Dritter Vuelte-Etappensieg

Britisches Sprinttalent wandelt auf ganz großen Spuren

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Jubeln kann er auch: Matthew Brennan. (Foto: picture alliance/dpa/AP)
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02.09.2026 | 19:05 Uhr
Der Topstar legt vor, das Talent verwandelt: Matthew Brennan gewinnt seine dritte Etappe bei der Vuelta. Bedanken dafür kann er sich vor allem bei Edelhelfer Wout Van Aert, der ihn mustergültig in den Zielsprint bringt.

Der britische Radprofi Matthew Brennan hat die elfte Etappe der Spanien-Rundfahrt gewonnen und seinen bereits dritten Tagessieg bei der laufenden Vuelta gefeiert. Der 21-Jährige vom Team Visma-Lease a Bike setzte sich nach 151,3 Kilometern zwischen Cartagena und Lorca im Sprint vor dem Franzosen Bryan Coquard (Cofidis) und dem Belgier Jordi Meeus aus dem deutschen Team Red Bull-Bora-hansgrohe durch.

Mit dem dritten Etappensieg wandelt Brennan auf den Spuren seines Vorbilds Mark Cavendish. Der britische Sprintkönig und alleinige Rekordhalter mit meisten Tour-Etappensiegen gewann bei seinem Vuelta-Debüt auch gleich drei Etappen. Er war damals aber schon 25 Jahre alt. Der erst 21 Jahre alte Brennan profitierte von der selbstlosen Vorarbeit seines Teamkollegen Wout Van Aert. Der belgische Topstar zog den Sprint perfekt an und wurde letztlich Fünfter.

Damit behält Roubaix-Sieger Van Aert das Grüne Trikot des punktbesten Fahrers. Der dänische Ex-Weltmeister Mads Pedersen aus dem deutschen Team Lidl-Trek war wegen einer Erkrankung nicht mehr zur Etappe angetreten. Damit ist ein starker Konkurrent Van Aerts und Brennans aus dem Rennen. Die Sprinterteams hatten das sehr schnelle Rennen weitgehend unter Kontrolle, am einzigen kategorisierten Anstieg rund 30 Kilometer vor dem Ziel (Alto de Aledo, 3. Kategorie) konnte sich niemand absetzen.

An der Spitze der Gesamtwertung änderte sich nichts. Der Spanier Enric Mas, der das Rote Trikot vom verletzt ausgeschiedenen Topfavoriten Tadej Pogacar übernommen hatte, führt weiter mit 1:18 Minuten Vorsprung auf den slowenischen Vuelta-Rekordchampion Primoz Roglic (Red Bull-bora-hansgrohe).

Am Donnerstag geht der Kampf um den Gesamtsieg bei der nach Höhenmetern drittschwersten Etappe weiter. Auf dem Weg zur Bergankunft auf dem 2168 Meter hohen Calar Alto in der Sierra de los Filabres müssen 4475 Höhenmeter bewältigt werden. Die folgenden drei Tage werden kaum weniger anspruchsvoll, ehe die Etappen zu Beginn der Schlusswoche etwas mehr Ruhe versprechen. Die Vuelta endet am 13. September in Granada.

Verwendete Quellen: ntv.de, ses/dpa/sid