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Deutsches Duo schiebt FrustUmstrittene Eistanz-Olympiasieger sind nun auch Weltmeister

29.03.2026, 05:52 Uhr
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Glückliche Weltmeister: Laurence Fournier Beaudry und Guillaume Cizeron. (Foto: AP)

Nach dem großen Wirbel um ihren Olympiasieg dominieren Laurence Fournier Beaudry und Guillaume Cizeron bei der Weltmeisterschaft in Prag. Das deutsche Eistanz-Paar hat mit den Top-Plätzen nichts zu tun.

Das Eistanz-Duo Laurence Fournier Beaudry und Guillaume Cizeron hat nach seinem umstrittenen Olympiasieg bei den Winterspielen in Italien auch bei der Eiskunstlauf-Weltmeisterschaft in Prag die Goldmedaille gewonnen. Die beiden Franzosen bauten ihre Führung nach dem Rhythmustanz im Kürtanz noch einmal deutlich aus und bejubelten ihren ersten gemeinsamen WM-Titel. Cizeron hatte zuvor schon fünfmal Gold mit seiner früheren Eislauf-Partnerin Gabriella Papadakis geholt.

Fournier Beaudry und Cizeron kamen auf 230,81 Punkte. Silber sicherten sich Piper Gilles/Paul Poirier aus Kanada (211,52 Punkte) vor Emilea Zingas/Vadym Kolesnik aus den USA (209,20 Punkte). Das deutsche Eistanz-Paar Jennifer Janse van Rensburg und Benjamin Steffan landete auf dem 17. Rang. "Wir machen jetzt eine Pause und sind froh, die Schlittschuhe erst einmal beiseitezulegen, bevor wir sie wieder anziehen", sagte Steffan.

Sogar eine Petition wurde gestartet

Um die Eistanz-Entscheidung bei den Winterspielen vor mehr als sechs Wochen hatte es viel Wirbel gegeben. Trotz eines Patzers beim Twizzle - einer schnellen Drehung auf einem Bein - siegten Fournier Beaudry und Cizeron damals hauchdünn vor dem US-Duo Madison Chock/Evan Bates, das auf eine WM-Teilnahme verzichtete. Dabei gab es bei der französischen Preisrichterin Jézabel Dabouis deutliche Abweichungen vom Jury-Durchschnitt.

Mehr als 26.000 Menschen unterschrieben eine an das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die Internationale Eislauf-Union gerichtete Online-Petition, um Integrität und Gerechtigkeit bei den Bewertungen einzufordern. Der Dachverband wehrte sich und verteidigte die Punktevergabe.

Quelle: ntv.de, tno/dpa

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