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Kobayashi siegt in Oberstdorf Geiger fliegt mit Glanzleistung aufs Podium

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Karl Geiger strahlt nach dem erfolgreichen Tourneeauftakt.

(Foto: imago images/GEPA pictures)

Lokalmatador Karl Geiger kann auf seiner Oberstdorfer Heimschanze auf dem Podest mitfeiern: Der Deutsche springt beim Auftaktwettbewerb der Vierschanzentournee auf Rang zwei hinter Seriensieger Ryoyu Kobayashi aus Japan. Auch die anderen DSV-Springer zeigen gute Leistungen.

Titelverteidiger Ryoyu Kobayashi hat das Auftaktspringen der 68. Vierschanzentournee in Oberstdorf gewonnen und damit einen Rekord eingestellt. Der Japaner siegte mit Sprüngen auf 138 und 134 Meter vor 25.500 Zuschauern auf der Schattenbergschanze im Allgäu.

Bester Deutscher wurde Karl Geiger, der mit Sprüngen auf 135 und 134 Meter den zweiten Platz belegte. "Mir ist ein Stern vom Herzen gefallen. Es waren zwei gute Sprünge und ich bin mega happy. Die Atmosphäre war der Hammer, es war wirklich brutal geil", sagte der strahlende Geiger, der "einfach einen rausgehauen" habe. Auch Markus Eisenbichler (134 und 123,5 Meter) schaffte als Elfter ein ordentliches Resultat. Das Podium hinter Kobayashi und Geiger komplettierte der Pole Dawid Kubacki als Dritter.

Kobayashi gewann damit nach dem Vierfachsieg aus dem Vorjahr sein fünftes Tournee-Springen am Stück. Das haben vor ihm nur Helmut Recknagel, Sven Hannawald sowie Kamil Stoch geschafft. Siegt der Japaner auch an Neujahr, ist er alleiniger Rekordhalter beim Traditionsevent.

Gute Gesamtleistung im deutschen Team

Ein Traumstart wie vor vier Jahren, als Severin Freund zum Auftakt gewann, ist damit für den Deutschen Skiverband (DSV) zwar ausgeblieben - den Kontakt zur Spitze beim Traditionsevent wahrte Top-Mann Geiger für das Team des neuen Bundestrainers Stefan Horngacher vor der zweiten Station in Garmisch-Partenkirchen an Neujahr aber.

Neben dem Top-Duo Geiger und Eisenbichler schafften es auch Pius Paschke (12.), Stephan Leyhe (13.), Constantin Schmid (20.), Luca Roth (27.) und Moritz Baer (29.) in den zweiten Durchgang. Das Springen komplett verpasst hatte Richard Freitag, der in der Qualifikation nur Rang 59 belegt hatte und damit einen großen Rückschlag erlitt. "Weitermachen und dann schauen, wie die weiteren Pläne sind", hatte der ratlose Sachse im Anschluss gemeint. Team-Weltmeister Freitag wird sich strecken müssen, um nach Garmisch weiter zum deutschen Aufgebot zu gehören.

Quelle: ntv.de, sgu/dpa

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