"Ein wahrer Freund"

König Haralds Tod erschüttert Norwegens Sport

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König Harald beim norwegischen Pokalfinale im Mai 2026. (Foto: IMAGO/Gonzales Photo)
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28.08.2026 | 16:00 Uhr
Eine ganze Nation trauert nach dem Ableben des norwegischen Königs Harald. Im skandinavischen Land steht die Welt still. Auch der Ball rollt nicht mehr. Norwegens Sport weint um den dreimaligen Olympiateilnehmer im Segeln.

Nach dem Tod von König Harald von Norwegen trauert die Sportwelt des Landes um den ehemaligen Segler und reagiert mit Spielverschiebungen im Fußball. Wie der norwegische Fußballverband mitteilte, ruht der Ball unter anderem in der Eliteserien, der höchsten Spielklasse der Männer, für 48 Stunden. "Aus Respekt vor der Familie und der Staatstrauer veranlassen wir die Verschiebung der Spiele auf höchster Ebene", hieß es. Spiele im Breitensport sollen demnach planmäßig stattfinden.

"Der Tod von König Harald betrifft uns alle. Norwegen trauert, und unsere Gedanken sind bei der Königsfamilie", wird Verbandspräsidentin Lise Klaveness zitiert. Nicht von der Verschiebung betroffen ist laut Spielplan die Partie des letztjährigen Überraschungsteams in der Champions League am Sonntag, FK Bodö/Glimt, gegen Rosenborg Trondheim.

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Symbol des modernen Norwegens - König Harald V. ist tot

Im Handball geht es weiter

Der 89-jährige Monarch war nach rund 35 Jahren auf dem Thron am frühen Morgen in Oslo gestorben. Er sei für den norwegischen Sport ein "echter Förderer" und "wahrer Freund des Sports" gewesen, würdigte ihn der norwegische Fußballverband.

Seit 1994 war der König Ehrenpräsident des Weltverbands der Segelsportarten. Er war bis ins hohe Alter selbst im Segelsport aktiv, nahm dreimal an Olympischen Spielen teil und gewann 1987 bei der Eintonner-Weltmeisterschaft in Kiel die Goldmedaille. Noch 2022 - im Alter von 85 Jahren - belegte er bei der Weltmeisterschaft der 8-Meter-Klasse in Genf den zehnten Platz.

Auch im norwegischen Handball standen zunächst Spielverschiebungen im Raum. Nach Angaben des nationalen Handballverbandes findet jedoch "die überwiegende Mehrheit der Spiele wie ursprünglich geplant" statt. Am Samstag beginnt demnach regulär die neue Saison der höchsten Handball-Liga des Landes.

Verwendete Quellen: ntv.de, sue/sid