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"Chance für unsere Stadt"Hamburg erwartet von Olympia höhere Einnahmen als Kosten

11.03.2026, 14:58 Uhr
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Sportsenator Andy Grote ist sicher, dass die Olympischen Spiele die Stadt Hamburg finanziell nicht belasten. (Foto: picture alliance/dpa)

Drei Orte wollen die nächsten Olympischen Spiele in Deutschland ausrichten. Hamburg ist einer davon - und dem Senat zufolge würde die Austragung nicht einmal zusätzliche Kosten verursachen. Im Gegenteil: Sportsenator Grote rechnet mit einer Zukunftschance.

Der Hamburger Senat rechnet bei einem Zuschlag für die Olympischen Spiele mit einer kostendeckenden Durchführung des Megaevents. Dies geht aus dem finanziellen Rahmenkonzept hervor, das Kosten von 4,8 Milliarden Euro geplante Einnahmen von 4,9 Milliarden gegenüberstellt. Notwendige Investitionen in Höhe von rund 1,3 Milliarden Euro könnten zudem gut in den milliardenschweren Investitionshaushalt der Stadt integriert werden, hieß es.

"Wir werden mit Olympia für die großen Zukunftsthemen unserer Stadt mehr Geld haben als ohne", sagte Sportsenator Andy Grote: "Was wir uns hingegen nicht leisten können, ist, auf Olympia zu verzichten. Diese Spiele sind eine Chance für unsere Stadt, eine Chance für alle, und wir sollten sie nutzen."

Hamburg bewirbt sich neben München, dem Rhein-Ruhr-Gebiet und Berlin um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Von den vier deutschen Interessenten hat bislang nur München ein Referendum durchgeführt, das mit einer Zustimmung von 66,4 Prozent erfolgreich war.

Hamburg war 2015 an einem Referendum zur Olympiabewerbung gescheitert. Damals waren 11,2 Milliarden Euro für das Projekt veranschlagt worden, wovon der Bund 6,2 Milliarden übernommen hätte. Kritiker hatten damals beanstandet, dass die Kosten weitaus höher geworden wären. Nun sollen in einem erneuten Anlauf am 31. Mai die Bürger befragt werden. Der Deutsche Olympische Sportbund will am 26. September 2026 in Baden-Baden über eine deutsche Bewerbung entscheiden.

Quelle: ntv.de, ara/sid

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