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Giganten-Halbfinale in Wimbledon Rekord-Federer bittet Nadal zum "Hype"-Duell

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Roger Federer sicherte sich neben dem Halbfinaleinzug mit seinem 100. Wimbledon-Sieg ganz nebenbei noch einen weiteren Tennis-Rekord.

(Foto: REUTERS)

Erst sichert sich Tennisstar Roger Federer mit einem neuen Rekord den Halbfinaleinzug in Wimbledon. Dann zieht sein Dauerrivale Rafael Nadal nach - und beschert dem Rasen-Grand-Slam erstmals seit 2008 wieder ein Duell der beiden Superstars. Die genießen den Hype.

Roger Federer genoss mit ausgebreiteten Armen den Jubel über sein stolzes Jubiläum - und machte sich prompt bereit für die große Revanche auf dem heiligen Rasen. Mit seinem 100. Einzelsieg in Wimbledon hat sich der "Maestro" ein Halbfinal-Duell mit Dauerrivale Rafael Nadal erspielt. Elf Jahre nach dem legendären Wimbledon-Finale von 2008 kommt es erstmals wieder auf Rasen zum Tennis-Klassiker zwischen den beiden Superstars.

Während Federer trotz einiger Anlaufschwierigkeiten 4:6, 6:1, 6:4, 6:4 gegen den Japaner Kei Nishikori gewann, schlug Nadal den US-Amerikaner Sam Querrey 7:5, 6:2, 6:2. Nun steht das insgesamt 40. Duell der beiden langjährigen Rivalen an, wobei Nadal mit 24:15 Siegen in der Bilanz klar die Nase vorne hat. Auch das letzte Duell vor einem Monat im Halbfinale der French Open hatte er für sich entschieden.

Genauso wie das epische Endspiel 2008, als er Federer in dessen "Wohnzimmer" auf dem Centre Court entthront hatte. "Es wird schön, ihm auf diesem Belag wieder gegenüberzustehen", sagte Federer nach seinem Match: "Ich weiß, dass es immer einen großen Hype um unser Duell gibt."

"Großartig nach so langer Zeit"

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(Foto: REUTERS)

Auch Nadal freute sich auf die Neuauflage des Endspiels. "Es ist schwer sich vorzustellen, dass wir erneut in dieser Situation sind", meinte der Spanier: "Aber großartig, nach so einer langen Zeit." Im Trubel um Federer und Nadal ging beinahe unter, dass auch Titelverteidiger Novak Djokovic nur noch zwei Siege zum erneuten Triumph fehlen. Die Nr. 1 der Welt spazierte gegen den Belgier David Goffin erneut ins Halbfinale und trifft dort auf den Spanier Roberto Bautista-Agut.

Federer (Nr. 2) hatte gegen Nishikori (Nr. 8) zunächst einen Fehlstart hingelegt, direkt zum Auftakt ein Break kassiert und von den ersten 14 Ballwechseln nur drei gewinnen können. Dem Rückstand lief der 20-malige Grand-Slam-Sieger im ersten Satz letztlich erfolglos hinterher. Allerdings steigerte sich der Schweizer kontinuierlich.

Im zweiten Durchgang war Federer dann voll da, schaltete in den "FedExpress"-Modus und stürmte in 23 Minuten zum Satzgewinn. Obwohl sich Nishikori anschließend nach Kräften wehrte, ließ der "Maestro" nichts mehr anbrennen. Vor allem dank seiner hervorragenden Quote bei den Netzangriffen kontrollierte er das Geschehen und siegte sich ein weiteres Mal in die Tennis-Geschichtsbücher: 100 Einzelsiege beim selben Grand-Slam-Turnier hatte vor Federer noch kein Spieler geschafft.

Im Halbfinale gegen seinen Dauerrivalen Nadal dürfte Federer aber deutlich stärker gefordert sein als gegen Nishikori. Der Spanier präsentierte sich in seinem Viertelfinale in starker Form. Gegen den US-Amerikaner Querrey hatte Nadal im ersten Satz einige Mühe, den er erst nach gut einer Stunde für sich entscheiden konnte. In der Folge kassierte er aber kein weiteres Break.

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Quelle: n-tv.de

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