimmungsvollen Arena von Veszprem: "Das war ein tolles Spiel heute. Es war eine wahnsinnige Erfahrung, in dieser Arena ein Viertelfinale zu spielen, wobei es sehr hitzig wurde von den Rängen", sagte der schwedische Nationalspieler. "Wenn wir mit fünf Toren führen, hätten wir cleverer sein können. Die Cleverness war aber auf der Veszprém-Seite heute, sie haben sehr gut gespielt. Wir konnten das Sieben-gegen-Sechs nicht stoppen in der zweiten Hälfte. Ich freue mich auf nächste Woche."

Einbruch 20 Minuten vor Schluss

Die Füchse waren von Beginn an hellwach und kamen vor allem in der Offensive gleich in den Spielfluss. Mit viel Tempo ließen die Füchse den Ball schnell durch die eigenen Reihen laufen. Die sonst so starke Abwehr der Ungarn fand kaum Lösungen. Zudem war Keeper Dejan Milosavljev mit einigen Paraden zur Stelle. Nach rund sechs Minuten führten die Füchse schon 6:3.

Als dann auch die Berliner einige Chancen liegenließen, konnten die Gastgeber in der 20. Minute zum 13:13 ausgleichen. Die Füchse zeigten sich aber wenig beeindruckt und schlugen sofort wieder mit einem 4:0-Lauf zurück. Auch nach dem Seitenwechsel blieben die Füchse zunächst souverän.

Nach knapp 40 Minuten war der Vorsprung auf fünf Tore angewachsen (25:20). Doch anschließend scheiterten die Berliner immer wieder an Veszprém-Keeper Mikael Appelgren. Acht Minuten vor Schluss gerieten sie erstmalig überhaupt in Rückstand (29:30). Der verwandelte Siebenmeter von Tim Freihöfer sieben Sekunden vor Ende zum 34:35 lässt aber noch alle Chancen für das Rückspiel in Berlin offen. Zuvor war Tobias Gröndahl zweimal für den Bundesligisten vom Strich gescheitert.

Quelle: ntv.de, ter/dpa

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