Der Sport-Tag
21. August 2026
23:00 Uhr

Köln-Trainer nimmt El Mala in die Pflicht

Nach der Vertragsverlängerung von Said El Mala beim 1. FC Köln hat Trainer René Wagner den umworbenen Offensivspieler in die Pflicht genommen. "Der Junge weiß selbst, dass er viel Verantwortung innerhalb der Mannschaft hat, weil er mit Leistung vorangeht", sagte Wagner drei Tage vor dem ersten Pflichtspiel der neuen Saison.

"Es gab intern nie den Anschein, dass Said uns verlassen wird. Für die Mannschaft und für mich ist es super, dass er bleibt. Er ist ein Unterschiedsspieler, hat sich unglaublich in die Themen reingearbeitet. Jetzt sind wir froh, dass wir Klarheit haben", sagte der 38-Jährige vor Kölns Erstrundenduell im DFB-Pokal bei den Würzburger Kickers (Montag, 18 Uhr/RTL und Sky). Der FC hatte am Donnerstag die Vertragsverlängerung mit El Mala bis 2031 mitgeteilt. Am Freitag bestätigte der Klub zudem die Rückholaktion von Ellyes Skhiri. Der Tunesier wird gegen Würzburg bereits im Kader stehen, so Wagner.

22:16 Uhr

Gewalt-Eskalation im Pokal: Klubs drohen empfindliche Strafen

Lauterns Geschäftsführer Thomas Hengen fand nach dem Skandal-Spiel deutliche Worte. "Das ist ein Derby, da sind die Emotionen groß, so etwas darf aber nicht ausarten. Das schadet uns, das schadet allen, das schadet dem Fußball", sagte der Ex-Profi bei Sky. Für ihn war das Einschreiten der Polizei und das umsichtige Agieren des Schiedsrichterteams entscheidend, dass es nicht zum Spielabbruch kam. Auf dem Platz sei es aber ein faires Derby gewesen.

Beiden Vereinen drohen nun empfindliche Strafen durch den Deutschen Fußball-Bund (DFB). "Der Sonderbericht wird entsprechend lang sein", sagte Referee Robert Schröder bei Sky. Waldhof-Geschäftsführer Gerhard Zuber hätte sich auch einen Abbruch vorstellen können. "Wenn Raketen in den Familienblock geschossen werden, ist das Maß überschritten. Da muss man irgendwann konsequent sein und vielleicht nicht mehr weiterspielen."

21:18 Uhr

Arsenal gibt wichtige Personalie bekannt

Der englische Fußball-Meister FC Arsenal hat kurz vor Saisonstart seine Defensive verstärkt. Die Gunners gaben die Verpflichtung des englischen Nationalspielers Ezri Konsa (28) bekannt, der einen "langfristigen" Vertrag unterschrieb und vom Europa-League-Sieger Aston Villa zu Arsenal wechselt. Medienberichten zufolge kostet Konsa rund 60 Millionen Euro Ablöse.

"Ezri ist ein erstklassiger Verteidiger, der sich dank seiner Athletik, seiner Gelassenheit und seiner taktischen Intelligenz als einer der beständigsten Spieler der Premier League etabliert hat", wird Sportdirektor Andrea Berta in einer Pressemitteilung zitiert. Die Gunners um Nationalspieler Kai Havertz starten am Abend (21 Uhr MESZ/Sky) gegen Aufsteiger Coventry City in die Mission Titelverteidigung in der Premier League.

20:21 Uhr

Polizei stürmt Spielfeld mit Pferden: Nächste Unterbrechung bei Kaiserslautern-Mannheim

Nachdem die Erstrundenpartie im DFB-Pokal zwischen Waldhof Mannheim und dem FC Kaiserslautern bereits in der ersten Hälfte wegen Pyro-Abbrennen und geworfenen Gegenständen unterbrochen worden war, kam es nach dem Abpfiff der regulären Spielzeit (0:0) zu einer Rudelbildung beide Mannschaften. Anschließend legte auch beide Fanlager im hitzigen Südwest-Derby wieder mit illegalen Aktionen los. Etwa schossen FCK-Fans Feuerwerkskörper in Richtung der Tribünen und Mittelkreis, nachdem FKC-Spieler von der Haupttribüne aus massiv mit Gegenständen beworfen wurden, und Waldhof-Fans rannten auf den Rasen und prügelten sich mit der Polizei. Teilweise brannte es.

Daraufhin stürmten Hundertschaften der Polizei das Spielfeld, sogar Beamte zu Pferde ritten aufs Grün. Andere Polizisten führten Hunde mit. Die Mannschaften verschwanden in die Kabinen. Die Partie ging später mit gut 30-minütiger Unterbrechung weiter.

19:08 Uhr

Bittere Pleite: Deutschland muss in Endspiel ums Halbfinale

Die deutsche Hockey-Nationalmannschaft der Männer hat bei der Weltmeisterschaft eine bittere Niederlage kassiert und bekommt ein Endspiel ums Halbfinale. Im ersten Duell der Zwischenrunde verlor der Titelverteidiger gegen Spanien mit 1:2 (1:1) und muss am letzten Spieltag gewinnen. Wie die Iberer und Australien steht Deutschland bei drei Punkten, die ersten beiden Mannschaften der zwei Vierergruppen spielen die Medaillen aus. Die Australier können am Abend gegen Belgien allerdings noch nachlegen.

Im belgischen Wavre brachte Justus Weigand (26.) die "Honamas" nach einer Hereingabe von Michel Struthoff zunächst verdient in Führung. José Basterra (29.) glich mit einem perfekt geschlagenen Siebenmeter aus und sorgte mit seinem zweiten Tor (50.) nach einem Patzer des ansonsten starken Torwarts Jean Danneberg für die Entscheidung zugunsten der in der zweiten Hälfte deutlich verbesserten Spanier. Die Mannschaft von Bundestrainer André Henning hatte ebenso wie Australien einen "Vorsprung" von drei Punkten in die zweite WM-Phase mitgenommen, weil sie den ebenfalls weitergekommenen Gastgeber Belgien in der Gruppenphase besiegt hatte (1:0). Die Belgier könnten am Freitagabend Schützenhilfe leisten: Gewinnen sie gegen das starke Australien, stehen alle vier Teams vor dem letzten Spieltag bei drei Zählern und es käme zu zwei direkten Duellen ums Weiterkommen.

18:21 Uhr

Gegenstände geworfen und Pyro: Südwest-Derby zwischen Mannheim und FCK unterbrochen

Das Südwest-Derby im DFB-Pokal zwischen dem Fußball-Drittligisten SV Waldhof Mannheim und dem Zweitligisten 1. FC Kaiserslautern ist nach wenigen Minuten unterbrochen worden. Grund war zunächst Pyrotechnik aus dem Block der Gäste aus Rheinland-Pfalz.

Die Heimfans warfen Gegenstände in Richtung FCK-Keeper Julian Krahl und zündeten ebenfalls Feuerwerkskörper. Schiedsrichter Robert Schröder pfiff das Duell nach wenigen Minuten wieder an, nachdem sich der Rauch im Carl-Benz-Stadion verzogen hatte. Unmittelbar nach Wiederbeginn flogen erneut Feuerwerkskörper auf das Spielfeld, die Partie lief aber zunächst weiter.

17:50 Uhr

Teenager überrascht bei Deutschland Tour

Der deutsche Radprofi Phil Bauhaus ist bei der Deutschland Tour knapp an seinem erlösenden ersten Etappensieg seit über zwei Jahren vorbeigeschrammt. Der 32-Jährige vom Team Bahrain Victorious musste sich auf der 197 km langen und verregneten zweiten Etappe von Schwäbisch Hall nach Offenbach an der Queich im Zielsprint mit dem fünften Platz begnügen.

Den Tagessieg bejubelte stattdessen überraschend der erst 19 Jahre alte Alessio Magagnotti. Der Italiener vom deutschen Rennstall Red Bull-Bora-hansgrohe verwies überraschend den französischen Top-Sprinter Paul Magnier (Soudal Quick-Step) auf Rang zwei. Der 22-Jährige, am vergangenen Sonntag Gewinner der Cyclassics in Hamburg und im Mai der beste Sprinter beim Giro d'Italia, lag im Ziel überraschend deutlich hinter dem Teenager.

16:52 Uhr

"Kleiner Feigling": Mega-Kampf zwischen Fury und Joshua erneut auf der Kippe

Nicht schon wieder, wird sich der eine oder andere Box-Fan nun denken, doch offenbar wackelt der langersehnte Kampf zwischen Tyson Fury und Anthony Joshua erneut. Der für den November geplante Schwergewichts-Kracher droht auszufallen. Aktuell sehe es nicht so aus, als würde der Kampf stattfinden, sagte Fury in einem Instagram-Video. Dabei beschuldigte er seinen britischen Landsmann Joshua und dessen Promoter Eddie Hearn der Geldgier.

"Es ist, was es ist. Das gleiche alte Klischee ein Jahrzehnt später. Lauft weiter, ihr kleinen Feiglinge", sagte der aufgebrachte Fury bei seiner Schimpftirade. "Ich werde weitermachen und gegen jemand anderen kämpfen." Und an Joshua gerichtet sagte der 38-Jährige: "Aber wisse einfach, dass du nie den Mut hattest, gegen Tyson Fury zu kämpfen, du kleiner Feigling."

Der saudi-arabische Geldgeber würde den Kampf, auf den die Box-Fans seit Jahren warten, gerne im Madison Square Garden in New York abhalten. Das Joshua-Lager verweist aber auf einen Vertrag, der den 36-Jährigen offenbar an Großbritannien als Austragungsort seiner Kämpfe bindet. Manager Hearn sagte daher, dass seinem Schützling bei einem Kampf in den USA eine Entschädigung aufgrund der unterschiedlichen steuerlichen Auswirkungen zustehen würde.

15:49 Uhr

Gladbach-Trainer Polanski will VAR stark limitieren

Für die 1. Runde im DFB-Pokal an diesem Wochenende sind Fan-Proteste gegen den VAR angekündigt. Geht es nach Eugen Polanski, seines Zeichens Cheftrainer von Borussia Mönchengladbach, dann haben diese durchaus ihre Berechtigung.

Der Gladbacher Coach hatte bereits in der Vergangenheit mehrfach deutlich gemacht, dass er kein Freund der Technik und ihres Gebrauchs ist. "Wenn's die nicht alle aufregen würde, würden sie es auch nicht machen", sagte er mit Blick auf die Fans auf der Spieltagspressekonferenz am Freitag. "Ich habe schon mehrmals erwähnt, zu welcher Partei ich gehöre."

Polanski wünscht sich daher, "es würde einfach beim VAR ein paar einfache Dinge geben, wie Abseits ja oder nein, Tor ja oder nein, irgendeine Tätlichkeit, die der Schiedsrichter im Rücken nicht sehen konnte, - bitte anzeigen. Das sind so die einzigen drei Punkte, wo ich sage, das hilft."

An diesem Wochenende jedoch wird der VAR gar nicht eingreifen, da er aus Kostengründen in der ersten Pokal-Runde nicht zur Verfügung steht. Die Gladbacher Borussia tritt nichtsdestotrotz erst am Sonntag bei der TSV Schott Mainz an (15.30 Uhr live bei Sky und auf RTL+).

15:01 Uhr

Verstappen-Verlängerung "kurzfristig die richtige Entscheidung"

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Verstappen nur so lange unter Vertrag, "wie er will"

Max Verstappen verlängert seinen Vertrag bei Red Bull bis 2030. Was dieser Schritt bedeutet und welche Folgen sich daraus ergeben, erklärt Formel-1-Experte Christian Danner.

14:14 Uhr

Zandvoort: Antonelli hat schon wieder die Nase vorn

WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli hat im ersten Freien Training der Formel 1 nach der Sommerpause das Tempo vorgegeben. In der einstündigen Einheit vor der Sprint-Qualifikation beim Großen Preis der Niederlande raste der 19 Jahre alte Italiener im Mercedes auf Platz eins. 

Zweiter wurde auf dem Dünen-Kurs von Zandvoort Formel-1-Titelverteidiger Lando Norris im McLaren. Beide trennten 0,121 Sekunden. Dahinter reihte sich Antonellis Teamkollege George Russell ein vor Rekordweltmeister und WM-Verfolger Lewis Hamilton im Ferrari. Der 41 Jahre alte Brite hat im Klassement 50 Punkte Rückstand als Zweiter auf Antonelli.

Lokalmatador Max Verstappen kam im einzigen Freien Training des vorerst letzten niederländischen Grand Prix nicht über Platz elf hinaus. Nico Hülkenberg belegte im Audi als einziger deutscher Fahrer den siebten Rang.

13:43 Uhr

Vertauschte Nierentests? Prozess um Maradona-Tod unterbrochen

Wegen mutmaßlich vertauschter Nierentests ist der Prozess um den Tod von der argentinischen Fußball-Legende Diego Maradona laut übereinstimmenden Medienberichten unterbrochen worden. Demnach wurden dem am 25. November 2020 an einem Herzinfarkt gestorbenen Maradona versehentlich Untersuchungen zugeordnet, die in Wirklichkeit seinem Vater gehörten. Maradonas Vater, der ebenfalls Diego hieß, war bereits 2015 gestorben.

Der Prozess wurde für eine Woche ausgesetzt. Das Gericht ordnete laut argentinischen Medienberichten die Beschlagnahmung der tatsächlichen Krankenakte an.

13:00 Uhr

BVB schreibt zweistelligen Millionenverlust

Borussia Dortmund meldet für das Geschäftsjahr 2025/2026 einen zweistelligen Millionenverlust. Der Konzernjahresfehlbetrag liege bei 21,7 Millionen Euro, teilte der Verein während seiner Bilanz-Pressekonferenz mit - nach einem Gewinn von 6,7 Millionen Euro im Vorjahr. "Dieser Zustand schreit nicht nach Wiederholung. Es war ein komplexes Geschäftsjahr mit einigen Herausforderungen", sagte Geschäftsführer Carsten Cramer. Der BVB habe das Jahr genutzt, "sich neu zu sortieren und an der einen oder anderen Stelle neu zu justieren". 

Der Gesamtkonzernumsatz sank insbesondere durch das frühe Aus in der Champions League (in den Achtelfinal-Playoffs gegen Atalanta Bergamo) um 65,5 Millionen Euro auf 526 Millionen. "Die Zahlen lassen sich leicht erklären, aber das hilft nichts, wenn man nicht die richtigen Ableitungen trifft", betonte Cramer. Darüber hinaus seien im Geschäftsjahr 2025/2026 stichtagsbedingt geringere Einnahmen aus der Teilnahme an der Klub-Weltmeisterschaft auf den Konzern entfallen. Allein die TV-Erlöse sanken um 58,5 Millionen.

12:03 Uhr

Poldi ruft El Mala an und hat eine klare Forderung

Am Ende des wochenlangen Pokers meldete sich dann auch der Prinz höchstpersönlich - mit einer klaren Forderung. "Trag die Nummer mit Stolz", rief Lukas Podolski seinem Nachfolger Said El Mala zu, als sich der Weltmeister von 2014 zur Vertragsunterzeichnung samt Nummern-Wechsel des umworbenen Shootingstars am Donnerstagabend per Videocall bei seinem geliebten Ex-Klub meldete. 

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Die filmreife Vertragsverlängerung von Said El Mala

El Mala, der einen neuen Kontrakt bis 2031 beim 1. FC Köln unterschrieb und künftig die prestigeträchtige 10 auf dem Trikot trägt, versicherte: "Mache ich, 100 Prozent."

10:55 Uhr

FC Bayern findet wohl Abnehmer für Transfer-Missverständnis

Der FC Bayern München hat in der Endphase des Sommer-Transferfensters doch noch einen Abnehmer für João Palhinha gefunden. Der 31 Jahre alte Portugiese steht kurz vor einer Rückkehr in sein Heimatland zu Benfica Lissabon, nachdem sich ein Transfer in die englische Premier League zu Europa-League-Sieger Aston Villa zuvor zerschlagen hatte.

Bayern-Sportvorstand Max Eberl bestätigte in der Pressekonferenz zum Finale um den Franz-Beckenbauer-Supercup an diesem Samstagabend in Dortmund, dass "sehr viel Bewegung" in dem programmierten Transfer sei. "Trotzdem sind noch ein paar Dinge zu klären", äußerte Eberl. Im Gespräch ist eine fixe Ablösesumme um die 15 Millionen Euro zuzüglich möglicher Bonusbeträge.

10:15 Uhr

BVB-Boss schickt erste Kampfansage an die Bayern

Borussia Dortmund empfängt am Samstag die Bayern zum Supercup-Duell. BVB-Boss Ricken zeigt sich trotz des gescheiterten El-Mala-Transfers zufrieden mit dem Dortmunder Transfersommer - und will gegen die Bayern gleich ein Titel-Zeichen setzen.

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BVB-Boss schickt erste Kampfansage an Bayern

09:56 Uhr

Leichtathletik-Superstar wird für neues Event zum Hymnen-Sänger

Stabhochsprung-Star Armand Duplantis beherrscht Rhythmus nicht nur im Anlauf, sondern auch am Mikrofon. Für die erste Auflage der Ultimate Championship in der Leichtathletik vom 11. bis 13. September hat der 26 Jahre alte Schwede den Popsong "Gold" aufgenommen. Duplantis schrieb das Lied gemeinsam mit Carl Silvergran und Oscar Chase, der das Stück auch produzierte.

 "Gold" soll zur Hymne der Ultimate Championship werden. "Ich habe den Song darüber geschrieben, etwas zu repräsentieren, das viel größer ist als man selbst", sagte Duplantis. "Ich glaube, genau das tun wir alle, wenn wir auf der Bahn stehen. Wir repräsentieren unsere Familie, unser Team und unsere Trainer – und ich liebe diesen Gedanken. Musik und Sport sind zwei Dinge, die Menschen auf die beste Art zusammenbringen. "Gold" ist ein Ausdruck davon", erklärte der Olympiasieger, der im Februar 2025 seine Debüt-Single veröffentlichte. Auf Spotify wurden seine Lieder mehr als elf Millionen Mal gestreamt.

09:13 Uhr

Durchfall und Gänsehaut: Schalke-Profi berichtet von Aufstiegsemotionen

Schlaflose Nächte, Bauchschmerzen und Durchfall: Schalke-Profi Timo Becker hat die Anspannung vor dem Aufstieg des Fußball-Zweitligisten als kaum auszuhalten beschrieben. "Einer meiner fürchterlichsten Tage vorher, glaube ich. Ich konnte nicht schlafen die Nacht. Ich hatte Bauchschmerzen, Durchfall. Da ging alles durch mich durch", sagte Becker in der neuen Sky-Dokumentation "Mythos Schalke - Ein Leben lang". 

Umso größer war die Erleichterung, als Schalke nach 1071 Tagen in Liga zwei am drittletzten Spieltag den Aufstieg perfekt machte. "Es war so laut, das war unfassbar. Die Haare sind mir fast rausgesprungen, so eine Gänsehaut hatte ich", berichtete der in Herten geborene Becker in der Dokumentation, die ab 28. August bei Sky und in einer längeren Fassung deutschlandweit in mehr als 100 Kinos zu sehen ist. "Ich konnte gar nicht mehr meinen Körper kontrollieren. Ich kann mich auch gar nicht mehr an diese Minuten erinnern."

08:13 Uhr

Sprung an Weltranglisten-Spitze verpasst: Tennis-Star muss aufgeben

Die zweimalige Grand-Slam-Siegerin Jelena Rybakina hat beim Masters-Turnier in Cincinnati verletzt aufgegeben und verpasst dadurch den möglichen Sprung an die Spitze der Tennis-Weltrangliste. Die Kasachin beendete ihr Viertelfinal-Match gegen die Polin Iga Swiatek beim Stand von 1:4 wegen Sprunggelenkproblemen.

Sie hätte das Endspiel erreichen müssen, um die Belarussin Aryna Sabalenka als Nummer eins abzulösen. Sabalenka war bei dem Turnier im US-Bundesstaat Ohio bereits im Achtelfinale ausgeschieden.

07:14 Uhr

Brasilien-Legende Ronaldinho will bei Comeback eine Tor-Marke knacken

Die brasilianische Fußball-Legende Ronaldinho steht ein Jahrzehnt nach seinem Karriereende vor einem Comeback in Italien. Der 46-Jährige ist in Italien gelandet und beim Drittligisten FC Ravenna angekommen. Tausende Fans strömten zum "Ronaldinho-Tag".

"Ich bin sehr glücklich, hier mit Freunden zu sein. Wir haben eine Mannschaft, die etwas Großes erreichen kann“, sagte Ronaldinho, der Anteilseigner des Serie-C-Klubs werden wird. Er soll mindestens ein Spiel bestreiten. "Werdet ihr mich spielen sehen? Ich weiß es nicht, das weiß nur der Trainer. Die Rückkehr nach Italien ist wunderbar. Ich bin hier, um meinen Mannschaftskollegen zum Sieg zu verhelfen", sagte der Weltmeister.

"Wie ihr sehen könnt, bin ich in Form, ich fühle mich gut … Wenn ich mein 300. Tor schießen könnte, wäre das noch schöner." Ronaldinho hatte im September 2015 eine aktive Karriere beendet.

06:14 Uhr

Brandt und ter Stegen glänzen erneut für Ajax

Julian Brandt traf erneut, Marc-André ter Stegen parierte glänzend: Angeführt von seinen deutschen Legionären hat Ajax Amsterdam einen großen Schritt in Richtung Ligaphase der Conference League gemacht. Der niederländische Rekordmeister gewann das Playoff-Hinspiel beim Schweizer Erstligisten FC Sion 4:2 (0:1), das Rückspiel steigt am 27. August.

Brandt traf in der 53. Minute mit einem sehenswerten Schlenzer zum 1:1, für den ehemaligen Dortmunder war es im fünften Pflichtspiel für Ajax das dritte Tor. Der 44-malige Nationalkeeper ter Stegen war bei beiden Gegentoren machtlos, kurz vor der Pause (43.) verhinderte er mit einer Glanzparade einen 0:2-Rückstand.

05:50 Uhr

NFL verhängt Millionen-Strafe nach Trainingsprügelei

Nach Schlägereien in einem gemeinsamen Training der NFL-Teams New Orleans Saints und Dallas Cowboys hat die NFL eine Millionen-Strafe verhängt. Die beiden Mannschaften müssen jeweils 500.000 US-Dollar (rund 428.000 Euro) bezahlen, nachdem sich ihre Football-Profis unter der Woche mehrere Handgreiflichkeiten und Schlägereien geliefert hatten.

Die Mannschaften trainierten während der Vorbereitung auf die im September beginnende NFL-Saison einen Tag lang gemeinsam in Kalifornien. Drei Wochen vor dem Saisonstart geht es für viele Profis um Kaderplätze - und ihr Einkommen während der neuen Spielzeit. Entsprechend hoch ist der Einsatz auf dem Platz, da liegen die Nerven mitunter schneller blank als sonst.