Wimbledon-Sieger Jannik Sinner hat wegen seiner anhaltenden Verletzungsprobleme die Teilnahme an den US Open abgesagt. Der Weltranglistenerste kann aufgrund seiner Beschwerden im rechten Knie beim letzten Grand Slam des Jahres (30. August bis 13. September) nicht an den Start gehen. Zuletzt hatte der Italiener bereits auf die Generalprobe in Cincinnati verzichtet.
"Obwohl ich hart mit meinem Team und dem medizinischen Stab gearbeitet habe, mussten wir eine schwierige Entscheidung treffen: Ich werde dieses Jahr nicht bei den US Open antreten können", sagte Sinner, der nach seinem Sieg in Wimbledon kein Match mehr absolviert hat.
Sinner hatte zuvor die Masters in Indian Wells, Miami, Monte Carlo, Madrid und Rom gewonnen und damit als erster Spieler bei fünf 1000er-Events in Folge triumphiert. Im Juli sicherte sich der Südtiroler mit einem Sieg über Alexander Zverev zum zweiten Mal in Folge den Wimbledontitel.
Sinner raus, Alcaraz rein
Beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres in New York hatte Sinner auf seinen sechsten Major-Titel gehofft. Sein größter Konkurrent Carlos Alcaraz, der zuletzt ebenfalls mit Verletzungsproblemen zu kämpfen hatte, hatte erst am Donnerstag seine Zusage für New York gegeben.
Derweil gibt sein Kontrahent Carlos Alcaraz gibt bei den US Open sein lang erwartetes Comeback. Der Weltranglistenzweite aus Spanien hat wegen seiner anhaltenden Handgelenksverletzung seit April kein Match mehr bestritten, bestätigte am Donnerstag aber seine Teilnahme beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres (ab 30. August). Alcaraz geht in New York als Titelverteidiger an den Start.
"Ich bin zurück", sagte der Spanier in einem kurzen Video, das er in den sozialen Netzwerken verbreitete. Der 23-Jährige hatte zuletzt unter anderem die French Open und Wimbledon ausgelassen, auch bei der US-Open-Generalprobe in Cincinnati fehlt der siebenmalige Grand-Slam-Sieger.

