Nur ein Weltmeister dabei

Völlig verändertes DBB-Team reüssiert am Ort des EM-Triumphs

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Dennis Schröder ist auch in der NBA-Pause dabei. (Foto: picture alliance/dpa)
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03.07.2026 | 21:49 Uhr
Für die deutschen Basketballer geht es um die WM 2027 in Katar. Dort wollen sie ihren WM-Titel verteidigen. Erst einmal müssen sie die Qualifikation überstehen - gegen Israel gelingt das souveräner als das Ergebnis klingt. Und das an dem Ort, an dem das Team Europameister wurde.

Die deutschen Basketballer haben in der WM-Qualifikation den nächsten Sieg gefeiert. Der von Kapitän Dennis Schröder angeführte Welt- und Europameister gewann in Riga gegen Israel mit 92:86 (45:37) und holte damit den vierten Sieg im fünften Spiel. Schon vor der Partie hatte das Team von Bundestrainer Alex Mumbrú die zweite Gruppenphase erreicht.

Dennoch war der Sieg in der lettischen Hauptstadt, wo die Partie wegen der unsicheren politischen Lage im Nahen Osten ausgetragen wurde, wichtig. Schließlich werden die Ergebnisse aus der ersten in die zweite Gruppenphase mitgenommen. Dort geht es dann endgültig um das Ticket für die WM 2027 in Katar. Zum Abschluss der ersten Gruppenphase trifft Deutschland am Montag (19 Uhr/MagentaSport) in Bamberg auf den krassen Außenseiter Zypern.

Für Mumbrú war der Sieg "super wichtig", wegen der wenigen Zuschauer in der Halle sei es ein "hartes Spiel" gewesen. Dennoch habe sein Team 35 Minuten "guten Basketball" gezeigt, "in den letzten fünf Minuten haben wir Israel ein paar Optionen gegeben."

Schröder stellt sich als Einziger zur Verfügung

Der Erfolg gegen Israel vor leeren Rängen in Riga fiel am Ende knapper aus, als es lange aussah. Das Nationalteam verlor das letzte Viertel mit 16:31. Da war die Partie aber längst entschieden. Spielmacher Schröder war mit 20 Punkten bester Werfer in der deutschen Mannschaft.

Trotz der langen Saison in der NBA steht Schröder auch in diesem Sommer zur Verfügung. Die anderen Topspieler gönnen sich dagegen nach drei großen Turnieren in den vergangenen drei Jahren eine Pause. So sind unter anderem Franz und Moritz Wagner nicht dabei.

In der Xiaomi Arena von Riga, wo Deutschland vor knapp einem Jahr den EM-Titel im Finale gegen die Türkei gewonnen hatte, erwischte Deutschland einen guten Start und zog schnell auf 10:0 davon. Vor allem Kay Bruhnke, der mit dem litauischen Club BC Rytas aus Vilnius in der vergangenen Saison die Champions League gewann, war von Beginn an heiß und erzielte sofort acht Punkte. Am Ende stand Bruhnke bei 15 Zählern. Nach drei Vierteln war die Partie zugunsten des deutschen Teams entschieden. Im Parallelspiel gewann Kroatien mit 123:50 gegen Zypern.

Verwendete Quellen: ntv.de, ara/dpa