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Sieg in der Qualifikation Geiger schwebt im Tournee-Traum

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"Ich finde schon langsam rein": Karl Geiger.

(Foto: dpa)

Skispringer Ryoyu Kobayashi ist doch schlagbar - zumindest in der Qualifikation. Japans Dauersieger landet beim Neujahrstest in Garmisch hinter dem deutschen Hoffnungsträger Karl Geiger. Das verspricht reichlich Spannung für den Auftakt im Jahr 2020. Insgesamt sind neun Deutsche dabei.

Karl Geiger hat die deutschen Hoffnungen bei der Vierschanzentournee mit einem Sieg in der Qualifikation weiter befeuert und kann optimistisch in das Jahr 2020 starten. "Ich finde schon langsam rein", sagte der 26 Jahre alte Skispringer nach seinem Satz auf 139 Meter, mit dem er sogar Japans Dauersieger Ryoyu Kobayashi hinter sich ließ, der hinter dem Österreicher  Philipp Aschenwald auf Platz drei landete. In Garmisch-Partenkirchen wird Geiger an Neujahr (ab 14 Uhr im ZDF und bei Eurosport) als letzter von 50 Skispringern von der Schanze gehen. Und er darf durchaus auf den ersten deutschen Sieg in Garmisch seit Sven Hannawalds Erfolg im Jahr 2002 hoffen.

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Japans Dauersieger: Ryoyu Kobayashi.

(Foto: dpa)

"Der Sprung war schon sehr gut. Es war ein toller Sprung von Karl", sagte Bundestrainer Stefan Horngacher im ZDF. Nach dem furiosen Auftakt in Oberstdorf scheint sich alles auf ein Duell von Kobayashi gegen Geiger zuzuspitzen. "Karl zeigt, dass man Kobayashi schlagen kann. Ich hoffe, er macht im neuen Jahr so weiter", sagte Teamkollege Stephan Leyhe, der Rang zwölf belegte.

Geiger, der schon im vergangenen Jahr als deutscher Favorit ins Tournee-Rennen gestartet war, ist im Winter 2019/2020 bislang ein Muster an Konstanz. In keinem Weltcup-Springen schnitt er schlechter als Rang sieben ab, zum Saisonhöhepunkt scheint er sein Niveau noch einmal gesteigert zu haben.

Eisenbichler lässt auf mehr hoffen

In Garmisch gewann er nicht nur die Qualifikation, sondern zuvor schon das Training. "Jetzt können wir locker Silvester feiern und morgen kommen wir wieder her", sagte Horngacher. Eine lange Party gibt es naturgemäß nicht, dafür ist der Wettkampf zum Start ins neue Jahr viel zu wichtig und prestigeträchtig. Während Geiger am Mittwoch in einem deutschen Duell auf Moritz Baer trifft, darf auch der dreifache Weltmeister Markus Eisenbichler erneut auf eine klare Steigerung hoffen. Sein fünfter Platz in der Qualifikation lässt auf mehr hoffen.

"Einfach solche Sprünge machen und a Gaudi haben", wünschte sich der Zweite des Vorjahres. Nach turbulenten Monaten in seinem besten Karrierejahr gelang ihm zum Abschluss ein starker Flug. Insgesamt neun deutsche Skispringer haben ihr Ticket für den Wettkampf der besten 50 Athleten gelöst. Zu einem brisanten Duell kommt es erneut bei den Österreichern: Wie schon in Oberstdorf tritt Top-Springer Stefan Kraft im K.o.-Duell gegen Weltcup-Rekordsieger Gregor Schlierenzauer an.

Quelle: ntv.de, Patrick Reichardt und Thomas Eßer, dpa

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