Zuletzt kursierten Gerüchte, dass die frisch gebackenen NBA-Champions New York Knicks US-Präsident Donald Trump eine Abfuhr erteilt hätten. Nun prescht allerdings Teambesitzer James Dolan voran und sagt: Die Knickerbockers nehmen die Einladung ins Weiße Haus an.
Der Knicks-Eigentümer bestätigte, dass die Mannschaft von Trump eingeladen worden sei und man dieser gerne nachkommen werde. "Wir müssen noch die Details klären und so weiter, aber ja, natürlich", sagte James Dolan gegenüber "USA Today". "Sehen Sie, ich habe den Präsidenten eingeladen, zum Spiel zu kommen. Er ist ein Freund. Ich kenne ihn seit 30 Jahren und bin sehr stolz darauf, das Team ins Weiße Haus mitzunehmen." Ob aber wirklich alle Spieler mitkommen werden, bleibt abzuwarten.
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Erster Besuch von NBA-Champion
Damit wird erstmals in der Amtszeit von Trump ein NBA-Meister das Weiße Haus besuchen. Die vergangenen fünf Champions in der Ära von Trump lehnten eine Einladung des Präsidenten stets ab, während drei Meister in der Amtszeit von Joe Biden das Weiße Haus besuchten.
Knicks-Besitzer Dolan ist ein Golf-Buddy von Trump. Zu Spiel drei der NBA-Finals war Trump der Einladung Dolans gefolgt und hatte sich das Spiel im Madison Square Garden angeschaut. Prompt verloren die Knicks die erste (und einzige) Partie der Finalserie gegen die San Antonio Spurs. Als Trump auf dem Videowürfel eingeblendet wurde, buhte in die volle Arena aus. Trump nahm es ganz anders wahr: "Sehr gut", fand er die Reaktion des Publikums. "Es war auf jeden Fall fantastisch. Ich glaube, es gab überwiegend Beifall." Der Besuch zog massive Sicherheitsvorkehrungen nach sich und brachte dem Präsidenten viel Kritik ein.
Die New York Knicks hatten erstmals seit 53 Jahren wieder den Titel in der NBA geholt. Sie gewannen die notwendigen vier Spiele gegen die San Antonio Spurs. Ariel Hukporti wurde dabei als dritter Deutscher nach Dirk Nowitzki und Isaiah Hartenstein NBA-Champion.

