Der Sport-Tag
20. August 2024
22:05 Uhr

Rücktritt vom Rücktritt: VfB gelingt Transfer-Coup

Rücktritt vom Rücktritt: Olympiasiegerin Leonie Maier setzt ihre Fußball-Karriere doch noch fort. Beim Regionalligisten VfB Stuttgart unterschrieb die 31-Jährige einen Vertrag bis zum 30. Juni 2025, nachdem sie im Mai beim Bundesligisten TSG Hoffenheim schon ihre Laufbahn beendet hatte.

"Eigentlich hatte ich mich im Sommer dazu entschieden, die Fußballschuhe an den Nagel zu hängen", erklärte die Ex-Nationalspielerin, die immer wieder von Verletzungen ausgebremst worden war: "Nun freue ich mich unglaublich auf die neue Herausforderung hier in Stuttgart und darauf, Teil der jungen Geschichte des Frauenfußballs beim VfB zu sein." Als gebürtige Stuttgarterin habe sie "schon als kleines Kind für den VfB gebrannt", mit dem Engagement bei den Schwaben gehe für die Außenverteidigerin ein "Kindheitstraum" in Erfüllung. Mit dem Nationalteam hatte Maier 2016 in Rio Gold und drei Jahre zuvor den EM-Titel gewonnen, in ihrer Zeit beim FC Bayern wurde sie zweimal deutsche Meisterin (2015 und 2016).

21:22 Uhr

BVB lässt 19-jähriges Juwel nach England ziehen

Borussia Dortmund und Mittelfeld-Talent Abdoulaye Kamara gehen künftig offenbar getrennte Wege. Den 19-Jährigen zieht es vom BVB nach England. Zweitligist FC Portsmouth hat sich laut Transfer-Insider Fabrizio Romano die Dienste von Kamara gesichert. Es handele sich um einen fixen Transfer und keine Leihe, der Medizin-Check sei bereits absolviert.

Kamara (Vertrag bis 2025) galt bereits seit längerem als Abgangskandidat beim BVB. Ein Wechsel in die 2. Bundesliga zu Greuther Führt war allerdings vor einigen Wochen gescheitert. Kamaras Verletzungsanfälligkeit verhinderte seinen Durchbruch beim BVB genauso wie die Tatsache, dass er als schwieriger Charakter gilt und teamintern mehrfach angeeckt sein soll. Die Schwarz-Gelben sollen es aber auch verpasst haben, ihn besser zu integrieren.

20:27 Uhr

So lange fällt verletzter Bayern-Star aus

Abwehrspieler Josip Stanisic wird dem FC Bayern laut Sportvorstand Max Eberl "in den nächsten Wochen" fehlen. Inzwischen sind Details zur Ausfalldauer durchgesickert. Wie "Sky" unter Berufung auf eigene Informationen berichtet, könnte der 24 Jahre alte Kroate bis zu zwei Monate zum Zuschauen verdammt sein. "Bild" schreibt von einer Pause von "mindestens sechs Wochen". Eberl bezeichnete den Stanisic-Schock am Rande des Testspiels gegen den Grasshopper Club Zürich am Dienstag als "Hiobsbotschaft". Der Leih-Rückkehrer hatte sich im Training einen Außenbandriss im Knie zugezogen.

19:44 Uhr

Gündogan zurück nach England? "Wechsel könnte schon in wenigen Stunden perfekt sein"

Ex-Fußball-Nationalspieler Ilkay Gündogan vom FC Barcelona steht nach spanischen Medienberichten kurz vor einer Rückkehr zu Manchester City. Der Agent des 33 Jahre alten Mittelfeldspielers sei derzeit in England, um mit dem Meister der Premier League zu verhandeln, berichtete die katalanische Fachzeitung "Mundo Deportivo" unter Berufung auf Vereinskreise. Barça habe dem Profi zugesichert, dass er ablösefrei wechseln könne, obwohl sein Vertrag noch bis Juni 2025 laufe. Das werde den Transfer erleichtern. "Der Wechsel könnte schon in wenigen Stunden perfekt sein", schrieb das Blatt.

Andere spanische Medien machten ähnliche Prognosen. Gündogan habe sich bereits damit abgefunden, dass er unter dem neuen Trainer Hansi Flick nur wenig Einsatzzeit bekommen würde und den katalanischen Klub deshalb nach nur einem Jahr wieder verlassen müsse. Der Profi habe vorige Woche mit dem Ex-Nationaltrainer gesprochen und anschließend sofort City-Coach Pep Guardiola angerufen. Dabei habe er erfahren, dass sich Guardiola über eine Rückkehr freuen und Gündogan mit offenen Armen empfangen würde.

19:11 Uhr

Roglic setzt wichtiges Ausrufezeichen bei Spanien-Rundfahrt

Der slowenische Radstar Primoz Roglic hat sein erstes Ausrufezeichen bei der Spanien-Rundfahrt gesetzt und das Rote Trikot des Spitzenreiters vom Belgier Wout van Aert übernommen. Der Kapitän des deutschen Teams Red Bull-bora-hansgrohe gewann nach 170,5 Kilometern die vierte Etappe der diesjährigen Vuelta. Roglic führt nach der Ankunft am Kategorie-I-Berg Pico Villuercas mit acht Sekunden vor dem Portugiesen Joao Almeida (UAE Team Emirates), der als Dritter über die Ziellinie fuhr. Der Spanier Enric Mas (Movistar) ist mit 32 Sekunden Rückstand Dritter in der Gesamtwertung.

18:22 Uhr

"Krieg erklärt": Bundesliga-Klub droht sogar Spielabbruch am Samstag

Dem seit Wochen krisengeplagten Fußball-Bundesligisten TSG Hoffenheim droht beim Saisonstart am Samstag gegen Aufsteiger Holstein Kiel (15.30 Uhr/Sky) massiver Ärger mit einem Teil der eigenen Fans. Der Klub ist derart besorgt, dass er sogar einen provozierten Abbruch der Partie nicht ausschließen will: "Wir hoffen, dass das Spiel über die Bühne geht - wir wissen es aber nicht." Laut der TSG haben zwei Ultragruppierungen dem Verein als Reaktion auf die Entlassung von Sport-Geschäftsführer Alexander Rosen Ende Juli den "Krieg erklärt" und verweigern jeglichen Dialog. Die Situation sei "nach der Abberufung" des bei den Ultras beliebten Rosen eskaliert, "es könnte am Samstag gegen Kiel unschön werden", ließ die TSG am Dienstag wissen.

17:40 Uhr

Torwart übernimmt zusätzlich Amt des Vize-Präsidenten

Er steht noch immer im Tor, künftig werden die Worte von Johannes Bitter auch abseits des Spielfeldes an Gewicht gewinnen. Der 41-Jährige ist zum Vize-Präsidenten des Handball-Bundesligisten HSV Hamburg berufen worden. Das gab der Klub am Dienstag bekannt.

"Ich habe mich schon seit meiner Rückkehr nach Hamburg immer auch außerhalb des Spielfelds engagiert, um den Verein nach vorne zu bringen", wird der Keeper, der 2007 mit der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister wurde, zitiert. "Ich freue mich jetzt aber auf die offizielle Funktion im Verein, die ich parallel zu meiner Spielertätigkeit ausüben kann. Es gibt viele Themen, die wir angehen wollen." Er habe "große Lust, den Klub im nächsten Schritt als Präsidiumsmitglied weiterzuentwickeln". Bitter war bereits von 2007 bis 2016 in der Hansestadt aktiv und kehrte 2021 zurück.

16:05 Uhr

Niederländer entschuldigt sich bei deutschem Torwart nach Olympia-Ausraster

Der Zwist zwischen Hockey-Nationalspieler Jean-Paul Danneberg und dem Niederländer Duco Telgenkamp wegen dessen Ausraster nach dem Olympiasieg gegen Deutschland ist ausgeräumt. "Duco hat mir mittlerweile eine Whatsapp geschrieben und sich entschuldigt", sagte Danneberg im Interview dem Hit Radio FFH.

Nach dem Endspiel hatte sich Telgenkamp vor Danneberg aufgebaut und seinen Zeigefinger über den Mund gelegt. Danach fasste er dem Keeper an den Helm. Als Reaktion darauf rannte der deutsche Stürmer Niklas Wellen auf die sich bildende Oranje-Jubeltraube zu, um Telgenkamp die Meinung zu sagen. Es kam zu heftigen Wortgefechten. Bei der Übergabe der Goldmedaillen wurde Telgenkamp von den Fans ausgebuht. Danneberg sehe das Ganze sportlich und nehme es auch nicht persönlich. "Ich glaube, wir können uns auf jeden Fall immer noch in die Augen gucken", sagte Danneberg nach dem Eintrag ins Goldene Buch seiner Heimatstadt Darmstadt.

15:25 Uhr

Schalke 04 wirbelt auf Transfermarkt und holt direkt drei Neue

Fußball-Zweitligist Schalke 04 hat auf dem Transfermarkt zugeschlagen. Die Königsblauen sicherten sich an diesem Dienstag die Dienste des Abwehrtalents Steve Noode, des Offensivspielers Ilyes Hamache und des Mittelfeldspielers Mauro Zalazar. Der Kameruner Noode (19) erhält bei den Königsblauen einen langfristigen Vertrag bis 2029. Der Franzose Hamache (21) und der Uruguayer Zalazar (19) unterschrieben bis Sommer 2028. Bei den Gelsenkirchenern sollen sich Noode und Zalazar, der Bruder des Ex-Schalkers Rodrigo Zalazar, Schritt für Schritt entwickeln. Hamache, der sowohl auf den Außenpositionen als auch im Zentrum einsetzbar ist, soll neue Impulse im Offensivspiel setzen. Über die Modalitäten der Transfers machten die Vereine keine Angaben. Sportdirektor Marc Wilmots will den Perspektivspielern "die nötige Zeit geben", um sich zu entwickeln.

14:40 Uhr

FC Bayern reagiert wohl nicht auf neue Abwehrsorgen

Bayern Münchens Sportvorstand Max Eberl rechnet trotz der jüngsten Verletzungen weiterhin nicht mit neuen Transfers. "Wir haben einen guten Kader, wir sind gut aufgestellt", sagte Eberl nach dem 4:0-Testspielsieg der Münchner gegen Grasshopper Zürich und ergänzte: "Planung ist das eine, die Jungs kommen doch relativ schnell wieder zurück." Vor dem Spiel hatten die Münchner bekannt gegeben, dass Verteidiger Josip Stanisic dem Rekordmeister mit einem Außenbandriss im rechten Knie wochenlang fehlen werde. Auch Neuzugang Hiroki Ito fällt mit einem Mittelfußbruch länger aus. Eberl selbst hatte zuletzt betont, nur aktiv werden zu wollen, falls etwas "Außergewöhnliches passieren sollte."

"Dafür", sagte Eberl auch mit Blick auf den Bundesliga-Auftakt am kommenden Sonntag beim VfL Wolfsburg nun, "gibt es einen größeren Kader, um genau solche Dinge abzufangen." Generell habe er mit der von ihm und Sportdirektor Christoph Freund zusammengestellten Mannschaft "ein sehr, sehr gutes Gefühl", sagte Eberl: "Für mich ist ein Kader wichtig, der Konkurrenzsituation schafft, der dem Trainer Spielraum ermöglicht, der eine gewisse Mischung hat. Und da glauben wir, dass wir uns sehr gut aufgestellt haben."

13:52 Uhr

Ex-Profi pinkelt Passagierin an, Flugzeug kehrt um

Ex-NFL-Profi Gosder Cherilus hat in den USA für einen Eklat gesorgt. Wie mehrere US-Medien berichteten, soll der 40-Jährige auf einem Flug von Boston nach Dublin auf eine Frau uriniert haben. Das Flugzeug kehrte laut eines Berichts der Polizei von Massachusetts offiziell aufgrund "eines widerspenstigen Passagiers" an seinen Start-Flughafen zurück. Dort wurde der ehemalige Offensive Tackle der Detroit Lions festgenommen.

Die Geschädigte, Connee Bush, äußerte sich zu dem Zwischenfall gegenüber NBC Boston wie folgt: "Ich habe ihn aufgefordert, damit aufzuhören, und ihn versucht wegzudrücken. Das war eine komplett verrückte Erfahrung, so etwas möchte ich nicht wieder erleben." Am Montag bekannte sich Cherilus vor Gericht nicht schuldig.

12:59 Uhr

Oh, wie ist das schön: Vizeweltmeisterin Hettich-Walz ist schwanger

Vizeweltmeisterin Janina Hettich-Walz wird den deutschen Biathletinnen in der kommenden Saison fehlen - aus einem freudigen Grund: Die 28-Jährige ist schwanger. "Ein neues Abenteuer beginnt. Wir freuen uns unglaublich. In den Biathlonstadien sehen wir uns dann in der übernächsten Saison wieder", schrieb Hettich-Walz auf Instagram zu einem Foto mit ihrem Mann, auf dem sie ein Ultraschallbild in der Hand hält.

Die Olympischen Winterspiele 2026 sind weiterhin das große sportliche Ziel der Schwarzwälderin. Deshalb will Hettich-Walz, sofern möglich, noch eine Zeit lang weitertrainieren und auch an den deutschen Meisterschaften in Altenberg (28. August bis 1. September) und am City-Biathlon in Dresden (15. September) teilnehmen.

"In der Saison 2025/2026 ist es mein Ziel, wieder Teil der Mannschaft zu sein und an den Olympischen Spielen in Mailand teilzunehmen. Es gibt mittlerweile viele Beispiele von Athletinnen, die erfolgreich nach einer Schwangerschaft in die Weltspitze zurückgekehrt sind - das wäre auch mein Plan", sagte die WM-Zweite im Einzel in einer Verbandsmitteilung.

12:05 Uhr

Verletzungs-Schock für den FC Bayern

Der FC Bayern muss mehrere Wochen auf Außenverteidiger Josip Stanisic verzichten. Der Kroate, der nach einer einjährigen Leihe von Double-Sieger Bayer Leverkusen nach München zurückgekehrt war, erlitt im Training am Montag einen Außenbandriss im rechten Knie, wie der Fußball-Bundesligist mitteilte. Stanisic ist bereits operiert worden.

Der 24-Jährige hatte beim 4:0 im DFB-Pokal beim SSV Ulm noch in der Münchner Startelf gestanden. Er wäre vermutlich auch beim Bundesliga-Auftakt am Sonntag (15.30 Uhr/DAZN und im Liveticker auf ntv.de) beim VfL Wolfsburg erste Wahl gewesen, zumal Nationalspieler Joshua Kimmich wieder für das Mittelfeld vorgesehen ist.

11:13 Uhr

Medien: Pep Guardiola kämpft um den verlorenen Sohn Gündoğan

Ein Comeback von Ilkay Gündoğan bei Manchester City scheint nicht ausgeschlossen. City-Coach Pep Guardiola habe die Rückkehr des deutschen Ex-Nationalmannschaftskapitäns bereits "genehmigt", schreibt Transferexperte Fabrizio Romano auf der Internetplattform X. Laut übereinstimmenden Medienberichten will der FC Barcelona Gündoğan noch im Sommer-Transferfenster verkaufen.

Demnach wolle Guardiola den 33 Jahre alten Mittelfeldspieler wieder in seinem Team haben. Der erste Kontakt mit der Gündoğan-Seite sei am Montag hergestellt worden, Gespräche würden laufen. Die Entscheidung liege bei Gündoğan, da er auch Angebote aus Saudi-Arabien habe, schreibt Romano.

Zuvor hatte Sky berichtet, dass Barça dem am Montag aus der DFB-Auswahl zurückgetretenen Gündoğan klar mitgeteilt habe, dass er noch in diesem Transferfenster gehen soll. Laut dem Madrider Fachblatt "AS" habe Flick Sportdirektor Deco mitgeteilt, dass Gündoğan nicht in sein Spielkonzept passe. Die jüngsten Aussagen von Flick ließen darauf aber nicht schließen.

10:52 Uhr

Weltmeister Bonga verlässt Double-Gewinner Bayern München

Der Wechsel des Basketball-Weltmeisters Isaac Bonga vom Double-Gewinner Bayern München zum EuroLeague-Konkurrenten Partizan Belgrad ist offiziell. Der 24 Jahre alte Olympiateilnehmer wurde bei der Mannschaftsvorstellung des serbischen Spitzenklubs präsentiert. Bonga, der mit starken Leistungen für die deutsche Nationalmannschaft auf sich aufmerksam machte, hatte seinen Abschied aus München schon Anfang Juli angekündigt.

Schon damals galt Partizan als Favorit für den flexibel einsetzbaren Bonga, der in Belgrad einer von insgesamt 14 Zugängen ist. Bonga war 2022 nach vier NBA-Jahren von den Toronto Raptors nach München gewechselt. In der abgelaufenen Saison bestritt er sämtliche der 44 Pflichtspiele in den beiden nationalen Wettbewerben.

10:21 Uhr

Wird ein Berliner neuer Kapitän der Nationalmannschaft?

Nach dem Rückzug von İlkay Gündoğan aus der deutschen Fußball-Nationalmannschaft muss Bundestrainer Julian Nagelsmann mit Blickrichtung WM 2026 einen neuen Kapitän auswählen. Der 33 Jahre alte Gündoğan, der noch von Nagelsmanns Vorgänger Hansi Flick vor rund einem Jahr zum Spielführer ernannt worden war, hatte die DFB-Auswahl insgesamt 19 Mal angeführt, zuletzt beim EM-Aus gegen Spanien. Er war der erste Nationalmannschafts-Kapitän mit Migrationshintergrund.

Rekordkapitän ist Lothar Matthäus, der in 75 seiner insgesamt 150 Länderspiele die Nationalelf mit der Binde anführte, gefolgt von Manuel Neuer mit 60 Kapitänseinsätzen. Der 38-jährige Neuer könnte jetzt wieder Kapitän werden. Aber es ist offen, ob der 124-malige Nationalspieler seine DFB-Karriere nach der Heim-EM überhaupt fortführen wird. Eine Entscheidung, ob und wie es mit Deutschlands Rekordtorwart weitergeht, wird noch vor der Bekanntgabe des Kaders für die kommenden Nations-League-Partien gegen Ungarn und die Niederlande durch Bundestrainer Nagelsmann in der kommenden Woche erwartet.

Aus dem EM-Kader würde sich als naheliegende Lösung Joshua Kimmich anbieten. Der 29 Jahre alte Bayern-Profi war schon einer der Stellvertreter von Gündoğan, ist Stammspieler und hat die DFB-Auswahl in seinen 91 Länderspielen bereits achtmal als Kapitän angeführt. Denkbar wäre auch eine Beförderung des gebürtigen Berliners Antonio Rüdiger, der aktuell bei Real Madrid unter Vertrag steht.

09:39 Uhr

Plötzlich Sturmjuwel: Alles Topp bei Werder

Welche Rituale auf Keke Topp nach seinem Dreierpack zum Einstand warteten, wusste der Neuzugang nicht. "Ich hoffe, die sind nicht so groß", sagte der 20-Jährige am Sky-Mikrofon kurz nach seinem Traumdebüt für Werder Bremen: Der Stürmer hatte den Bundesligisten mit drei Toren bei Energie Cottbus (3:1) in die zweite Runde des DFB-Pokals geschossen. "Ich hoffe, dass nichts passiert", betonte der Stürmer, der als Spieler des Spiels ausgezeichnet wurde.

In seinem ersten DFB-Pokalspiel blieb Topp freistehend vor dem Cottbusser Keeper Elias Bethke zweimal eiskalt 32./37.). Dann entschied er die Partie, indem er am zweiten Pfosten genau richtig stand (55.). "Ich glaube, dass das Gerüst des Teams lange steht, und dass die Jungs eingespielt sind", sagte er. "Sie haben es mir einfach gemacht."

Nach 60 Minuten wechselte Trainer Ole Werner den jüngsten Dreierpacker in der DFB-Pokalgeschichte der Bremer aus. Im Sommer war der 1,92 Meter große Angreifer nach drei Jahren vom FC Schalke 04, für den er in der 2. Bundesliga fünf Treffer in 26 Spielen erzielt hatte, zu seinem Ausbildungsverein zurückgekehrt.

Mit seinem neuen Sturmpartner Marvin Ducksch verstehe er sich "gut", dennoch betonte Topp nach dem Pokalerfolg: "Wir sollten auf dem Boden bleiben." Er dürfte, trotz starker Konkurrenz von Justin Njinmah, mit seinem Auftritt den zweiten Platz in der Spitze nun auch beim Bundesligaauftakt am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beim FC Augsburg sicher haben.

08:46 Uhr

Liverpool, Barça oder Real: Hat FCB-Außenseiter Goretzka unerfüllbare Wünsche?

Fußball-Nationalspieler Leon Goretzka möchte wohl trotz der mäßigen Aussicht auf Einsatzzeit beim FC Bayern bleiben. Das berichtet Sky, demnach gehen auch die Verantwortlichen des deutschen Rekordmeisters von einem Verbleib des 29-Jährigen aus, dessen Vertrag noch bis 2026 läuft. Im Erstrundenspiel des DFB-Pokals beim SSV Ulm (4:0) fehlte Goretzka im Kader, der neue Trainer Vincent Kompany plant aktuell nicht mit ihm.

DFB-Sportdirektor Rudi Völler hatte dem 57-maligen Nationalspieler mit Blick auf die Weltmeisterschaft 2026 zuletzt im Sport1-Doppelpass einen Wechsel nahegelegt. "Es macht Sinn für ihn, zu wechseln - wenn er die Ansprüche hat, nochmal auf den WM-Zug aufzuspringen", sagte Völler. Bei der Heim-EM hatte Bundestrainer Julian Nagelsmann bereits auf Goretzka verzichtet.

Nach Sky-Informationen kämen für Goretzka allerdings nur eine Handvoll Klubs wie Real Madrid, der FC Barcelona oder der FC Liverpool infrage. Ein Engagement in der nordamerikanischen MLS sei für den Mittelfeldspieler keine Option.

08:06 Uhr

Wunderkind wird Ramschware: Auch Betis will für Moukoko wohl zu wenig zahlen

Die Personalie Youssoufa Moukoko wird Borussia Dortmund aller Voraussicht nach noch länger beschäftigen. Auch ein Wechsel des 19-Jährigen vom BVB zu Real Betis aus Spanien könnte sich zerschlagen. "Bild" zufolge liegt die Offerte des La-Liga-Klubs noch deutlich unter den Forderungen der Schwarz-Gelben und damit auch den Zahlen, die zuletzt in anderen Medienberichten zu lesen waren. Der Verein aus Sevilla müsse nun nachbessern, so das Boulevard-Blatt, sonst könnte der Deal platzen.

Bitter aus BVB-Sicht: Wohl vor allem aus wirtschaftlichen Gründen soll zuletzt auch ein Transfer Moukokos nach Frankreich zu Olympique Marseille nicht über die Bühne gegangen sein. Die Borussia ist angeblich bereit, Moukoko zunächst zu verleihen, will aber eine Kaufpflicht in die Vereinbarung mit dem aufnehmenden Klub integrieren. Insgesamt hoffen die BVB-Verantwortlichen wohl, rund 15 Millionen Euro zu erlösen - eine Summe, die Betis bislang bei weitem (noch) nicht bietet.

Real Betis und Moukoko sollen sich Medienberichten zufolge grundsätzlich einig sein. Das einstige Wunderkind des BVB sei bereit, für einen Wechsel auf Teile seines üppigen Gehalts zu verzichten, hieß es. Moukoko verdient in Dortmund weit über fünf Millionen Euro pro Jahr. Beim Erstrundensieg im DFB-Pokal gegen den 1. FC Phönix Lübeck verpasste der WM-Teilnehmer 2022 den Sprung in den Kader der Dortmunder.

Mehr zu Moukoko auch hier bei den wunderbaren Kollegen von sport.de

07:39 Uhr

Auf Zverev-Krimi folgt Titel: Die Nummer 1 der Welt ist nicht zu stoppen

Tennisstar Jannik Sinner hat seinen beeindruckenden Lauf in diesem Jahr fortgesetzt und das ATP-Masters in Cincinnati gewonnen. Der Weltranglistenerste aus Italien sicherte sich durch ein 7:6 (7:4), 6:2 gegen den US-Amerikaner Francis Tiafoe den 15. ATP-Titel seiner Karriere, bereits seinen fünften in diesem Jahr. Zuvor hatte er in Halle, Miami, Rotterdam und bei den Australian Open gewonnen.

"Frances und ich waren beide müde vom Halbfinale und es herrschte eine große Anspannung", sagte der 23-Jährige nach seinem Sieg: "Es gab viele Hochs und Tiefs, aber das ist normal. In den wichtigen Momenten eines jeden Matches habe ich gut gespielt."

Auf dem Weg zu seinem ersten Triumph in Cincinnati, mit welchem er kurz vor Beginn der US Open (ab 26. August) seinen Favoritenstatus in New York untermauerte, hatte er unter anderem die deutsche Nummer eins Alexander Zverev besiegt. Im Halbfinale hatte Sinner den Hamburger in einem Krimi-Match mit 7:6 (11:9), 5:7, 7:6 (7:4) bezwungen.

07:24 Uhr

"Noch keine Idee": Kramers Unentschlossenheit lässt Bochum-Fans träumen

Der frühere Fußball-Weltmeister Christoph Kramer hat nach seinem Abschied von Borussia Mönchengladbach noch keine konkreten Zukunftspläne. "Ich schließe nichts aus", sagte der 33-Jährige am Rande eines Baller-League-Events, bei dem er selbst mitspielte und auch einen Tor erzielte. "Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich Fußball über alles liebe - und am liebsten spiele", betonte der Mittelfeldspieler: "Ich kann es wirklich noch nicht sagen."

Am Freitag hatte Kramer mit emotionalen Worten und unter Tränen nach 288 Pflichtspielen in zehn Jahren seine Vertragsauflösung bei den Gladbachern verkündet. "Es waren harte Tage für mich", gab er zu, und erklärte, dass er noch nie so viele Nachrichten empfangen habe: "Ich habe so viel Liebe von ganz vielen Menschen bekommen, das war sehr berührend." Dies bestärke ihn auch weiterzumachen.

Kramer, der während der Europameisterschaft als ZDF-Experte arbeitete, habe Anfragen "in alle Richtungen" vorliegen. Ob konkrete Angebote aus der Bundesliga dabei sind, wollte er nicht kommentieren. Erneut betonte er, "noch keine Idee" für die Zukunft zu haben - doch eines war für ihn sicher: "Ich habe Lust, dass Leute auf mich Lust haben, und dass ich weiter der Mensch sein und bleiben darf, der ich bin. Das ist mir ganz wichtig."

Fans zahlreicher Vereine träumen von dem Weltmeister. In den Sozialen Medien sind es besonders die Anhänger des VfL Bochums, die Kramer zurück an die Castroper Straße wünschen. Natürlich nur in Kombination mit dem verlorenen Sohn Leon Goretzka.

06:46 Uhr

"War mir eine Ehre": DFB-Stars verabschieden "Capitano" Gündogan

So turbulent war die DFB-Karriere von Ilkay Gündogan

Jamal Musiala hat sich bei Ilkay Gündogan für die gemeinsame Zeit in der Nationalmannschaft bedankt. "Danke für alles Capitano, es war mir eine Ehre", schrieb der junge Profi vom FC Bayern München auf Instagram nach Bekanntwerden des Rücktritts von Gündogan aus der DFB-Auswahl. Sowohl bei der Europameisterschaft in Deutschland wie auch zwei Jahre zuvor bei der Weltmeisterschaft in Katar zählten Gündogan und Musiala gemeinsam zum Turnier-Kader Deutschlands.

Auch sein Teamkollege beim FC Barcelona, Marc André ter Stegen, meldete sich zu Wort. "Glückwunsch zu deiner internationalen Karriere mit Deutschland. Du bist ein fantastischer Spieler und Anführer. Stolz, an deiner Seite für Deutschland gespielt zu haben", schrieb der Torwart der Katalanen. Weitere Nationalspieler wie Antonio Rüdiger, Emre Can oder Jonathan Tah bedankten sich ebenfalls oder beglückwünschten Gündogan zu seiner Zeit im Nationaltrikot.

06:06 Uhr

"Soweit ich das beurteilen kann ...": Matthäus äußert sich zu Bayerns Umgang mit Goretzka

Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus hat sich in die Debatte um die Zukunft von Bayern-Profi Leon Goretzka eingemischt. "Wenn Goretzka denkt, dass er in München nicht mehr zum Zug kommt, muss er für sich entscheiden, was er macht", schrieb Matthäus in seiner Kolumne für Sky. "Ich finde den Umgang mit ihm, soweit ich es von außen beurteilen kann, fair."

Er selbst habe in seiner Zeit als Trainer bei Rapid Wien vonseiten des Vereins auch Zeichen bekommen, dass einige Spieler einfach zu teuer seien. "Wir wissen, was Leon Goretzka für Bayern München geleistet hat, aber anscheinend vertrauen der Trainer oder die Verantwortlichen auf andere. Ihm wurde vom Verein nahegelegt, sich einen neuen Verein zu suchen", schrieb Matthäus.

Beim FC Bayern hat der Mittelfeldspieler einen schweren Stand. Beim DFB-Pokal-Spiel beim SSV Ulm am Freitag (4:0) gehörte Goretzka nicht zum Kader. Er gilt als Verkaufskandidat. Anfragen seien "aktuell nicht das große Thema", hatte Sportdirektor Christoph Freund gesagt, "aber natürlich gibt es für Leon Goretzka einige Interessenten, weil er einfach ein sehr guter Spieler ist". Goretzkas Vertrag läuft bis zum 30. Juni 2026.