Soldat stirbt bei Show

Tödlicher Sturz vor Footballspiel erschüttert die USA

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Bei einer Abseil-Aktion vor einem Footballspiel in Texas kam es zu einem tödlichen Unfall. (Foto: dpa)
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19.10.2026 | 10:22 Uhr
Show gehört in den USA vor einem Footballspiel dazu. Beim Duell einer College-Auswahl gegen ein Team der Navy geht sie dramatisch schief. Ein Soldat stürzt aus großer Höhe aufs Feld und stirbt.

Ein US-Soldat ist bei einem tragischen Unglück vor einem Footballspiel in San Antonio ums Leben gekommen. Der Angehörige der Streitkräfte war vor dem Spiel beim Abseilen vor rund 23.000 Zuschauern von der Hallendecke des Alamodome aus großer Höhe abgestürzt und auf das Spielfeld geprallt. Wie die Pressestelle der Nellis Air Force Base mitteilte, kam der Mann nach dem Unfall in ein örtliches Krankenhaus, wo er seinen Verletzungen erlag.

Der Sturz ereignete sich kurz vor Beginn des jährlichen Spiels des College-Teams der University of Texas at San Antonio (UTSA) gegen eine Auswahl der US-Navy. Dabei führten US-Soldaten das sogenannte Fast-Rope-Verfahren vor, bei dem sie demonstrieren, wie sie in extrem kurzer Zeit an einem Spezialseil zu Boden gleiten.

In den sozialen Medien kursieren mehrere Videos, auf denen zu sehen ist, wie ein Mann in einem Kampfanzug beim Abseilen mit den Füßen voran schnell zu Boden geht. Der Soldat wurde mehrere Minuten lang auf dem Spielfeld behandelt und anschließend auf einer Trage abtransportiert. Wie es zu der Tragödie kommen konnte, ist noch unklar. Es wurde eine Untersuchung eingeleitet, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären. Die Identität des Soldaten ist bislang noch nicht bekanntgegeben worden.

UTSA-Coach Jeff Traylor sagte nach dem Spiel, dass der Unfall "herzzerreißend" und "tragisch" sei. Auch die Universität trauerte um den Soldaten. "Wir sind zutiefst bestürzt über den Vorfall, der sich zu Beginn des heutigen Fußballspiels ereignet hat. Unsere aufrichtigen Gedanken und Gebete gelten dem betroffenen Soldaten, seiner Familie und seinen Kameraden", schrieb die UTSA auf der Plattform X.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar/dpa